A: Hamburg: Landungsbrücken

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A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Dominic Hohensayn am Mo Aug 29, 2011 10:43 pm



Von den schwimmenden Pontons legen die Schiffe des HVV-Verkehrsverbunds ab, welche die Elbe hinab- und hinauffahren. Auch die berühmten Hafenrundfahren beginnen hier. Manchmal liegen auch größere Schiffe vor Anker, wie die Fähre nach Helogland. Und zweimal im Jahr legt von hier auch die Wassernixe, die Schülerfähre von Rungholt ab. Das kleine Dampfschiff wird von Touristen meist für einen pitoresken Ausflugsdampfer gehalten.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anselm Thal am Mi Aug 31, 2011 8:18 pm

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Anselm wachte auf. Es war zugegebenermaßen ein wenig kühl gewesen, aber wofür war er schließlich ein Zauberer? Er hatte sich einen Platz in einem der Bögen gesucht und wofür war er schließlich ein Zauberer? Wenn ihm zu kalt war, konnte er es sich immer noch warm machen. Gut, er hätte auch nach Hause apparieren können, aber auch wenn seine Eltern und seine Schwester wahrscheinlich nichts dazu gesagt hätten, dass sie sich allesamt um einen Tag in der Abreise geirrt hätten. Aber so eine Nacht an den Hamburger Landungsbrücken war doch viel Spannender.
Der rothaarige Junge rieb sich die Augen, erhob und streckte sich. Dann blickte er sich um. Niemand schaute, also schob er sein Gepäck ein wenig tiefer in sein Versteck, verschwand kurz und apparierte einen Augenblick später mit vier Bechern Kaffee in der Hand und einem Kesselkuchen. Anselm grinste zufrieden und bezog eine Bank am Anleger, wo nach einiger Zeit auch die Wassernixe vorfuhr. Aber Anselm blieb lieber noch eine Weile sitzen. Er hatte ja noch genug Zeit, bis das Schiff ablegte und genug Kaffee.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Mi Aug 31, 2011 9:27 pm

pp: NRPG-Startfeld

Die Kleine Gruppe, eine Frau um die 40 und zwei Jugendlichen, kamen an den Hamburger Landungsbrücken an. Die Frau sah sich um, das ist also Deutschland. Das letzte mal war sie hier, letztes Jahr!? Gestern hatte sie mit ihrer Nichte und Leon noch einen wundervollen Tages in Hogesmaede verbraucht. Und die Jugendlichen in der Winkelgasse mit Schulsachen eingedeckt. Was für ein sonderbarer Kontrast dazu, war der kalte Norden Deutschlands. Ein menschlicher Diener, ein Haus elf wäre direkt an der Brücke zu auffällig gewesen, schleppte sich mit dem gesammelten Gepäck der beiden Jugendlichen ab. Dem Ausmaß nach mindestens zwei volle Kleiderschränke. Zum Glück hatte sie vorgesorgt und die Truhen der Kinder, in bodenlose verwandelt, so das zumindest genug Stauraum vorhanden war. Die Eltern waren leider beruflich eingespannt, so das Cornelia, sie direkt aus England hier her gebraucht hatte.

Skeptisch betrachtete sie ihrer Nichte. Lara wurde ihrem Vater wirklich immer ähnlicher, nicht nur von Wesen her, sondern auch rein äußerlich. Was Modefragen betraff und das wissen wie man selbst eine ordinäre Straße zum persönlichen Catwalk machte. Mit ihrem herbstlichen Burberry Outfit, hätte das Mädchen genauso gut, bei den berühmten Fashion Weeks einen glänzenden Auftritt hingelegt. Wie ihr Vater hat sie einen exzellenten und teuren Modegeschmack. Wenigstens passte die rote Strähne in ihrem Haar dazu. Und das mit Leon musste sie auch noch schonend seinem Großvater beibringen. Mit seinen jetzt kurzen, frechen Kurzhaarschnitt, sah der Junge eigentlich ziemlich cool aus. Aber eben mehr wie ein Sonnyboy, weniger aristokratisch. Das Ed Hardyoutfit, in das ihn seine Cousine gesteckt hatte, trug noch dazu dabei. Wenigstens der Hund, bewegte sich noch in normalen tierischen bahnen.

