A: Hamburg: Landungsbrücken

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anselm Thal am So Sep 04, 2011 11:19 pm

Anselm wusste selbst nicht mehr so ganz, worüber sie geredet hatten und war nicht minder dankbar über Norahs Themenwechsel als die es war, ein scheinbar passendes Thema gefunden zu haben. "Das sind Leonce und Lena... Nein... Leon und Lara. Und der Knirps daneben..." Anselm wusste nicht wieso, aber erst einmal summte er ein paar Takte 'No woman, no cry' vor sich hin. "Achja, Marlon, genau. Und die Entourage da drumherum ist der Geruch der Vergangenheit. Ein wenig miefig, wenn du mich fragst. Aber jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt, oder?" Anselm grinste verschmitzt. "Oder lässt ihn sich anziehen in diesem Falle. Kaffee?" Der Nachtkrab hielt Norah schlussendlich doch seine diversen Kaffeebecher hin.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Dominic Hohensayn am So Sep 04, 2011 11:37 pm

pp: NRPG-Startfeld

"Ich meine ja nur, dass ich durchaus auf mich selbst aufpassen kann und wenn du schon unbedingt mitkommen willst, hätten wir uns zumindest die Autofahrt sparen können." Dominic kletterte aus einem altersschwachen Opel Kadett, der an den Landungsbrücken gehalten hatte. "Nicht, dass ich was gegen Autofahrten hätte, aber wirklich... Dass das Ding nicht auseinandergefallen ist, kann ich immer noch nicht fassen." Behäbig schob sich ein gutmütig lächelnder Mann mit Wohlstandsranzen ebenfalls aus dem Auto und tat so, als ob er das Gezetere seines Filius nicht gehört hätte. Er hatte die ganze Fahrt über gesprochen, immer mal wieder genörgelt und ansonsten Banalitäten hervorgebracht, was man von ihm gar nicht kannte. Eberhardt Hohensayn hatte hin und wieder ein "Ja" oder "Nein" dazu beigesteuert und sich ansonsten so seine Gedanken über den Mitteilungsdrang des Zweitgeborenen gemacht. Er war schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass er aufgeregt oder nervös war und das nicht zugeben wollte oder er hatte die Befürchtung, dass es im Schweigen schlimmer werden würde.
"Du hast es geschafft. Wir sind da und du kannst wieder zurück auf die Schule." Eberhardt Hohensayn öffnete den Kofferraum seines liebgewonnenen alten Autos, auch wenn es schon vor vielen Jahren von der Familienkutsche zum Zweitwagen degradiert worden war. Er wuchtete zwei Koffer heraus, die Truhe konnten sie aus naheliegenden Gründen dieses Mal ja leider nicht benutzen. Dominic stand derweil verlegen mit den Händen in den Hosentaschen neben dem Auto und versuchte, die Konversation aufrecht zu erhalten. "Genau und muss euch bis in den Sommer nicht wiedersehen." "Ja, so ist es. Pass gut auf dich auf, Dominic. Und lass hin und wieder was von dir hören. Schreib zur Not ins Büro." Eberhardt Hohensayn reichte seinem Sohn zum Abschied die Hand, Dominic ergriff sie und murmelte seinem Vater ein "Danke" zu. Dann griff er seine Koffer und steuerte die Nixe an, während sein Vater im Handschuhfach herumzukramen begann und nach kurzer Zeit fündig wurde, sodass er sich eine Pfeife stopfen konnte.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Mo Sep 05, 2011 12:07 am

Marlon begann gleich ein wenig rot anzulaufen. Klar, die zwei hatten Recht, es war lächerlich, aber trotzdem irgendwo noch seine Familie. "Also...ich dachte ja schon fast, dass das bei allen alten Familien so ist und wollte euch grade bemitleiden..." nuschelte er vor sich hin. "Jetzt reicht es aber langsam mal wieder okay? Es gibt Leute, die mit sowas angeben würden......auch wenn man mit denen Mitleid haben sollte." langsam musste auch Marlon anfangen zu lachen. "Aber jetzt kriegt euch gefälligst wieder ein! Musste ich nicht schon genug durchmachen? Nach den Ferien freu ich mich schon auf das entspannnde Rungholt. Endlich mal ein wenig Ruhe und vor allem Privatsphäre..."

Ganz zu schweigen davon, dass Marlon keine Extremtrainingseinheiten mehr über sich ergehen lassen musste. Ab und an hatte er sich gefragt, ob er ein Reinblüter, oder aber ein Soldat werden sollte. Er musste sich wirklich eingestehen, dass er sich das Leben eines reichen, verwöhnten Reinblüters anders vorgestellt hatte. Eben mehr Luxus und weniger Arbeit. Aber da hatte er sich wohl geirrt.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Lara Jenkins am Mo Sep 05, 2011 12:38 am

„Unsere Tante ist als Familienoberhaupt recht locker. Solange man mindestens einmal die Woche zum 5. Uhr Tee erscheint und sich auf den Gesellschaften glänzend benimmt, hat man bei ihr alle Freiheiten der Welt. Sie ist eben der Meinung, das man am ehesten Respekt erlangt, in dem man andere genauso respektiert wie sie sind. Sie hatte nicht mal Probleme damit, das wir in Nachtleben von London unterwegs waren.“

„Und dein Rock war viel zu kurz!“, sah Leon das Mädchen gespielt empört an. „Das ist heutzutage modern lieber Leon. Und ich hatte ja dich als Schutzschild dabei.“, grinste Lara ebenfalls gespielt empört zurueck.

