Matts Zimmer

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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Agatha Schweif am Mo Mai 19, 2014 1:11 am

pp: Vor dem Gebäude (+Luca)

Agatha hatte Luca zum Krankenzimmer gebracht, wo Fräulein Hindenrupp sie schon fast zu erwarten schien. Während der Behandlung, die Luca still über sich ergehen zu lassen schien, erzählte die Krankenschwester von zwei weiteren Patienten, die einige Minuten vorher dagewesen waren: Matt und ein Schüler. Und plötzlich musste Agatha nicht weiter nachdenken, wie sie Luca aus einer Apartheit holen konnte…

Sie bedankte sich bei der Heilerin, drückte Lucas Schultern noch einmal liebevoll und dirigierte ihn in den zweiten Stock des Haupthauses. Vor Matts Wohnung blieb sie stehen. Es konnte nur einen Ort geben, an dem Matt Hiro bringen würde.

Sie klopfte an die Wohnungstür und trat ein.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Hiroto Lonsky am Mo Mai 19, 2014 1:12 am

Luca, Luca; Freund oder Feind? Die Gedanken drehten sich im Kreis, sein Magen drehte sich um und Hiros Verzweiflung wuchs.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Hiro erschrak. Schnell stellte er die Tasse auf den Tisch und erhob sich, als habe er ein Vergehen begangen. Klotterbeck! Es war sicher die Klotterbeck, schoss ihm durch den Kopf und er stand angespannt im Zimmer.

Die Tür öffnete sich und… er sah Luca. Luca! Mit hängenden Schultern! Noch nie hatte er es ertragen können, Luca so zusehen. Er hatte doch immer versucht, ihn vor so etwas zu schützen; wollte ihn zum Lachen bringen, wenn er traurig war!
Und das da war seine – Hiros – Schuld! Wie hatte er ihm so etwas nur antun können?

Hiro reagierte, ohne sich dessen bewusst zu werden. Er schritt herüber und umklammerte Lucas Schultern, drückte ihn an sich und schloss die Augen. Er bemerkte nichts; nicht Matt, nicht Lucas’ Begleitung, sogar die einzelne Träne auf seiner Wange nicht.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Luca Lonsky am Mo Mai 19, 2014 1:29 am

Luca bekam kaum mit, wie er durch das Schulhaus geführt wurde. Er ließ die Behandlung über sich ergehen, ohne sie recht zu registrieren. Frau Hindenrupp fragte etwas, doch er reagierte nicht und Agatha übernahm das sprechen. Wie eine Marionette wurde er weiter geführt und er setzte wie automatisiert einen Schritt vor den anderen. Eine Zimmertüre und dann...

Hiro, der ihn umarmte. Im ersten Moment schien es, als würde Luca auch darauf nicht reagieren. Doch dann zuckten seine Augen, weiteten sich, etwas darin begann zu flackern, als wäre Leben in einen Toten wiedergekehrt.

„Hi... ro...“, flüsterte er schwach, tonlos. Ein Schauer lief durch den Leib des Jungen, die Augen füllten sich mit Tränen, die sich ihren Weg über seine Wangen suchten. Zitternd hob er die Hände, legte sie auf Hiros Rücken, schwach, unendlich schwach war die Berührung. Die Knie gaben dem Jungen nach. Langsam glitt er zu Boden und krallte die Hände in Hiros Kleidung.

„Verlass mich nicht, Hiro...!“, schluchzte er und hob den Kopf. Er weinte bittere Tränen; noch nie hat Luca so verletzlich, so verzweifelt, so voller Angst ausgesehen. „Verlass ... mich nicht ... bitte ...“
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Hiroto Lonsky am Mo Mai 19, 2014 12:56 pm

Er wusste nicht, was er fühlte; konnte das Gewirr nicht einordnen, nicht entknoten. Und doch fühlte es sich gut an, Luca an sich zu drücken; es schien ihm wie eine nonverbale Entschuldigung, die viel tiefer ging, als es Worte je konnten.

Luca wisperte seinen Namen und allmählich sackt er in sich zusammen! Hiro erschrak und Angst klammerte sich in seine Eingeweide, als er mit ihm zusammen zu Boden glitt. „Luca!“ Hiros Stimme war heiser und ängstlich, als er den Jungen umklammerte und sie schließlich beide auf dem Fußboden ankamen. Der Panik nahe versuchte er ihm ins Gesicht blicken zu können; Tränen, Hiro fand Tränen. Er sah so verzweifelt aus, dass es Hiro beinahe das Herz brach. Luca war sein Freund; wie konnte er ihn in diesem Zustand bringen?