„Ich will Tee haben.“, beschwerte sich Lara, die sichtlich gelangweilt wartete, das die Fähre endlich ablegte. Cornelias Angestellter stellte die Koffer beiseite und besorge seinen Herrschaften frischen Tee und englische Shortcakes.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Norah Klug am Mi Aug 31, 2011 10:40 pm

Norah, ihre Mutter und ihr Bruder schlenderten über die Landungsbrücken von Hamburg. Nach ein paar Metern entdeckte der kleine Samuel die Wassernixe zuerst.
"Da vorne ist das Schiff!! Darf ich mitgehen, Mami? Bitteee", rief der Junge, sprang auf und ab und zog an der Hand seiner Mutter.
"Du wirst noch früh genug mitfahren dürfen, mein Schatz, aber nicht dieses Jahr. Komm, verabschiede dich von deiner Schwester."
Der Junge rannte auf Norah zu, die sich ihm zugewandt hatte. Der kleine Lockenkopf zupfte an ihrem Rock und sie nahm ihn hoch.
"Pass auf Mama und Paps auf, wenn ich weg bin, okay Sam? Und hab nicht allzu viel Spaß ohne mich, okay?", mit diesen Worten drückte Norah ihrem Bruder einen Kuss auf die Wange, welchen er sofort protestierend abwischte. Sie setzte ihn ab, um sich von ihrer Mutter zu verabschieden, die sie umarmte. "Sei schön fleißig und dass mir keine Beschwerden über dich zu Ohren kommen."
Norah verdrehte die Augen, aber sie lächelte als sie sich von Minerva löste. Sie wuschelte ihrem Brüderchen noch einmal durch die Locken und nahm ihr Gepäck samt Katze Nala, die sich wegen der Kälte in die hinterste Ecke ihres Tansportkobs verzogen hatte.
Sie ging ein paar Meter, dann winkte sie noch einmal den beiden und marschierte dann Richtung Anleger.

Auf einer Bank vor dem Anleger saß ein Junge mit frischem Kaffee. Auf seinem Schoß hatte er genug Kaffe, um den kleinen Samuel 72 Stunden lang nicht schlafen zu lassen. Norah kannte den Jungen vom Sehen, er ging in eine der oberen Klassen und spielte in der Position des Jägers für die Nachtkrabs. "Vielleicht, schaff ich es ja, mir einen Schluck Kaffee zu ergattern.", dachte das Mädchen und schleppte ihr Gepäck zu der Sitzmöglichkeit.
"Na, genießt du auch noch Hamburg bevor der Schulstress wieder losgeht?" Lächelnd setzte Norah sich neben den Rothaarigen, welcher sie weit überragte. Sie nahm die maunzende Nala auf ihren Schoß und streichelte sie.

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anselm Thal am Mi Aug 31, 2011 10:55 pm

"Hey, öh... Dinges..." Anselm blinzelte Norah an, warf den ersten Becher mit Kaffee in den Müll und nahm sich den Zweiten zur Brust beziehungsweise an den Mund, um auch diesen Becher zu leeren. "Ich versuche wach zu werden, bevor der Schulstress mich einschläfern kann," murmelte Anselm und rieb sich dann erst die Äuglein und versuchte, seine zerknautschte Karostoffhose irgendwie zu richten. "Aber wenn dieser blöde Abschluss nicht schon so bald wäre und Eulchen nicht wie eine Furie hinter mir her wäre, dass ich mich gefälligst anzustrengen habe, um einen guten zu bauen, dann gäbe es gar keinen Schulstress..." Er gähnte herzhaft. "Du weißt doch bestimmt nur vom Hörensagen, was das ist... Übrigens süße..." Anselm murmelte irgendwas unverständliches, weil ihm am frühen Morgen noch nicht einfiel, wie das Fellknäuel auf vier Beinen bezeichnet wurde, "...hast du da."
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Norah Klug am Mi Aug 31, 2011 11:14 pm