„Ich hoffe du hattest trotzdem ein paar schöne Tage, bei dem ganzen Stress.“, wendet sich Leon das Wort an den Mondgoldjungen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Mo Sep 05, 2011 12:59 am

"Na das hast du ja Glück gehabt! Das, was ich die letzten Wochen an Reinblüterfamilien erlebt habe, ist vielleicht nicht so übertrieben, wie meine Familie, aber mindestens genauso verklemmt." Und gesehen hatte er von denen mehr als genug. Gobbs, von Germing, von Becksberg und und und....Und alle gingen sie zum Lachen in den Keller. Lauf grade, Kinn hoch, schultern zurück, Brust raus, niemals nach unten schauen, Schrit, Schritt, Ausfallschritt... Manchmal gingen ihm diese Worte im Traum durch den Kopf. "Naja Weihnachten war ganz okay..." //Wenn man von den Diskussionen meiner Familie absieht// "Ich hab mich endlich wieder mit meinem Cousin vertragen. Und wie schon gesagt die Falkenjagd bei Anjun zu Hause."

"An Nachtleben in Wien war allerdings nicht wirklich zu denken. 1. Weil die zwei lieben netten Damen dahinten, insbesondere die mit dem Streichelzoo auf ihren Schultern, mich gegrillt hätten.." er flüsterte und deutete auf den Mantel seiner Großmutter "Und zweitens, weil es Jerome nicht mal im Traum einfallen würde mit der normalen Magierschicht von Wien oder gar mit Muggeln auszugehen, geschweigedenn eine Muggeldisco zu betreten....." mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen seufzte er. Der einzige 'normale' Mensch mit dem er Kontakt gehabt hatte, war Norah. Jedesmal war es eine Freude, wie bei einem Kleinkind gewesen, wenn einer ihrer Briefe ankam. Er hatte sie mittleriweile schon richtig vermisst....was das wohl heissen sollte...er war sich nicht sicher, aber er freute sich, sie bald wieder zu sehen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Coco Flieder am Mo Sep 05, 2011 3:19 am

Coco fror schnell in letzter Zeit, deswegen war sie heute in einen warmen Mantel gekleidet, hatte Handschuhe und einer Mütze an und den Schal fest um sich geschlungen. Noch fester war allerdings die Umarmung ihres Bruders. Inzwischen hatte es sich so eingespielt, dass Armand sie zum Steg brachte, während ihr Vater darauf achtete, dass die Zwillinge zu der Schule in den Alpen kamen. Coco hatte nichts gegen dagegen. Sie kam gut aus mit ihrem großen Bruder. Die zwei neckten sich zwar häufig, aber das auf einer freundlichen Ebene.

Jetzt ließ Armand sie jedoch nicht mehr los und Coco musste regelrecht kämpfen, um aus seiner Umarmung frei zu kommen. Der junge Mann hatte mehr Kraft, als das man ihm ansehen würde. Schließlich gelang es ihr flink unter seinen Armen zu entweichen und sie funkelte ihn an. "Kannst du mir deine geschwisterliche Liebe nicht mit netten Worten oder so zeigen? Du hast meine Haare ganz unordentlich gemacht.", meinte sie spaßend und boxte ihren Bruder gegen den Arm. Dieser lachte nur und hob beschwingend die Hände.

Coco schaute sich am Hafen um. Sie hatte nur die letzten Tage des letzten Halbjahres auf Rungholt verbracht und in der Zeit waren sie doch tatsächlich von Irrlichtern entfürht wurden. Jetzt fragte sie sich, was wohl in diesem Semester auf sie zukommen würde. Ein Acromantulaangriff auf die Schule?

Der Blick der Rothaarigen blieb schließlich auf einen jüngeren Schüler hängen, der sich von seiner Familie verabschiedete. Sein Name war Ben, da war sich Coco sicher. Er war ebenfalls ein Nachtkrabs und winkte ihr nun fröhlich zu. Coco musste grinsen und winkte dem Braunhaarigen zurück. Dann schulterte sie ihren alten Seesack und ging, mit Armand im Schleppsack, auf Ben zu.
Ihre ersten Worte waren allerdings an seinen kleinen Bruder gerichtet. "Na sie mal an. Dürfen wir diesen jungen Herrn etwa auch bald auf Rungholt begrüßen?", fragte sie freundlich und lächelte, bevor sie allgemein in die Runde grüßte.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Norah Klug am Mo Sep 05, 2011 7:07 pm

Während Anselm ihr die ganze Meute erklärte, musterte Norah jeden Einzelnen flüchtig. Sie landete jedoch immer wieder bei Marlon. Sie erkannte auch Lara und Leon. Sie kannte die zwei zumindest vom Sehen. Marlon schien ihre Gegenwart wirklich zu genießen. Die drei lachten viel und standen etwas abseits von den Erwachsenen. Er schien schnell von ihnen, vor allem seiner Großmutter, wegkommen zu wollen. Sie sah wirklich übertrieben reinblütig aus.
Mit einem danksagenden Lächeln nahm das Mädchen den Kaffe entgegen und und schaute wieder zu den drei Jugendlichen.
"Ja, sie zeigen wirklich etwas zu offenherzig, was sie besitzen und wer sie sind. Ich meine nichts gegen Reichtum und Macht, das heißt auch immer Verantwortung und so weiter... aber das? Ich mein die anderen drei schaffen es ja auch sie schick zu kleiden und nicht übertrieben auszusehen. Ich mein, Lara, ... wow!" Tatsächlich fand Norah keine Worte für das perfekte Out-fit von Lara und wünschte sich innerlich ihren Goldbeutel. "Tja das wirst du dir wohl später erarbeiten müssen...", dachte sie, allerdings eher ehrgeizig als enttäuscht.