„Nein.“ Hiro lächelte tapfer, obwohl er am Liebsten vor Gram, Schuld und schlechtem Gewissen ebenso weinen wollte. „Ich bleibe bei dir. Wir sind doch Freunde, oder?“ Und eine einzelne Träne lief ihm über die Wange, fiel hinunter und vermischte sich auf seinem Handrücken mit denen von Luca.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Luca Lonsky am Mo Mai 19, 2014 6:41 pm

Luca klammerte sich an Hiro, als wäre er ein Rettungsring. Obwohl Luca eher schwächlich war, war seine Umarmung erstaunlich stark. Er weinte nur noch mehr, als er seine Worte hörte, doch man konnte auch etwas wie ein verschlucktes Lachen vernehmen.

„Ich hab dich so ... lieb“, schluchzte er mit erstickter Stimme. „So ... fest ...“
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Mattias Lonsky am Mo Mai 19, 2014 6:45 pm

Überrascht sah Matt auf, als Agatha mit Luca zusammen eintrat. Er warf ihr einen fragenden Blick zu, doch da stürzte sich Hiro auch schon auf Luca, der schrecklich aussah. Ein warmes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als die beiden Jungen sich versöhnten. Er blickte zu Agatha auf und schenkte ihr ein Lächeln.

Er ließ den Jungen etwas Zeit, dann erhob er sich.

„Wir wär’s, wenn ihr beiden jetzt dahin geht, wo ihr hingehört?“, fragte er sanft und zwinkerte Agatha zu. „Nämlich ins Bett.“

(Ooc: Ich weiß nicht, ob du Hiro noch zur Party schicken magst, aber Luca wird wohl eher ins Bett gehen. Evt. könnten wir auch noch im Zimmer etwas spielen? Und natürlich Matt und Agatha könnten wir hier noch etwas plaudern lassen. Wink )
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Agatha Schweif am Di Mai 20, 2014 2:18 pm

(OOC: Bett! So wird Hiro sicher nicht auf die Party gehen Very Happy Der ist viel zu aufgewühlt. Zimmer wäre gut, da können sie sich ja noch unterhalten. Hiro muss sich dringend umziehen… Und ja, ein „Lehrergespräch“ wäre wohl nett; Infoaustausch usw ^^)


Beide sackten zu Boden und Agatha erschrak. Sie machte schon einen Schritt vor, da hielt sie sich zurück. Nein, es gab Dinge, die mussten sie allein durchstehen. So ein emotionaler Moment zum Beispiel. Agatha ballte die Hände zu Fäusten, um nicht doch noch zu den Jungen zu gehen und Trost zu spenden. Es sah herzerweichend aus. Keiner der Lonskys hatte es je einfach…

Matt lächelte sie an und sie erwiderte das Lächeln. Er schien die Situation positiv zu bewerten – und das war sie ja eigentlich auch. Positiv. Versöhnlich. Und doch… Agatha schluckte, als Matt sich erhob und den Vorschlag machte, dass die Jungs sich ins Bett trollten sollten.

Nun hielt sie sich doch nicht zurück, hockte sich neben den Jungen nieder und legte jeweils einem eine Hand auf die Schulter, um ihnen aufzuhelfen. Die sanfte Berührung beruhigte sie selbst; und das war tröstlich.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Hiroto Lonsky am Di Mai 20, 2014 2:19 pm

Hiro hörte Matts Stimme wie aus weiter Ferne, doch die Quintessenz kam bei ihm an: Zimmer. Unwillkürlich nickte er, obwohl Matt es sicher nicht sehen konnte. Dann spürte er eine Hand auf seiner Schulter und blickte auf. Und erstarrte.
Der Grund. Es war der Grund. Hatte sie Luca etwa vorhin hergebracht? Hiro schluckte und drückte Luca noch ein wenig mehr an sich. Sanft hob er ihn an, hob ihn auf seine eigenen Füße und blickte Agatha mit etwas zu großen Augen an.