Norah zog eine Augenbraue hoch, überging dann jedoch das "Dingens". "Naja wenn man was erreichen will sollte man einen besseren Ansporn für Leistung haben als eine Freundin, aber besser ein solcher als gar keinen." Wenn es um Ehrgeiz ging konnte der Kleinen niemand etwas vormachen, dieser Junge hier wohl in keinem Fall.
"Das ist Nala. Eigentlich ist sie sehr verschmust und neugierig, aber hier ist es ihr eindeutig zu kalt." Sie kraulte das cremefarbige Tierchen hinter den Ohren. Es maunzte, schnurren war bei diesen Verhältnissen nicht drin. Norah lächelte und stirch sich die vom Winde verwehte Frisur aus dem Gesicht. So wie die Brünette jetzt assah, hätte sie Werbung für Got2Be machen können, nur ohne wirklich Haargel verwandt zu haben.
"Wo wir gerade beim Vorstellen sind, ich bin übrigens Norah", sagte sie und atmete dann den wohlig warmen Duft des Heißgetränks in Anselms Hand ein.
"So einen Kaffee fänd ich jetzt auch gut", meinte das Mädchen und schaute den Jungen herzerweichend an.

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anselm Thal am Do Sep 01, 2011 12:45 am

"Anselm," nuschelte Anselm und guckte die Katze an. Ihr war wirklich zu kalt und Anselm grübelte, bis er eine kleine Decke aus dem Ärmel hervorzog. Die hatte er heute Nacht unter sein Kopfkissen gelegt und die musste sich da irgendwie verheddert hatte. "Vielleicht solltest du sie darin einwickeln, hält verdammt gut warm. Und den Kaffee gibt es in einer kleinen Bäckerei irgendwo im Hamburger Süden ganz Guten, da habe ich ihn auch her, wenn du dir also die Mühe machen willst. Die wollen da den besten Kaffee der Stadt erreichen, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht checke, wieso man dafür einen Blocksbergabschluss braucht. Der hier ist schon ein wenig lau, den kann ich dir wohl nicht mehr anbieten. Aber wer guten Kaffee erreichen will braucht schließlich auch heißen Kaffee. Vielleicht will der Kaffee auch Hitze erreichen und ihm gelingt es nicht, weil er eine Freundin hat? Der Kaffee und die Kaffeein?" Anselm war sichtlich verwirrt ob der Informationen, der Vorschläge und des unterschwelligen Anspruchs auf eine Tasse Kaffee, die er nicht so recht auf die Reihe bekam.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Do Sep 01, 2011 2:12 am

Plop! ertönte es in einer kleinen Seitengasse, aus der sogleich eine ganze Prozession auffälliger Menschen heraustrat, die nicht den Geringsten Wert darauf zu legen schienen, sich der Restbevölkerung anzupassen. ''Trödel net so herum Marlon und um Gottes Willen gib des Gepäck halt den Hauselfen! Wofür ham mer se denn extra in Menschen verwandelt und mitg'nommen?'' ertönte eine Schrille Stimme in starkem Dialekt. Hinter ihr Elfen, welche die Schleppe des auffälligen Pelzmatels anhoben und auf ihrem Blonden Schopf blitzten ein Diadem mit Mondgoldwappen darauf.

''Wie ihr meint, Großmama....'' der Junge rollte mit den Augen, wärend er unter den scharfen Blicken seiner Tante neben ihm im Schwebeschritt der Großmutter Hera-Madonna hinterhertrottete. Eigentlich war sich Marlon nicht sicher, was er eher hätte als Ferien bezeichnen können: die Schulzeit auf Rungholt, oder aber die Zeit in Wien mit etliche Unterrichtsstunden in Etikette, ganz zu schweigen von Cyberians unerbittlicher Lehre hinter dem Spiegelbann. Wenn Marlon an die noch immer schmerzenden Blauen Flecke dachte, freute er sich schon wieder richtig auf Dinkelsacks Hausaufgaben.