Norahs Blick wanderte wieder zu Marlon. Als er ausgelassen lachte, musste auch sie grinsen. Und in ihrer Magengegend staute sich wieder das selbe kribbelige Gefühl auf, welches sie diesen Winter immer empfunden hatte, wenn ihre hauseigene Eule oder Marlons ihr einen Brief vor die Nase geworfen hatte. Krampfhaft überlegte Norah hin und her, ob sie Marlon winken sollte, ihm etwas zurufen, oder vielleicht sogar hingegen sollte."... am Besten bleibe ich sitzen, wenn ich an Marlons Großmama denke...", dachte sie feige und führte den Becher Kaffe an ihre Lippen. Gedankenverloren nahm sie einen großen Schluck und verbrannte sich prompt den gesamten Mundraum plus Rachen. "Hmpf!!!", sie schluckte richtig und hustete einmal, " Heeeiiiß!! Mist, verdammter!"

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anselm Thal am Mo Sep 05, 2011 10:14 pm

"Ja, so ist das eben, wenn man so lebt, dass nur Äußerlichkeiten zählen oder man mit den Äußerlichkeiten etwas zu zeigen versucht, was man einfach nicht mehr hat." Anselm zuckte mit den Schultern. Wenn man seinen Stand nicht mehr so ohne Weiteres über politische Einflussnahme definieren konnte, sondern da die gesamte magische Gemeinschaft ein Wörtchen mitzureden hatte, dann musste man sich andere Dinge suchen um zu zeigen, was Besonderheiten sind. Anselm schüttelte den Kopf. Dann hustete und fluchte Norah neben ihm. Anselm klopfte ihr auf den Rücken.
"Nanana... Natürlich ist der heiß, das ist Kaffee." Anselm grinste. "Frischer Kaffee. Kein Mensch mag kalten Kaffee. Es sei denn, es gibt nichts anderes mehr auf der Welt. Aber selbst dann kann man den Kaffee immer noch wieder warm machen." Anselm schüttelte er erneut den Kopf. "Oder wolltest du grad einen auf hartes Mädchen machen und hast deine Fähigkeiten überschätzt?"
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Dominic Hohensayn am Mo Sep 05, 2011 10:40 pm

Während Eberhardt Hohensayn sich seine Pfeife fertig stopfte, schob Dominic sich durch die Massen an Schülern, die sich mittlerweile auf den Landungsbrücken eingefunden hatten und noch keine Lust hatten, die Wassernixe zu betreten. In jeder Hand einen Koffer hatte er Mühe, mit niemandem zu kollidieren. Er sah Coco, Norah saß mit Anselm auf einer Bank und störte den rothaarigen Nachtkrab bei seiner Lieblingsbeschäftigung, Lara und Leon standen in der Nähe ihrer Familie und plauderten mit Marlon, Coco hatte er aus den Augenwinkeln irgendwo gesehen und dort drüben stand auch Anjun, der sich mit einem Mitschüler unterhielt, den er nicht kannte. Mit jedem Blick und jedem Schritt fühlte er sich ein wenig besser, was ihn irgendwie irritierte, vor Allem, weil ihm ein Lächeln über das Gesicht huschte, was er mit Gewalt unterdrücken musste. Als er schließlich Magister Feddersen an der Rampe passiert hatte, drehte er sich noch einmal zu, hob die Hand für einen kurzen Gruß seinem Vater entgegen, der eine Rauchwolke um sich herum ausbreitete und verschwand dann an Bord der Wassernixe.

tbc: A: Wassernixe: Oberdeck
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Norah Klug am Di Sep 06, 2011 9:32 pm

Norah schnappte nach Luft und hustete noch einmal, als Anselm ihr den Rücken klopfte. "Danke", hüstelte sie, atmete tief ein und kicherte. "Nein, ich wollte nicht auf 'hartes Mädchen' machen. Ich hab mich nur in meinen eigenen Gedanken verloren. " Sie lächelte ihn an und tat gleichzeitig einen Beschluss. Das Mädchen holte ihre Katze aus Anselms Decke und steckte die schläfrige Nala dann in ihr Körbchen. Danach schaute sie sich um, ob jemand zu ihr sah, beugte sich über Anselms Decke und flüsterte: "Ratzeputz". Ein paar einzelne Katzenhaare pufften aus der Decke. "So vielen Dank dafür", sprach Norah und reichte dem Jungen seine Decke zurück, "ich würde jetzt zum Schiff gehen und mir einen guten Platz suchen wollen. Kommst du mit?"

Norah schnappte sich ihr Gepäck, was sie leider Gottes tragen musste und nicht schweben lassen konnte, und stiefelte Richtung Wassernixe. Als sie auf Marlons Höhe war, winkte sie dem jetzt Brünetten lächelnd zu. Mit einem Blick zu seiner Großmutter, deutete sie dem Jungen mit einem Zwinkern und einem leichten Kopfnicken an, dass sie sich erst auf dem Schiff treffen würden. Norah trat über die Rampe, am Magister Feddersen mit einem höflichen Lächeln vorbei, auf das Schulschiff.

tbc: A: Wassernixe: Oberdeck

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Mi Sep 07, 2011 8:17 pm

Cornelia beschränkte sich darauf ab und an ja und Amen zu sagen und zumindest so tun, als würde sie ihrer Gegenüber noch zu hören. In Wahrheit waren ihre Gedanken schon längst anderweitig beschäftigt, um sich von diesen geistlosen Gespräch zu lenken. Cornelia gab ihrem Butler ein verabredetes Zeichen, eine unauffällig Alltagsgeste, mit deren Bedeutung nur ihr Leibdiener vertraut war. „Madam, bitte verzeihen sie Ungehörigkeit ihre Unterhaltung zu unterbrechen.“, wendete sich der Butler unterwürfig an seine Chefin und Mondgolds. „Sie haben gleich einen wichtigen Termin im Ministerium.“

