Magische Tiere Deutschlands

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Magische Tiere Deutschlands

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:05 pm

Hier ein kleiner Ausszug aus dem "Kleinen magischen Tierleben", dem berühmten Nachschlagewerk zur Magizoologie.

Das Alpine Argusauge (Luftdrache)
Der kleine Gletscherdrache (Eisdrache)
Der Deutsche Zwergdrache (Erddrache)
Der Rheinische Lindwurm (Wasserdrache)
Der Gemeine Eiffeldrache (Feuerdrache)
Der Nachtkrab
Die Elvetritsche
Der Wolpertinger
Der Butzelmann
Der Erkling
Das Ostsee-Meeresross

Alle Tiere sind der nach ihrer Gefährlichkeit eingestuft. Die Einteilung erfolgt nach der internationalen Klassifizierung von magischen Tieren durch die Ministerien für Magie (M.f.M.):

XXXXX Bekannter Zauberer Killer / Unmöglich abzurichten oder zu zähmen
XXXX Gefährlich / Spezialwissen notwendig / durch ausgebildeten Zauberer zu handhaben
XXX Sollte von kompetentem Zauberer zu handhaben sein
XX Harmlos / kann gezähmt werden
X Langweilig


Zuletzt von Lenila am Mi Dez 11, 2013 9:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Alpines Argusauge (Luftdrache)

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:07 pm

M.f.M Klassifizierung: XX

Der Alpine Argusauge gehört zu einer weltweit verbreiteten Gattung von Luftdrachen, die nur in eisigen Berg-Regionen zu finden ist (weswegen auch oft von Eisdrachen die Rede ist).

Diese Drachenart ist mit einem weiß-grau gefleckten Schuppenkleid optimal an seinen Lebensraum, die Alpen, angepasst. Die Tiere werden zwischen einem und zwei Metern lang. Die Spannweite ihrer ledrigen Flügel, die vor allem zum Gleitflug geeignet sind, beträgt bis zu vier Metern. Ihre spitzen Schnautzen mit Zähnen und die langen Hälse erinnern an prähistorische Flugsaurier.

Alpine Argusaugen sind nachtaktive Aasfresser, die ausgesprochen gute Augen besitzen und selbst bei wenig Restlicht noch optimal sehen können.

Die Tiere leben in einer lebenslange Paarbindung. Man findet sie meist in kleineren natürlichen Höhlen an Abbruchkanten der Gebirgshänge. Argusaugen legen keine Eier, sondern gebähren alle fünf Jahre 3 bis 7 Junge.

Obwohl das Alpine Argusauge in den letzten Jahren extrem vom Berg-Tourismus der Muggels bedroht wird, scheint die Population konstant zu bleiben. Dennoch wurden Pläne erwogen, sämtliche registrierte Tiere nach Nepal umzusiedeln.

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Butzelmann

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:09 pm

M.f.M. Klassifizierung: XX

Der Butzelmann erscheint als ein altes Männchen, etwa von der Größe eines vierjährigen Kindes. Obwohl er äußerlich menschenähnlich aussieht, ist der Butzelmann nicht sonderlich intelligent. Meist ist er spärlich mit Lumpen bekleidet und trägt immer einen kleines Säcklein bei sich, in dem er Unrat sammelt.

Er liebt es, in unverschlossene Häuser einzudringen, umhertanzend Unordnung zu stiften und dann sein Säcklein hinzuwerfen, so dass sich der gesammelte Unrat im Haus verteilt. Der Butzelmann verfügt über ein geringes Maß an magischen Fähigkeiten - so kann er für Angstgefühle und vorübergehende Lähmung sorgen.

Muggels kennen den Butzelmann aus einem Kinderlied: Es tanzt ein Bi-Ba-Butzelmann in unserem Haus herum-dibum, Es tanzt ein Bi-Ba-Butzelmann in unserem Haus herum. Er rüttelt sich, er schüttelt sich, er wirft sein Säcklein hinter sich! Es tanzt ein Bi-Ba-Butzelmann in unserem Haus herum.

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Deutscher Zwergdrache (Erddrache)

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:13 pm

M.f.M Klassifizierung: XXXX

Der Deutsche Zwergdrache kommt in vielen unterschiedlichen Ausprägungen vor. Die Farbe seiner Schuppen rangiert von Rot und Rot/Violett bis hin zu Grün, Blau - ja selbst Türkis kommt bisweilen vor.

