Hexenhaus der Familie Pechnebel (Erbach/Odenwald)

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Hexenhaus der Familie Pechnebel (Erbach/Odenwald)

Beitrag  Tethys Pechnebel am Sa Dez 14, 2013 8:42 pm

Es ist ein Hexenhäuschen, wie es sich Muggel vorstellen. Ein kleines, windschiefes Haus, das mitten im Wald steht mit einem kleinen Anbau und einer grün gestrichenen Tür, die außer im Herbst immer offensteht. Hier wohnen die Pilzhändlerin Greta Pechnebel und ihre Familie und der Beruf der Mutter ist überall im Haus sichtbar.

Überall hängen getrocknete Pilze, die ganze Küche ist voll von Pilzen im Glas und im magischen Frostschrank befinden sich zudem eingefrorene Pilze bis unter die Decke. Dazu passend hat Calisto Pechnebel, der Vater von Tethys, den gesamten Hausrat gekauft. Die Tassen sehen aus wie Steinpilze, die Teller sind gepunktet wie Fliegenpilze, die Uhr an der Wand besitzt die Form eines Wiesenchampignons und die Tapete in der großen Wohnküche ist mit Pfifferlingen bedruckt.

Tethys hat hier ein eigenes kleines Zimmer unter dem Dach. Ein chaotischer Raum, in dem sich alles angesammelt hat, was Tethys hübsch findet. Darunter sind Steine, Federn von wilden Elwetritschen, alte Glasflachen, die Muggel in den Wald geworfen haben, selbstgebastelte Kastanientiere, ein paar Münzen, eine Kette mit Glasperlen und allerlei Schnickschnack. Dazu kommen unzählige Bücher, die meisten über Tiere oder Pflanzen. Sie stehen mehr oder weniger ordentlich in einem großen Regal an der linken Seite.

An der rechten Seite steht Tethys' Bett. Es sieht aus wie das riesige Nest eines Dodos. Drei Deckbetten und acht Kissen in verschiedenen Größen liegen über das Bett verteilt. Und auf keines davon kann Tethys verzichten. Neben dem Bett gibt es eine große Holzstange, auf welcher die Eule Schuhu, Tethys' Haustier, tagsüber schläft. Eine Kiste mit Sand direkt darunter sorgt dafür, dass herabfallender Unrat schnell entsorgt werden kann. Wegen der Eule ist das Fenster die ganze Nacht über offen - auch im Winter. Tethys stört das nicht (bei drei Bettdecken auch kein Wunder).

Direkt vor dem Fenster steht der Schreibtisch. Er ist genauso unordentlich wie das ganze Zimmer und bedeckt von Notizzetteln, Malstiften und Bastelbedarf. Über dem Stuhl hängen Tethys Roben und die Jacken. Socken und Unterwäsche befinden sich im ehemaligen Papierkorb. Aber Tethys' Eltern sind der Meinung, wenn sich ihre Tochter in diesem Chaos wohlfühlt, ist es so in Ordnung. Und dafür liebt Tethys ihre Eltern, denn aufräumen ist absolut nicht ihr Ding.
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