Entschuldigend, sah Cornelia in die Runde. „Die Unterhaltung mit ihnen war äußerst inspirierend, wenn sie mich entschuldigen. Man erwartet mich im Ministerium. Wir sollten dieses Gespräch bei Gelegenheit fortsetzen.“ //Hoffentlich nicht so bald.// „Edwin bringen sie das Gepäck der Kinder auf das Schiff.“ Sie selbst verabschiedete sich höflich von den Mondgolds, froh darüber das Edwin ihren Wink verstanden hatte und sie von der Gesellschaft dieser nervigen Frau erlöste. Sie ging zu den Kindern und nahm Leon und Lara herzlich in den Arm. „Wir sehen uns dann in den nächsten Ferien, ihr Lieben. Passt gut auf euch auf!“ Noch einmal nahm Cornelia sie Jugendlichen fest in ihre Arme, ehe sich von ihnen abließ. „Und ihnen Marlon, wünsche ich alles Gute, genießen sie die Zeit.“
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Mi Sep 07, 2011 9:09 pm

Hera-Madonnas Gesicht zeichnete der pure Schock, als dieser nichtswürdige Leibdiener es wagte, sie zu unterbrechen. Sie spielte schin mit dem gedanken, ihn an Stelle seiner Herrin zu bestrafen, aber das wäre wohl undiplomatisch gewesen, also hielt sie sich zurück. "Nun, die Freude war ganz meinerseits liebe Frau Ries." Wenigstens war sie diese Frau jetzt los. Wie konnte ein Mensch nur so langweilig sein. Die ganze Zeit nicht einen Ton zu sagen. Der Blonden Frau war es dabei garnicht aufgefallen, dass sie Cornelia keine Chance dazu gelassen hatte. Gleich nachdem die Frau verschwunden war, gesellte auch Hera sich zu Marlon. Mit abschätzigem Blick betrachtete sie ihren Enkel. Dass er sich mit diesem von Hess so gut verstand, war zwar diplomatisch, aber es gefiel ihr ganz und gar nicht.

Was sollte ihr denn auch schon an dieser Ausgeburt der Blutschande gefallen? ein wunder, dass ihr Mann ihn nicht getötet hatte, wie es sich gehörte. Dass der alte Mann ausgerechnet nun weich werden musste... "Das du uns keine Schand mach'n sollst, brauch i dia joa net zu soag'n Marlon...Vergiss net, wen de repräsentierst. Also Pfia di Gott." sie hob das Kinn an, sah noch einmal kurz über die Köpfe von Leon und Lara hinweg, denen sie kurz zunickte und disapparierte sogleich in der Menschenmenge. Seine Tante rollte nur Kurz mit den Augen. Slebst diese Frau, als Wahnsinnige bekannt, konnte nicht verstehen, wie ihre Mutter den Jungen nur so behandeln konnte. "Vergiss nicht, wer du bist Marlon. Unser Erbe. Und streng dich schön an, ich möchte nicht hören, dass du dich von irgendjemandem übertrumpfen lässt. Und vergiss nicht, was ihr dich gelehrt habe." Auch wenn es nicht die Art der Mondgold war, drückte sie ihren Neffen.

"Und ihr zwei....von Hess...gehabt euch wohl." sie zwinkerte den beiden Jugendlichen , wenn auch mit etwas abschätzigem Ausdruck zu, ehe sie mit einem kurzen, schrillem Lachen, ebenfalls disapparierte. Mann konnte deutlich Marlons Erleichterung sehen, als seine Großmutter endlich weg war. "Puh...das wär geschafft....Servus, hast du mein gepäck noch?" "Schon auf dem Schiff Gebieter" "Sag das nicht immer... dann kannst du jetzt auch gehen....wollen wir jetzt auch los?" Er winkte die andren hinter sich her und ging, voller Freude auf die Wassernixe.

tbc: A: Wassernixe: Oberdeck (+Lara)
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Selina Rotholz-Maiblum am Mi Sep 07, 2011 10:29 pm

Weiter lief Selina mit ihren Brüdern und ihrer Tante über den Kai. Weiter hinten konnte sie schon die Wassernixe erkennen. Doch was auffälliger war, war diese Gruppe von Menschen davor. Ein paar Frauen, die ziemlich übertrieben protzig gekleidet waren und unverkennbar Magier waren. Selina tippte auf Reinblüter. Niemand sonst konnte so ein Aufsehen erregen wollen. Das war schön lächerlich, dass diese Leute es nötig hatten, so deutlich allen auf die Nase zu binden, wie besonders und reich sie doch waren. Was Selly allerdings wieder ein Lächeln zauberte, war ein Mensch, der ein paar Meter weiter stand. Das war doch tatsächlich ihr Leon! Er stand da mit Larra und einem braunhaarigen Jungen, der Selina zwar bekannt vorkam, aber für sie aus der Entfernung nicht zu identifizieren war. Erst als sie näher trat erkannte sie doch tatsächlich Marlon.

//Hat er sich also die Haare gefärbt.... was das wohl heisst...jeder kennt ja das Sprichwort über neue Frisuren und Beziehungen. Das interessiert meine Leser sicher.// Sie wartete noch kurz, bis sie sah, wie eine der Frauen verschwand und zwei ganz öffentlich disapparierten. Wie konnte ein Reinbüter nur so unvorsichtig sein? Die waren doch sons so auf Geheimhaltung bedacht. Seltsamerweise schien es keiner der Muggel um sie herum zu bemerken, als wären die alle vollkommen blind oder so. Als dann noch Lara und Marlon endlich verschwanden, trat Selina wie aus dem Nichts an Leon heran. "Leonard von Hess. Ihre neuen Vorsätze für das Halbjahr? Was halten sie von den Prozessen gegen die Schule? Gibt es Leute, die sie vermisst haben. Und das wichtigste: Freuen sie sich genauso sehr mich zu sehen, wie ich mich freue, dich zu sehen?" fiel sie ihm um den Hals.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Ben Müller am Mi Sep 07, 2011 11:48 pm