Der Zwergdrache erreicht etwa die Größe eines Mittelschnauzers, in seltenen Fällen auch die eines Schäferhundes. Obwohl er pummelig und schwerfällig wirkt, kann er sich erstaunlich schnell bewegen, wenn ihm danach zumute ist, was allerdings nicht allzu häufig vorkommt. Auf dem Rücken hat der Zwergdrache zwei verkümmerte Flügelchen, die nicht zum Fliegen taugen, die er aber nutzt, um seine Stimmungslage auszudrücken. Heftiges Flügelschlagen deutet zumeist auf Aufregung, Nervosität oder Freude hin. Besitzer eines Zwergdrachen können es oft bei der Fütterung beobachten.

Der Deutsche Zwergdrache ist ein recht träges Tier, das gerne in warmen, höhlenartigen Plätzen liegt. Bevorzugte Plätze sind in der Nähe des Ofens, des Herdes oder im Bett seines Besitzers. Einen Ort, den der Drache einmal als sein Eigen betrachtet, wird er nur verlassen um zu Fressen und um seine Notdurft zu verreichten. Dies tut der Drache ebenfalls immer am selben Ort. Bei Jungdrachen muss unbedingt auf eine entsprechende Reinlichkeitserziehung geachtet werden, denn ansonsten hat der Besitzer keine Möglichkeit Einfluss auf die Wahl der Drachentoilette zu nehmen - was verheerende Folgen haben kann.

Von Nutzen ist die Haltung eines Zwergdrachen vor allem in Bezug auf die Wachfunktion. Da der Drache Haus und Hof als sein Eigentum betrachtet und sein Besitzer lediglich dazu da ist, regelmäßig Futter herbeizuschaffen, verteidigt der Drache "sein" Eigentum vehement gegen Eindringlinge. Zauberern mit einem großen Freundeskreis wird von der Haltung abgeraten. Der Deutsche Zwergdrache frisst alles, was aus Fleisch ist. Auch Knochenabfälle verschmäht er nicht. Unterbleibt die regelmäßige Fütterung, geht der Drache notgedrungen selbst auf Beutesuche - dann fallen ihm bevorzugt Kleintiere wie Katzen, kleinere Hunde und möglicherweise Kinder zum Opfer. Es ist daher eine spezielle Erlaubnis zur Haltung notwendig. Diese wird im Allgemeinen nur bei tatsächlichem Bedarf genehmigt. Allerdings sind die Zwergdrachen sehr langlebig und bei vielen Zauberern seit Generationen im Familienbesitz. Grundsätzlich ist dagegen auch nichts einzuwenden, da der Drache bei regelmäßiger Fütterung keine Gefahr darstellt.

Die in freier Wildbahn lebenden Zwergdrachen machen zumeist von ihrer Fähigkeit Gebrauch, ihr buntes Schuppenkleid dem Untergrund anzupassen. Da auch die wilden Zwergdrachen ausgesprochen träge sind, sind sie von herumliegenden Felsen oder Hügeln kaum zu unterscheiden. Auch werden die wilden Exemplare nicht ganz so groß, wie die Hausdrachen, so dass auch Kinder vor ihnen sicher sind. Zur häufigsten Beute der wilden Zwergdrachen zählen Eichhörnchen, Kaninchen, verwilderte Hauskatzen, sowie junge Füchse, Frettchen und ähnliches Kleingetier.

Während die Hausdrachen in der Regel keinen Kontakt zu Artgenossen haben und daher nur Junge bekommen, wenn dies gewünscht wird, haben die wilden Zwergdrachen ein ausgeprägtes Paarungsverhalten. Um den möglichen Partner zu beeindrucken, lassen sowohl Männchen als auch Weibchen ihr Schuppenkleid in der ausgeprägtesten Farbintensität leuchten. Finden beide Gefallen aneinander, graben sie sich einen unterirdischen Bau, der leicht mit einem Dachsbau verwechselt werden kann. Das Weibchen legt dann drei leuchtend farbige Eier, die etwa doppelt so groß sind, wie Hühnereier. Die Brutzeit dauert etwa sechs Monate. Die Jungen schlüpfen in der Regel um Midsommer herum und werden zwei Jahre lang von beiden Elternteilen versorgt. Wenn die Jungen sich eigene Reviere suchen, trennen sich auch die Elterntiere wieder und suchen einen neuen Partner.