„Danke.“ murmelte er und wusste selbst nicht genau, was er meinte. Etwas verlegen hielt er Luca noch an einem Oberarm dicht bei sich und wusste nicht was er sagen konnte. Schließlich überwog das Gefühl, dass er schon immer in unangenehmen Situationen hatte, wenn Luca bei ihm war. Er hob das Kinn und atmete tief ein. „Wir gehen auf unser Zimmer.“ Seine Stimme klang stark und souverän – auch wenn er nur so tat.


(OOC: nimmst du beide mit?)
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Luca Lonsky am Mi Mai 21, 2014 5:53 pm

Bei der Berührung Agathas schien Luca wieder „nüchtern“ zu werden. Das Schluchzen ebbte ab und er machte eine kurze Bewegung mit der Schulter, um die Hand abzuschütteln. Wie zufällig schlug er ihre andere Hand von Hiros Schulter, als er die Umarmung löste. Weder sie noch Matt sah er an, als er neben Hiro das Zimmer verließ.

Tbc: Zimmer Elwetritschen 9. Klasse

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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Mattias Lonsky am Mi Mai 21, 2014 6:01 pm

Matt seufzte und ließ sich auf dem Sitzsack nieder, als die beiden Jungen gegangen waren. Er fühlte sich irgendwie, als habe er gerade einen schweren Test in Arithmantik schreiben müssen: erschöpft und erleichtert.

„Das ist ja gerade noch mal gut gegangen“, murmelte er und schenkte Agatha ein schräges Lächeln. „Alles klar bei dir?“ Er suchte in ihren Augen nach einer Antwort.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Agatha Schweif am Mi Mai 21, 2014 10:41 pm

Die beiden Jungen verließen das Zimmer (Hiro verabschiedete sich wenigstens matt) und Agatha blieb wie angewurzelt im Raum stehen. Matt setzte sich wieder und Agatha musste sich zwingen, ruhig zu bleiben. Ganz und gar nichts war gut gegangen! Dass Luca ihre Berührung nicht hatte haben wollen, war ihr nicht entgangen…

„Hast du eben etwa das Gleiche erlebt, wie ich? Ich glaube kaum!“ Sie ballte die Hände zu Fäusten und atmete einmal tief durch. „Luca, er war….“ Ungläubig strich sie sich einmal durch das Pony und wuschelte es somit durch. „Ich habe noch nie…“ Sie seufzte und ging zu Matt herüber. Sie schlang im Stehen ihre Arme um seine Schultern und drückte sich an ihn.

„Ich habe noch nie ein Kind so hoffnungslos erlebt.“ Sie beugte sich herunter und legte ihre Wange an seinen Kopf; die Berührung beruhigte sie. „Was hat dieses Kind nur erleben müssen?“ Sie schloss die Augen und genoss Matts Nähe. „Das ist eine furchtbare Konstellation. Matt, ich denke, wir müssen ein Auge auf die Beiden haben. Sowohl Luca als auch Hiro stehen kurz vor der Überforderung.“
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Mattias Lonsky am Do Mai 22, 2014 6:06 pm

Er fand die Antwort in ihren Augen und hätte am liebsten aufgeseufzt, doch er hielt sich zurück. Natürlich war es in ihren Augen nicht gut gelaufen – doch Matt hatte sich schon ein deutlich düsteres Szenario ausgedacht, als das, was er gerade gesehen hatte. Er lehnte das Gesicht an das ihre und schoss die Augen. Dann drehte er sich in seinem Kissen herum und zog Agatha zu sich auf die Knie. Sanft strich er ihr über Wange, Hals, Schultern und Arme.

„Ich meinte insofern gut, dass sich die beiden wieder vertragen haben“, antwortete er sanft. „Und ich Luca nicht nach Hause schicken lassen muss. Du weißt ja, was ihn dort erwartet. Oder besser: wer.“ Dieses Mal konnte er ein Seufzen nicht unterdrücken. Er zog Agatha in eine Umarmung und genoss ihre Nähe. Was wäre wohl aus ihm geworden, wäre Agatha nicht gewesen und hätte ihn aus seiner persönlichen Hölle gerettet? Was würde aus Luca und Hiro werden, wenn sie es nicht schafften, daraus zu entkommen?
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Agatha Schweif am Do Mai 22, 2014 10:22 pm

Agatha ließ Matt gewähren, ließ sich in seinen Schoß gleiten und genoss die sanfte Berührung. Sie schloss die Augen und atmete den typischen, ganz sanften Duft ein, der an seinem Hemd zu hingen schien, während sie sich an ihn lehnte, bis sie schließlich beide in dem Sitzsack saßen.