Das Mädchen, von der Ben sich nicht ganz sicher war, wie ihr Name lautete, kam auf die Familie zu und Ben löste sich aus der Umarmung seiner Mutter. Doch die ersten Worte des Mädchens waren an seinen kleinen Bruder gerichtet. Tobi kicherte fröhlich und nickte etwas zurückhaltend, also beschloss Ben, dass er die Frage von dem Nachtkrabs-Mädchen beantworten würde. So wie es ein stolzer großer Bruder eben tat. "Ja, in 5 Jahren kommt Tobias bestimmt auch auf die Schule hier." Nickend legte er seinem Bruder eine Hand auf die Schulter.
Wie war nur der Name des Mädchens.. C.. Cornelia? Carmen? Ben wusste es nicht genau, obwohl er sich sicher war, dass er den Namen eigentlich kennen müsste. Doch er konnte nicht länger weitergrübeln, denn seine Mutter nahm ihm die Entscheidung ab.
"Guten Tag. Bist du etwa auch ein Nachtkrabs?" fragte sie lächelnd und streckte dem Mädchen ihre Hand entgegen. "Syra Müller, mein Name. Ich bin die Mutter von Ben."
Ben kicherte leise, weil das eigentlich selbstverständlich war. Wer sollte sie denn sonst sein? Dass es nicht seine große Schwester war, erschien ihm ziemlich logisch.
Von der langen Reise war Ben noch ziemlich müde und eigentlich hatte er auch nicht wirklich Lust, jetzt wieder die Schule zu besuchen. Bis zu den nächsten Ferien war es noch so lange. So lange würde er Tobias nicht sehen und seine Eltern würde er auch schrecklich vermissen. Immer nur Briefe zu schreiben, war gar nicht so einfach.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Do Sep 08, 2011 7:09 pm

//Himmel, die Frau wäre ein guter Grund die Hexenverbrennung wieder einzuführen.// Selten hegte der junge von Hess negative Gedanken dieser Art, doch es gab Menschen in dieser Welt, die es mühelos schafften die primitivsten Wünsche an Tageslicht zu bringen. Diese alte Mondgoldhexe zählte Leon spätestens ab diesen Zeitpunkt zu dieser Kategorie, wenn selbst seine herzensgute Tante ihr heil in Flucht suchte. Edwin brachte das Gepäck an Deck, seine Cousine ging schon vor. Er sollte er ihr folgen oder sich, bis zum ablegen des Schiffes, noch etwas am Kai die Fuesse vertreten? Die Antwort wurde ihm abgenommen, als auf einmal Selina vor ihm auftauchte. Unweigerlich konnte Leon nicht anderes, als sich über ihre auftauchen zu freuen. Er hatte sich gefreut, sogar gehofft, sie wieder zu sehen. „Wer könnte man so eine Schönheit nicht vermissen.“, strahlte er das Mädchen an und nahm sie den Arm. „Ich hoffe du warst mir auch hübsch treu?“, feixte Leon. Selina war ihm seit dem Vorfall auf dem Schiff ans Herz gewachsen. Hielten andere sie für nervig, gut, das war deren Meinung. Mit ihr konnte man einfach Spaß haben, nicht so ernst und angepasst, wie diese ganzen verzogenen Gören, die sein Großvater immer versuchte als passende Verbindung für ihn anzuschleppen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Selina Rotholz-Maiblum am Do Sep 08, 2011 7:29 pm

"Wie könnte ich nicht." sie zwinkerte ihm zu und evrsuchte cool zu bleiben, doch innendrinn sah das ganz anders aus //Hat er das grade ernsthaft gesagt??? Oh mein Gott ich fass es nicht? Das hat er doch nicht ernst gemeint oder???Zu Geil!// Plötzlich fiel ihr noch was anderes auf. Irgendwas stimmte mit Leon nicht. Sie kam nicht gleich darauf und umkreiste den Jungen einmal, sah nochmal genauer hin. "Ich fass es nicht, du hast dir die Haare geschnitten! Sieht klasse aus. Macht gleich einen vollkommen anderen Menschen aus dir! Sieht auch viel lockerer aus, wenn du mich fragst." Sie konnte einfach nicht anders, als einmal durchzuwuscheln, auch wenn das bei dem großgewachsenem Jungen gar nicht mal so leicht war, war sie doch ein ganzes Stück kleiner, als er.

"Sag mal, was haben eigentlich alle mit den Haaren heute?" sie grinste. "Bei Marlons ist mir das auch aufgefallen." Sie musterte Leon mit raffiniertem Blick "Also jeder weiss ja, was dahinter steckt, wenn Frauen ihre Frisuren ändern....hab gehört bei euch ist das nicht anders.....bei Marlon bin ich noch nicht dahinter gekommen, aber hast du mir was zu beichten Leoleinchen?" Erst durchdrang sie den Jungen mit seinen Blicken, dann formte ihr Mund immer deutlicher ein Grinsen, bis sie letztendlich anfing, lauthals loszulachen. Obwohl sie sich innerlich schon so ihre Gedanken dazu machte, ob da as dran sein könnte, ja es packte sie sogar die totale Panik, gefolgt von ihren typischen Eifersuchtsanfällen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Do Sep 08, 2011 8:19 pm

„Ich...ähm..“ Leon brauchte ein gefühlte Ewigkeit, um überhaupt aus Selinas Frage schlau zu werden. Als er den Sinn hinter stieg, nahm sein Gesicht einen leichten rot Ton an und er fuhr sich verlegen durch das Haar. Über dieses Thema hatte sie Leon noch nie ernsthaft Gedanken gemacht. Nicht einmal bei Julia, bis ihn Marlon darauf hingewiesen, hatte er eine solche Möglichkeit in Betracht gezogen. Er konnte sich nicht mal vorstellen, das ein Mädchen mit ihm zusammen sein will. Irgendwie kam er sich gerade wie ein kleiner dummer Junge vor. „Nein, da war nichts, aber..“