Da die wilden Zwergdrachen ausgesprochen scheu sind und bei Herannahen von Menschen sofort in Tarnstarre verfallen und ihre Schuppenfarbe anpassen, sind sie schwer zu entdecken. Beobachtungen der Abteilung für die den Schutz der magischen Tiere Deutschlands legen aber den Schluss nahe, dass es eine feste Population von Zwergdrachen in Deutschland gibt, die sich seit Jahren stabil hält.

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Elwetritsche

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:17 pm

M.f.M. Klassifizierung: XX

Über kaum ein Tier gibt es in Mugglekreisen so viel haarsträubende Irrtümer wie über die Elwetritsche. Diese Tiere, die ein naher Verwandter des Wolpertingers sind, ähneln am ehesten einem Vogel, wenn auch mit je nach Art unterschiedlichen Abweichungen.

Die nachtaktive Elwetritsche existiert in 115 verschiedenen Untergattungen und ist in freier Wildbahn heute kaum noch zu finden. Im 16ten Jahrhundert wurde der Großteil der Population von Magiern in der großen "Elwetritsche-Schutzaktion" eingefangen.

Dabei wurden spezielle Säcke verwendet, welche im 10. Jahrhundert bereits für die Tritschen-Jagd entwickelt wurden und die derart mit einem Zauber belegt sind, das es scheint, als hätten sie zwei offene Enden. Dies führte bei den Muggles, welche damals Augenzeugen des Vorgangs wurden zu dem Irrglauben, man könne Elwetritsche nur mit einem Sack mit zwei offenen Enden einfangen. Ein Irrtum, der sich bis heute gehalten hat.

Heute trifft man Elwetritschen vor allem in den Höfen und Stallungen von Zauberern ländlicher Gebiete an. Dort werden sie wie Hühner gehalten und sind äußerst zutraulich. Auch die Elwetritsche-Züchterei erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Einmal im Jahr findet in der Pfalz die große Deutsche Elwetritsche-Schau der besten Züchter statt, auf welcher meist alle Zuchtrassen vertreten sind.

Für die erfolgreiche Aufzucht von Elwetritschen benötigt man vor allem eine dominante Tritsche, um welche sich die anderen Tiere scharen. Außerdem sollte man viel Zeit mitbringen, da Elwetritschen ständig umsorgt werden müssen. Außerdem sind sie wie ihre freilebenden Vorfahren noch immer nachtaktiv.

Elwetritschen legen täglich, genauer gesagt nächtlich, direkt hintereinander zwei Eier. Aus diesen schlüpfen nach einer Brutzeit von 23 Tagen die Tritsche-Küken, die sofort ihrer Schar folgen.

Elwetritscheeier sind jedoch auch klassischer Bestandteil verschiedener Kuchen und Puddings. Berühmt ist dabei vor allem der Neustädter Elwetrische-Kranz, ein mit rosa Creme gefüllter Kuchen. Aber auch die Tritschen selbst finden in der Küche rege Verwendung. Vor allem als Sonntagsbraten sind gegrillte Tritschen in Deutschland sehr beliebt.

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Erkling

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:18 pm

M.f.M. Klassifizierung: XXXX

Der Erkling ist eine elfenartige Kreatur, die ihren Ursprungsort im Schwarzwald hat. Der Erkling ist größer als ein Gnom (durchschnittlich etwa 1 m) mit einem spitzen Gesicht und einem hohen Gegacker, das besonders auf Kinder hinreißende Wirkung hat, welche er versucht, von ihren Aufsichtspersonen wegzulocken und zu essen.

Strenge Kontrolle durch das Ministerium für Magie haben jedoch die Todesfälle durch Erklinge während der letzten Jahrhunderte dramatisch reduziert. Der letzte bekannte Erkling-Attacke auf den sechs Jahre alten Bruno Schmidt führte zum Tod des Erklings, als Meister Schmidt ihn hart mit dem faltbaren Kessel seines Vaters auf den Kopf schlug.