„Ja, wer.“ Agatha konnte einen Schauer nicht unterdrücken und hoffte, Matt würde es nicht bemerken. Der einzige Mensch, vor dem sie Angst hatte. Wirkliche Angst. Auch wenn sie sich sicher war, dass sie ihm heute wahrscheinlich Paroli bieten konnte; seit ihrer letzten Begegnung war viel Zeit verstrichen.

„Luca wird es schwer haben, sich unter normalen Schülern zu Recht zu finden. Sonst gäbe es diese Missverständnisse nicht.“ Sie schmunzelte. „Ich nenne es mal so.“ Auch wenn es wohl mehr als Missverständnisse waren.
„Er will ohne Hiro nicht leben, Matt. Diese Fixierung ist äußerst ungesund. Für beide.“ Sie seufzte und kuschelte sich an ihn; bettete ihren Kopf an seine Schulter, wie sie es seit Jahren tat. „Ich will doch nur, dass es beide schaffen. Und ihn können wir nicht darum bitten. Wir sind jetzt Lehrer. Es ist unsere Pflicht, die Schüler zu unterstützen. Und wenigstens ich werde mich darum kümmern.“

Agatha schmunzelte, weil Matt es nicht sehen konnte. Es war eine Falle; ob er darauf eingehen würde?
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Mattias Lonsky am Do Mai 22, 2014 10:33 pm

Matt hob überrascht eine Augenbraue. Es kam ihm vor, als wenn Agatha versuchte, ihn zu überreden – dabei hatte er doch nie geäußert, dass er nicht auf die beiden achten möchte. Im Gegenteil.

„Ich fühle mich sowieso für sie verantwortlich“, antwortete er leise, beinahe murmelnd. „Nicht nur als Lehrer.“ Vielleicht war das auch etwas, was noch zum Problem werden würde. Doch darüber wollte er sich jetzt noch keine Gedanken machen. Er schloss die Augen und strich Agatha übers Haar. Es war gut zu wissen, dass sie auf seiner Seite war, ihn unterstützte. Er wünschte nur, er könnte offener zu ihr sein, ihr alles erzählen. Sie würde es wohl alles besser verstehen. Aber er konnte nicht.

Er schwieg eine Weile, dann meinte er halb im Scherz, halb Ernst: „Weißt du, ich bin auch ziemlich ungesund auf dich fixiert. Ich würde ohne dich auch nicht mehr leben wollen.“ Er lächelte und drückte ihr einen Kuss auf ihr Haar.
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Re: Matts Zimmer

Beitrag  Agatha Schweif am Fr Mai 23, 2014 8:18 pm

Es entstand eine Pause, in der Agatha still Matts Herzschlag lauschte, auf seine Atemzüge einging. Es war so viel einfacher, das Leben gemeinsam zu meistern. Und doch… sie wusste, er hatte noch immer mit den Schatten seiner Vergangenheit zu kämpfen. Sie hatten nicht alles besiegt – und vielleicht würden sie das auch niemals. Agatha unterdrückte ein Seufzen und strich Matt über den Arm.

>> „Weißt du, ich bin auch ziemlich ungesund auf dich fixiert. Ich würde ohne dich auch nicht mehr leben wollen.“<<

Agatha grinste und spürte, wie er ihr einen Kuss auf die Haare drückte. Sie rückte den Kopf auf seiner Schulter herum, um ihn ansehen zu können. Ein warmes Gefühl machte sich in ihr breit; sie hatte ihn schon viel zu lange vermisst.
„Ich denke nicht, dass das ungesund ist, Herr Referendar.“ Sie hob eine Hand an seine Wange und strich ihm liebevoll über die Wange. Ihre Stimme hatte einen Oberlehrerhaften Tonfall angenommen. „Emotionale Abhängigkeit im Zuge einer partnerschaftlichen Beziehung ist in hominiden Gesellschaftsformen durchaus als natürlich anzusehen, solange sie auf Gegenseitigkeit beruht.“

Sie grinste ihn an und unterdrückte ein Lachen. Dann sprach sie normal und etwas leiser weiter. „Mit anderen Worten: ich liebe dich auch.“

tbc: Spielende für diesen Tag (+Matt)
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