Leon kramte in seinem Rucksack und angelte unter Büchern, Schokolade und anderen Sachen, die er im Handgepäck mit sich herum schleppte einen kleinen schwarzen Kasten hervor. „Du hast mir so toll geholfen bei den Irrlichtern. Ohne dich hätte ich das nicht durch gestanden. Ich habe etwas Laden gesehen und ich dachte mir..das steht Selina bestimmt sehr gut. Und da du mir am Strand und auf dem Schiff so lieb geholfen hast, dachte ich mir eben. Warum eigentlich nicht? Darf ich sie dir anlegen. Ich würde sie gerne an dir sehen.“ Der sonst so Wort gewandte Leon merkte gar nicht wie unbeholfen er gerade wirken musste. Er öffnete den Kasten und darin lag eine eine silberne Kette mit einem kleinen gotischen Kreuz. In dem Kreuz war ein blauer Edelstein eingelassen. „Darf ich?“, deutete er noch mal auf ihren Hals.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Selina Rotholz-Maiblum am Do Sep 08, 2011 8:41 pm

Mit einem lächeln betrachtete Selina, wie Leon vor ih rumstammelte. Irgendwie schon süß, wenn er mal ausnahmsweise nicht wusste, was er zu sagen hatte. Dann starrte sie gespannt auf das, was Leon ihr schenken wollte. "Ach du heilige Scheiße......Leon....das....oh mein Gott!" schenkte ihr derJunge doch tatsächlich eine Silberkette. Selina war ja auch nicht gerade nur das schlechteste gewöhnt, aber selbst für sie war klar, dass diese Kette wohl ein vermögen wert sein musste. Eigentlich hatte sie jetzt mit etwas anderem gerechnet gehabt, klar, der Gedanke zählte, aber wenn man plötzlich sowas vor der Nase hatte, war man sprachlos. "Du bist verrückt Leon, die musst doch ein Vermögen gekostet haben. Und...die...die ist wirklich für mich?!"

Als sie sich ein wenig aus dem Schock gefangen hatte, holte sie ihre Haare nach vorn, damit Leon ihr die Kette anlegen konnte. "Äh...ja natürlich...." erlaubte sie es ihm. "Also...sowas hat noch keiner für mich getan...und dabei hab ich doch so viel gar nicht dafür gemacht.....hab doch nur im Weg rum gestanden...oh ich glaub ich krieg mich nicht mehr ein, du musst wahnsinnig sein Leon!"
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Do Sep 08, 2011 9:21 pm

„Eigentlich hast du sehr viel gemacht. Du warst mein Fixpunkt, der mich davor bewahrt hat nicht den Irrlichtern zu verfallen. Schwer zu erklären.“ Verzweifelt suchte Leon nach den passenden Worten. Verstand Selina wirklich nicht was sie für den Jungen getan hatte. „Jedes mal wenn ich drauf dran war ihnen selbst zu verfallen, musste ich nur daran denken, das du neben bist, um wieder einen klaren Kopf kriegen.“ Und so recht verstand Leon auch nicht was sie mit Vermögen meinte. Der junge von Hess war damit aufgewachsen, sich alles leisten zu können, ohne auf das Gold achten. Er ging um Selina herum und legte ihr die Kette um den Hals. „Sie steht dir wirklich fabelhaft.“, bewunderte er das Schmuckstück an Selina und strich dabei mit einer Hand ihre Haare wieder nach hinten.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Coco Flieder am Do Sep 08, 2011 9:32 pm

Coco lächelte, als Ben für seinen den kleinen Jungen antwortete. In der Rolle des großen Bruders war er einfach zu süß, auch wenn sie es nicht aussprach. Welcher Junge will schon als süß bezeichnet werden? Ihre eigenen Brüder würden ihr deswegen den Kopf abreißen, zumindest die Zwillinge. Ihr Blick wanderte unauffällig zu Armand. Ihn würde das sicherlich nicht zu sehr stören.

Die Rothaarige wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sich nun schließlich Bens Mutter vorstellte. Coco nahm die der Frau. „Coco Flieder, freut mich sie kennen zu lernen. Und ja, ich bin ebenfalls eine waschechte Nachtkrabs.“ Sie lächelte und zog Armand am Arm näher. „Und das ist mein großer Bruder. Armand.“, meinte sie an den kleinen Tobias gewandt.“ Das Mädchen wäre tatsächlich noch zu einem Plausch aufgelegt, allerdings nahm sie aus dem Augenwinkel wahr, wie viele der Schüler sich schon auf das Schiff begaben. Es war an der Zeit, Abschied zu nehmen. Das zweite Halbjahr kam nun auf sie zu.

Mit einen Kopfnicken Richtung Schiff machte Coco Ben darauf aufmerksam. Dann neigte sie den Kopf und verabschiedete sich von der Familie des Jungens. „Es war nett, Sie kennen zu lernen. Und wir sehen uns irgendwann noch auf Rungholt.“, wandte sie sich zwinkernd noch an Tobias. Dann ging sie ein paar Schritte auf das Schiff zu, um Abstand zu nehmen und so Ben die Gelegenheit, sich in Ruhe von seiner Familie zu verabschieden. Sie selber umarmte Armand nur und grinste in an: „Wir sehen uns im Sommer.“ Es war kein schwerer Abschied für sie. Sie freute sich auf Rungholt und die meisten Personen und ihre Familie würde sie schon früh genug wiedersehen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Gast am Fr Sep 09, 2011 10:08 pm