Dieser Beitrag ist nachzulesen in: "Magische Tiere und wo sie zu finden sind" von Newt Scamander.

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Gemeiner Eiffeldrache (Feuerdrache)

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 8:20 pm

M.f.M Klassifizierung: X

Der Gemeine Eifeldrache ist der am weitest verbreitetste Drache Europas. Dies liegt vor allem daran, dass diese Gattung zwar ständig von Muggels in freier Wildbahn gesehen, aber stets für Libellen gehalten wird.

Gemeine Eifeldrachen werden nur 2 bis 4 Zentimeter lang und sind somit die kleinste bekannte Drachenart. Sie ernähren sich von Insekten und leben in großen Revieren mit einem Männchen und knapp zwanzig Weibchen.

Die Männchen spucken vor allem zur Verteidigung ihres Reviers Feuerstrahlen, die doppelt so lang sein können wie sie selbst. Von ihrem Feueratem abgesehen ist der gemeine Eifeldrachen eher eine unauffällige Spezies. Die Tiere sind dunkelgrün und grau gestreift und besitzen zwei Flügelpaare, die aus schillernden Schuppen bestehen.

Die Lebenserwartung eines Gemeinen Eifeldrachens beträgt nur ein Jahr. Jeden Sommer treffen sich große Populationen von Eifeldrachen an den Maaren ihres Heimatsgebiets. Knapp über dem Wasser fliegend paaren Sie sich. Die Weibchen legen bis zu 500 Eier vor allem an Schilfgräsern ab.

Die Jungtiere schlüpfen meist im späten Sommer. Viele der nur wenige Milimeter großen jungen Eifeldrachen werden von Muggels erschlagen, die sie für Stechmücken halten. Trotzdem vermehrt sich der Gemeine Eifeldrachen vorzüglich.

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Nachtkrab

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 9:29 pm

M.f.M. Klassifizierung: XXXX

Beim heute in Deutschland beinah ausgestorbenen Nachtkrab handelt es sich um eine magische Unterart des Kolkraben, die bis zu anderthalb Meter lang werden kann und sich von großen Waldtieren ernährt. Oft jedoch jagt der Nachtkrab auch unachtsame Kinder, die sich nach Einbruch der Nacht noch im Wald befinden. Entsprechend wird Kindern nicht nur von Zaubererfamilien oft mit dem Nachtkrab gedroht.

Der Nachtkrab, der wie sein Name bereits verrät, zu den nachtaktiven Tieren gehört, ist vor allem in großen Waldgebieten beheimatet. Das letzte bekannte Exemplar wurde 1911 bei Erbach im Odenwald erlegt, seitdem darf der Nachtkrab nicht mehr gejagt werden und ist in das "Schutzprogramm für magische Tiere" des Ministeriums für Magie aufgenommen worden.

Der Nachtkrab tritt immer in Paaren auf, einem nachts jagendem Männchen und einem stets brütendem Weibchen. Die Eier eines Nachtkrab, welche in riesigen Nestern großer Laubbäume ausgebrütet werden, benötigen eine Brutzeit von knapp 5 Jahren. Eine Tatsache, die das Aussterben der Gattung begünstigen würde, würden keine Gegenmaßnahmen unternommen.

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Ostsee-Meerross

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 9:30 pm

M.f.M. Klassifizierung: XXXX

Das Ostsee-Meeresross ist eine Art Seepferd, im wahrsten Sinn des Wortes. Von vorne sehen Meeresrösser wie Schimmel (weiße Pferde) aus, anstatt ihrer Hinterläufe haben sie eine große Schwanzflosse mit grünen Schuppen. Muggel bilden Meeresrösser seit der Antike auf Brunnen und Mosaiken ab.

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Rheinischer Lindwurm (Wasserdrache)

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 9:32 pm

M.f.M Klassifizierung: XXXXX

Das Verbreitungsgebiet des Rheinischen Lindwurm sind die Gebiete des Mittelrheins. Die Jungtiere leben im Rhein und werden von Muggels gerne für Welse gehalten. Dösende Lindwürmer, die auf dem Fluss treiben, werden oft auch mit Treibholz verwechselt.

Während Ihrer Jugend, die selten länger als 25 Jahre dauert, erreichen sie eine Größe von bis zu einem Meter. Die Männchen werden nie größer als 3 Meter. Sie verbleiben ihr Leben lang im Rhein und kommen nur zur Paarung an Land.