Doch vor allem freute sich der Italiener auf seine Freunde. Wie es denen wohl allen ging? Hatten sie sich wohl verändert? Nervös fuhr er sich durch die Haare. Nie wieder würde er das Gesicht seiner Großeltern vor ein paar Tagen vergessen, als er sich heimlich den Blondschopf Braun gefärbt hatte. Was die anderen wohl sagen würden? Außer Anjun hatte es noch niemand gesehen. Vielleicht würden sie ih gar nicht erkennen....lustig wäre das zumindest. Nervös und zugleich voller Freude schritt Marlon an der Seite seiner Großmutter und seiner Tante, als diese für einen Höflichkeitsbesuch auf Lara udn eine unbekannte Frau zuschritten. Neben ihnen fand sich ein ebenfalls unbekannt aussehender Junge mit kurzen braunen Haaren wieder, der Marlon aber irgendwie bekannt vorkam....
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Do Sep 01, 2011 7:33 pm

Der Diener kehrt mit Tee und Shortcake zurück. Cornelia und Leon nahmen dankend eine Tasse, während Lara noch misstrauisch den Kuchen untersuchte. „...frische Granberry?“ Sie mochte keine Shortcakes, aus eingelagerten Früchten. „Keine Sorge Madam, ich habe den Hauselfen extra die Anweisungen gegeben, nur die besten Zutaten zu verwenden.“ Lara nickte zufrieden und hielt die Shortcakes endlich für wert, in ihrem Magen zu landen. „Danke, Edwin.“ Der Leibdiener war erleichtert. In den den letzten Wochen hatte er gelernt, wie eigen die junge Lady war, wenn es um ihr leibliches wohl ging. Als Butler aus Leidenschaft, war es ihm das große Bedürfnis auch die schwierigen Herrschaften zufrieden zu stellen.

Drei Personen steuerten auf sie zu. Eine davon, das erkannten die beiden Jugendlichen sofort, war Marlon. Die anderen beiden... Lara beugte sich flüsternd zu ihrem Cousin. „Findet hier irgendwo eine Kostuemeball statt?“ Diese Personen brauchten dringend eine kompetente Imageberaterin, um in der Neuzeit anzukommen. „Vielleicht eine Misswahl.“ Der dekadente Pelz gefiel Leon überhaupt nicht. Wie konnte jemand nur tote Tiere am Leib tragen. Cornelia verpasste den beiden Teenagern einen Klaps auf den Hinterkopf. „Seid bitte so nett und tut wenigstens so, als während ihr von ihnen beeindruckt.“ Leon und Lara setzte ein Lächeln auf, leisteten der Anweisung folge.

Cornelia begruesste die Mondgold höflich, ganz in der Rolle des Familienoberhauptes der Ries Familie. Lara machte es ihr Formvollendet nach. „Wenn ich den Damen ein Kompliment machen darf, sie sehen heute wirklich zauberhaft aus.“, setzt Leon noch einen drauf. Cornelia war durch und durch zufrieden mit ihnen, wussten sie doch in ihren jungen Jahren, die Familie richtig zu repräsentieren. „Hallo Marlon! Steht dir echt gut.“, begruesste Leon den Jungen im lockeren Tonfall. „Tante Cornelia, das ist Marlon eine Schulfreund von mir. Marlon das ist meine Tante Cornelia Ries, der Kopf des englischen Clans.“, stelle Lara Marlon ihre Tante vor.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Do Sep 01, 2011 8:11 pm

Marlon versuchte sich möglichst nicht die Augen zu reiben, als er erkannte, dass der Junge Leon war. Was so ein paar Centimeter Haare ausmachen konnten, unglaublich. Dann drehte er sich zu der Frau um, die seine Begleiter begrüßte. Sie sprach mit merkwürdigem Akzent, ganz ähnlich dem von Lara, die ihm kurz darauf erklärte, wer diese Frau war. "Salve Signora Ries." Mit angedeuteter Verbeugung begrüßte Marlon die Dame vor sich, ganz, wie es ihm seine Verwandten und Cyberian in den Ferien so um die Tausend mal geboten hatten. Trotzdem erntete er nicht viel mehr, als unterkünftige scharfe Blicke von seiner Großmutter.

//Du repräsentierst ein deutsches Geschlecht, also hast du dich in der Öffentlichkeit gefälligst auch deutsch zu geben!// Die sollte gar nicht erst reden. Ihren Dialekt verstand schließlich auch kein normaler Mensch. Trotzig wandte er sich an seine Freunde. "Ciao Lara und Leon." Auch hier ein wenig höflicher, als normal, denn normal wäre er ihnen wohl um den Hals gefallen, ganz wie er das gewohnt war, doch das hob er sich für später auf, wenn die alte Schreckschraube neben ihm weg war. Irgendwas musste ja von den Ferien hängen geblieben sein.