Armin fuhr zusammen. Es stand plötzlich Jemand wie aus dem Nichts vor ihm. Armin war nicht in Gedanken versunken gewesen, er hätte es also gemerkt wenn Jemand auf ihn zu kam. Deswegen war die Überraschung groß, erst Recht als er realisierte, wer es war. Dieser Typ... Mit dem komplizierten Namen, mit den alten Zaubern und mit dem Auftreten eines Reinblütlers, welches Armin gewohnt war. Und er hier war Armin, der Typ mit dem Muggelnamen und mit einem auftreten, dass vielleicht alles Andere als "aristokratisch" war. Es war seltsam, dieser Unterschied zwischen den Beiden. Seine Eltern hatten beide große Augen gemacht und nickten ihm ebenfalls zu. Anjun brach das erstaunte Schweigen und kommentierte, dass die Tarnung perfekt sei, fast wie echte Muggel. Armin blickte darauf verwirrt drein. Tanja Beck und Christian Beck tauschten fragende Blicke miteinander aus. "Also weißt du eigentlich..." wollte der Junge sagen, doch Anjun übernahm das Wort und bedankte sich bei ihm. Armin schüttelte seine Hand mit einem kräftigen Händedruck und nickte. "Schon gut." sagte er dazu und grinste. "Ja... Das ich nach Rungholt gehe, wollte ich eigentlich noch erwähnen, aber das hat sich halt nicht so ergeben." Er zuckte mit den Schultern. Die Situation hatte nie gepasst.

Seine Eltern waren zwar nicht sonderlich begeistert gewesen, dass er einfach so los gezogen ist um sich mit irgendwelchen Irrlichtern an zu legen, aber er hatte es ja aus Courage getan. Die Moralpredigt seines Vaters kam ihm wieder in den Sinn, das Gerede über seinen Dickkopf. Aber eigentlich wusste es Armins Vater, genau so wie seine Mutter. Nämlich das ihr Sohn nun mal so war. So hatten sie ihn erzogen.

Armins braune Augen blitzten dorthin, wo Anjuns Blick hin wanderte. Wieder zu der Gruppe, die aus Reinblütlern bestand. Anjuns Art von Blick konnte Armin jedoch nicht deuten. Jemand tippte ihm dann plötzlich auf die Schulter. Es war seine Mutter, die sich zu seinem Ohr beugte und ihre warmen Wangen gegen seine drückte. "Wir werden langsam gehen. Du wirst klar kommen, oder?" sprach sie ihm leise ins Ohr. "Wie immer." antwortete er darauf. Seine Mutter nickte lächelnd. Herr Beck blickte seinen Sohn mit einem ausgelassenem Grinsen an. "Sohnemann, enttäusch deinen alten Herr nicht." Armin grinste genau so zurück und streckte den Daumen hoch. Seine Mutter lächelte Anjun nur noch kurz zum Abschied zu. Dann gingen sie.

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anjun Baccaracus am Sa Sep 10, 2011 11:03 am

„Ja, es wird Zeit.“

Vom Dampfer her klang das energische Läuten der Schiffsglocke. Zahlreiche Schüler strömten an Bord, während andere schon vom Aussichtsdeck winkten. Der Kai hatte sich deutlich geleert. Fast nur noch Erwachsene standen dort.

„Auf Wiedersehen Frau Beck, Herr Beck.“, verabschiedete sich Anjun und sah dann kurz zu Armin. „Ich bin gleich wieder da.“

Etwas abseits des Trubels, auf der Terrasse über dem Anleger, stand ein Paar, das offensichtlich die Eltern des Jungen waren. Seine Mutter, eine feenhafte Frau mit goldenem Haar, sprach gerade besänftigend auf einen großen Mann ein, dessen kastanienbraune Locken und kleine Schlange, die vorsichtig am Kragen in die winterliche Kälte heraus lugte, nicht ganz zu seinem schwarzen Business-Anzug passen wollten. Offenbar hatte er eine erregte Debatte mit Minister Flaqustein geführt, der sich nun von seiner Tochter Margo verabschiedete, ehe sie fröhlich zu ihren Freundinnen Giesela und Penny herüber hüpfte. Der Baron von Gobbs wirkte gelangweilt. Seine Söhne waren bereits an Bord.

Anjun umarmte das Paar herzlich und verabschiedete sich dann mit vollendeten Manieren von den anderen Beteiligte, ehe er zu einem bärtigen Mann in abgestoßener Babour-Jacke ging, der auf dem Ponton unterhalb die Möwen fütterte. Der bullige Mann knuffte ihn in die Seite und ruffelte ihm das rote Haar. Dann umarmten sie sich und Anjun kam, immer noch ohne Gepäck, zu Armin zurück.

„Also was ist? Starten wir ins Schuljahr!“ Die ersten beiden Male hatte sich Anjun noch mit Händen und Füßen gegen Rungholt gewehrt und hatte es im ersten Halbjahr beinahe so weit getrieben, dass man ihn von der Schule geschmissen hätte. Doch jetzt freute er sich auf die Insel, denn er hatte Freunde gewonnen und seine Liebe gefunden. Freudig winkte er zu Lara hoch, die mit Marlon und Norah auf dem Oberdeck stand. „Komm, ich stell Dich meinen Freunden vor. Marlon und Norah kennst Du glaube ich noch nicht.“

Hugin flatterte voraus und landete neben Lara auf der Reling. Während der Ferien hatte er so oft Briefe zu ihr transportieren müssen und jedes mal einen Eulenkeks erhalten, dass er sie in sein Rabenherz geschlossen hatte.