Die Weibchen hingegen verlassen nach ihrer Jugend den Rhein und ziehen sich in wäldliche Gebiete zurück. Dort legen sie eine Wohnhöhle in der Nähe von einem Feuchtgebiet an. Die Weibchen werden bis zu 7 Meter lang und können ein Gewicht von über einer Tonne erreichen.

Zur Paarungszeit zieht es die männlichen Tiere zu den Höhlen eines Weibchens. Da weibliche Lindwürmer sehr aggressiv sind, bringen die Männchen zu Besänftigung ein Geschenk mit. Bei der Vorliebe der Weibchen für glitzernden Gegenstände handelt es sich meist um Edelmetalle, in neuer Zeit aber auch um Glas oder Alufolie.

Nach der Paarung zieht sich das Paar zum Rhein zurück, wo das Weibchen 10 bis 20 Eier legt, die als Flußkiesel getarnt sind. Brutpflege kennt der Rheinische Lindwurm nicht. Nach der Eiablage trennen sich Männchen und Weibchen wieder. Aus den Eiern schlüpfen nach knapp einem Jahr 20 cm große Jungtiere.

Der Rheinische Lindwurm kann 300 bis 400 Jahre alt werden und stand im 18ten Jahrhundert bereits kurz vor der Ausrottung. Vor allem den großen und aggressiven Weibchen wurden immer wieder von Gruppen kampfbereiter Muggles nachgestellt. Dabei spielten Sagen von gewaltigen Drachenschätzen eine Rolle.

Seit Anfang des 19ten Jahrhunderts steht der Rheinische Lindwurm unter Schutz. Die bekannten Stellen von Lindwurm-Höhlen werden durch magische Barrieren geschützt.

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Wolpertinger

Beitrag  Lenila am Mi Dez 11, 2013 9:34 pm

M.f.M. Klassifizierung: XX

Der Wolpertinger kommt ausschließlich in Süddeutschland vor. Er trottet nachts durch Wälder und Auen, insbesondere in den Kerngebieten des Nationalparks Bayerischer Wald.

Der Wolpertinger kommt in unterschiedlichen Größen vor, häufig in der eines Eichhörnchens oder Hasen. Charakteristisch sind für die meisten Unterarten kleine Geweihe. Er bewegt sich stets abseits von Wegen und auch von Wildwechseln und bevorzugt schlecht einsehbare Buschgruppen und dichtes Unterholz.

Der Wolpertinger ist ein recht zutrauliches Tier, das kaum Scheu vor Menschen hat und sogar von Muggeln gesichtet werden kann. In einigen Gebieten ist sogar die Wolpertinger-Jagd verbreitet. Vorwiegend in lauen Frühlings- und Sommernächte machen Muggel Pirsch auf den Wolpertinger. Mit einer Kerze, einem großen Jutesack und einem Stock legen sich die Muggels ins Unterholz und locken den neugierigen Wolpertinger durch die brennende Kerze an. Der bereitgestellte Sack wird mit dem Stock aufgespannt. Der überaus neugierige Wolpertinger beginnt sogleich in den Sack zu schlüpfen und nachzuschauen, was sich darin verbirgt. Man braucht dann nur noch den Stock herauszunehmen und den Sack zuzubinden.

Glücklicherweise fallen nur wenige Tiere diesen Attacken zum Opfer. Trotzdem ist es den Muggeln möglich getötete und ausgestopfte Wolpertinger käuflich zu erwerben. Eine Intervention durch das Ministerium für Magie ist dringend notwendig!

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Der kleine Gletscherdrache (Eisdrache)

Beitrag  Lenila am Do Jul 17, 2014 9:12 pm

M.f.M Klassifizierung: XXXXX

Der kleine Gletscherdrache ist in allen Gletschergebieten Europas zu finden - insbesondere in den Alpen. Im Gegensatz zum großen Gletscherdrachen, der bis zu 10 m lang und mehrere Zentner schwer werden konnte und schon vor Jahrhunderten ausgestorben ist, wird der kleine Gletscherdrache nicht länger als 5 m und nicht schwerer als 100 kg.