Auf der Rampe trafen sie Coco und Ben. „He Ben, alter Nachtkrabs!“ Anjun gab dem jüngeren einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter. Höflich, aber deutlich zurückhaltender grüßte er das Mädchen mit der frechen Rothaarfrisur. „Guten Morgen Coco!“

tbc: A: Wassernixe: Oberdeck


Zuletzt von Anjun Baccaracus am So Sep 11, 2011 6:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Selina Rotholz-Maiblum am Sa Sep 10, 2011 2:05 pm

Mit vernebeltem Blick starrte Selina auf den blauen Stein im Kreuz. Sie konnte es nicht fassen, dass Leon ihr wirklich so ein Geschenk machte. Und sein Gerede, sie wäre sein Fixpunkt auf dem Schiff gewesen Sie wusste nicht so ganz, wie sie das nun auffassen sollte, aber es freute sie auf irgendeine Art und Weise sehr, was er da sagte. Sie genoss es, wie er ihre Haare wieder zurückstrich und lächelte ihn dann an. "Die leg ich nie wieder ab. Solange ich lebe nichtmehr Leon! .....Egal, ob sie zu den Klamotten passen sollte, oder nicht." grinste sie den älteren Jungen an. "Die erinnert mich dann immer an dich." //Oh Gott war das wieder kitschig// dachte sie sich, aber eigentlich war es auch nur die Wahrheit. "Ähm....sag mal wolln wir auch langsam hoch gehen? Nicht, dass die ohne uns losfahren."
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Sa Sep 10, 2011 11:33 pm

„Äh, ja klar!“ Leon war erleichtert diese peinliche Situation überstanden zu haben. Nicht zu wissen was man sagt, wie man es sagt, ob die Wahl der Worte richtig ist. Verbunden mit der Option, die Reaktion des Gegenüber nicht einschätzen zu können. Ein Zustand der Unsicherheit, der dem Jungen bisher fremd gewesen war. Da war es viel einfacher einfach nur der Logik und seinem Verstand zu folgen. „Ich hoffe doch das du sie trägst, diese Unikat ist schließlich wie für dich gemacht.“, begleitet von einem charmanten Lächeln, gewann Leon seine alte Selbstsicherheit zurück. „Dolgrin?“ Suchend sah sich der junge von Hess nach seinem Haustier um. Das Tier war doch eben noch...Dann fiel sein Blick auf die Reling. Der Schäferhund leistete seiner Cousine Gesellschaft. „Wir wollen doch nicht, das das Schiff ohne uns abfährt.“, lachte Leon und zog Selina hinter sich her auf die Wassernixe.

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Ben Müller am Sa Sep 10, 2011 11:39 pm

Ben stand lächelnd neben seinem Bruder, als Coco sich seiner Mutter vorstellte. Coco Flieder. Das war ihr Name. Hatte Ben doch gewusst! Es war etwas mit C gewesen. Zum Glück hatte er sie nicht mit dem falschen Namen angesprochen.
"Armand?" echote Tobias und kicherte. Den Namen schien er sehr seltsam zu finden, aber das war nichts Neues. Er hatte bereits über die Namen wie Anjun und Shouky gelacht. So hießen die Kinder in seinem Kindergarten eben nicht. Tobias besuchte einen gewöhnlichen Muggelkindergarten (OOC: Gibts überhaupt Kindergärten für Zauberer? Nee, oder? xD) und konnte mit diesen sonderbaren Namen nichts anfangen. Aber das würde sich sicherlich bald ändern, wenn er auch hier auf die Schule ging.
Kurz warf Ben seiner Mutter einen Blick zu, bevor er auf Armand zuging. "Ich bin Ben", sagte er, während er dem Jungen seine Hand entgegen streckte. Höflichkeit wurde in der Müller-Familie groß geschrieben.

Als Coco ihm mit einem Kopfnicken in Richtung Schiff zeigte, dass bereits einige der Schüler die Wassernixe betraten, nickte Ben ebenfalls. Es wurde Zeit einzusteigen. Coco ging mit ihrem Bruder ein paar Schritte auf das Schiff zu und Ben drehte sich zu seinem Vater.
"Ich muss gehen", murmelte er überflüssigerweise und wusste nicht, ob er sich darüber freute oder nicht.
"Ach Benni", seufzte Bens Mutter hinter seinem Rücken und legte ihre Hand auf seine Schulter.
Stefan Müller warf ihr einen seltsamen Blick zu, den Ben nicht richtig deuten konnte, und zog den Jungen in seine Arme. "Machs gut, Großer. Du schaffst das schon, okay? Und meld dich mal. Ich wollte dir Briefmarken einpacken, aber deine Mutter hat gemeint.. du weißt schon.. diese Eulen..." Bens Vater hob die Schulter und grinste verlegen.
Kichernd löste Ben sich aus der Umarmung und nickte. "Natürlich schreibe ich euch Briefe!"
Sofort zog Bens Mutter ihn wieder zu sich und drückte den 11-jährigen an sich. "Viel Spaß in der Schule, Benni! Denk daran. Konzentrier dich schön auf den Unterricht und arbeite gut mit. Und denk immer an deine Hausaufgaben!"
Während Ben brav nickte und sich zu seinem kleinen Bruder hinunterbeugte, wuschelte seine Mutter ihm durch die Haare. Ben umarmte seinen Bruder und flüsterte ihm leise ins Ohr, dass er ihn vermissen würde. Doch dann löste er sich von seiner Familie und ging auf Coco zu.
"Gehen wir", lächelnd drehte er sich noch einmal um und winkte seiner Familie zum Abschied. Seit Beginn des Schuljahres war Ben viel selbstständiger geworden.

Auf dem Weg begegnete ihnen Anjun. Mit einem freundschaftlichen Klaps auf die Schulter begrüßte er Ben. Lächelnd erwiderte Ben die Begrüßung. "Hallo Anjun! Schön, dich wiederzusehen!" Es stimmte. Ben freute sich wirklich, den älteren Nachtkrabs zu treffen. Im letzten halben Jahr war er ihm ziemlich ans Herz gewachsen und Ben wusste, dass er bei Problemen immer zu ihm gehen konnte. "Wir sehen uns bestimmt später wieder!" verabschiedete er sich dann von Anjun, um mit Coco endlich die Wassernixe zu betreten.

tbc: A: Wassernixe: Oberdeck (+ Coco)
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