Die Weibchen sind in der Regel größer und schwerer als die Männchen. Der Gletscherdrache hat große Schwingflügel mit einer Spannweite von bis zu 11 m. Der Körper des Drachen wirkt extrem schlank und zierlich - besteht aber tatsächlich zum Grossteil aus Sehen und Muskeln. Der Gletscherdrache ist daher extrem beweglich und stark. Seine Schuppen sind teils weiß, teils farblos und aufgrund der Fähigkeit des Eisdrachen beinah die gesamte Körperwärme im Inneren zu halten, an den ungeschützten Körperpartien vereist.

Der Gletscherdrache jagt vor allem in den Wintermonaten, denn in dieser Zeit ist er am besten getarnt und geht - zumeist nachts - auf Beutefang weit über sein eigentliches Revier hinaus. Er frisst sowohl Kleintiere, wie Schneehasen aber auch Füchse, Haushunde und greift sogar Menschen an, wenn diese sich in sein Revier verirren.

Der Atem des Gletscherdrachen wirkt lähmend, so dass die einmal erspähte Beute zumeist keine Chance hat, zu entrinnen. Dies gilt insbesondere für Berg- und Gletscherwandernde Muggels. Da sie nicht mit der Existenz eines Drachen rechnen, gehen sie arglos in die vereisten Gletscher und winterlichen Bergregionen. Den Gletscherdrachen in Lauerstellung erkennen sie erst, wenn sie bereits in Atemreichweite sind, und der Drache sich bewegt, um anzugreifen. Einmal vom Atem getroffen fällt die Beute in eine Starre ähnlich dem Ganzkörperklammer-Spruch. Sofern das Opfer nicht sofort gefressen wird, verschleppt der Drache es in seine Gletscherhöhle, aus der es kein Entrinnen gibt.

Zauberer können sich durch die präventive Einnahme des Anti-Glacius-Draconis-Trankes gegen die Wirkung des Atems schützen. Der Zaubertrank ist allerdings äußerst kompliziert und hält zudem nicht allzu lange vor, so dass er zur Zeit nur von den Mitarbeitern der Abteilung für den Schutz der magischen Tiere Deutschlands genutzt wird.

Im Sommer zieht sich der Gletscherdrache in seine Höhle nahe des Gletscherbettes zurück und fällt in Sommerschlaf. Etwa alle 3 Wochen erwacht er und frisst dann eines der Beutetiere, die er zuvor in seiner Höhle eingelagert hat.

Das Weibchen gebiert etwa alle 11 Jahre ein einzelnes, lebendiges Jungtier. Die Geburt findet immer zu Winterbeginn statt, so dass reichlich Nahrung für das Junge vorhanden ist. Insgesamt verbringt das Junge drei Winter bei seiner Mutter, dann sucht es sich ein eigenes Gletscherbett und gräbt sich eine Wohnhöhle in das Eis.

Der zunehmende Rückgang der Gletscher aufgrund der von den Muggels verursachten Klima-Erwärmung hat zu einem leichten Rückgang der Gletscherdrachen Population geführt.

Da die wenigsten Gletscher vollständig abschmelzen, sondern sich nur in den - für den Gletscherdrachen wenig relevanten - Sommermonaten weiter zurückziehen als gewöhnlich, ist der kleine Gletscherdrache noch nicht direkt bedroht. Selbst im Winter sind die meisten Jagdgebiete durch den Einsatz der Schneemaschinen durch die Muggels noch groß genug.

Allerdings wird es immer schwieriger, die Drachen von den Muggel-Skigebieten fernzuhalten. Die gezielte Darbietung von Lebendfutter in Form von Schafen und Schweinen scheint aber gut zu funktionieren.

Zudem haben die Mitarbeiter der Abteilung für den Schutz der magischen Tiere Deutschlands beobachtet, dass die Jungdrachen länger im Revier der Mutter bleiben, bis sie weite Strecken fliegen, um sich neue Gebiete zu erschließen. Ein deutscher Jungdrache wurde z.B. im Himalaya gesichtet, wo der kleine Gletscherdrache bisher nicht heimisch war. Das nepalesische Ministerium für Magie ist über diese Entwicklung jedoch nicht sehr glücklich, da etwaige Auswirkungen auf die Yeti-Population noch nicht absehbar sind.

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