"Dankesehr, steht dir übrigens auch gut Leon. Beinahe hätte ich dich nicht wieder erkannt." grinste er den Jungen von Hess an. "Und du siehst natürlich wie immer zauberhaft aus." wandte er sich mit einem Zwinkern an Lara. Dieses allerdings so deutlich, wie möglich, damit Leon nicht gleich wieder an die Decke gehen würde. Respekt voreinander, oder nicht, die beiden hatten immernoch ein etwas seltsames Verhältniss, bei dem Marlon slebst nicht wirklich durchblickte.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Gast am Do Sep 01, 2011 8:32 pm

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Der Tag war also gekommen. Er würde bald seine neue Schule besuchen. Rungholt, von der er nur damals einen kurzen Blick erhaschen konnte. Er war ein wenig aufgeregt. Armin schlenderte langsam zum Hafen, zusammen mit seinem Gepäck. Auch wenn es nicht sehr viel war, trug er nicht alles selbst. Denn er war nicht allein. Neben ihm liefen seine Eltern, die fast genau so aufgeregt aussahen wie er. Armin sah seinem Vater recht ähnlich. Sein alter Herr hatte jedoch einen stärkeren Rotschopf und wirkte, natürlich, viel gewissenhafter. Seine Mutter erschien zwar nicht sonderlich grazil oder sonst was, hatte aber ein sanftes Äußeres und kurze, braune Haare. Sie hatten auf dem Weg viel geredet und gelacht, doch jetzt blieb die kleine Familie stehen und schwieg, als sie die Wassernixe erblickte.

Kurz darauf nahm Armins Vaters eine Fotokamera heraus und machte ein paar Fotos. Einige Klickgeräusche ertönten. "Sieht wirklich aus wie ein normales Dampfschiff...“ sagte sein Vater ruhig dabei. Armin grinste matt und meinte: „Und du siehst aus wie n' Tourist..“ Auch seine Mutter hatte einen neugierigen Blick aufgelegt und schaute sich um. „Siehst du hier schon einen deiner neuen Klassenkameraden?“ fragte sie. Darauf begann Armin sich um zu blicken. Er kannte ja noch nicht so viele... Seine Mutter bekam auf einmal einen leicht verdutzten Blick und deutete in eine Richtung. „Die da... oder?“ fragte die Frau. Dort wo sie hinsah, war eindeutig eine Gruppe von Zauberern... zu denen auch Leonard gehörte. Viel zu offensichtlich... und was war das? Ein Butler? Armin antworte: „Ja...“ und kratzte sich am Kopf. „Tanja wo ist der Kaffe nochmal?“ warf Armins Vater ein, der mittlerweile die Kamera wieder weg gepackt hatte. „Ich hab ihn hier...“ Frau Beck nahm die Thermoskanne aus ihrer Tasche und überreichte sie ihrem Mann. Dieser goss sich ein wenig davon in den kleinen Becher und trank davon. „Das hält warm...“ sagte er.

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Leonard von Hess am Do Sep 01, 2011 9:18 pm

„Es freut mich dich kennen zu lernen Marlon!“ erwiderte Cornelia seine charmante Begruessung mit einem herzlichen Lächeln auf dem Gesicht. Dem steifen Verhalten von dessen Großmutter nach, konnte sie mit Sicherheit davon ausgehen das diese Frau zum Lachen in den Keller ging. Der arme Junge. Gerade Jugendlichen brauchen ein offenes Ohr und Freiheiten sich zu entwickeln, keine übertrieben strenge Hand! „Edwin.“ Formvollendet bot der Butler der Familie, den Mondgolds etwas von dem feinen englischen Tee an. Wozu er, gut versteckt im Kreis der Gruppe, teures englisches Teetassen herbei zauberte. Ein guter Butler hatte dafür Sorge zu tragen, das sich die Gäste der Herrschaften wohl fühlten. Selbst wenn es an einem Ort, wie dem Kai in Hamburg war.

„Erlauben sie mir, sie an diesen kühlen Tag, zu einer Tasse köstlichen Tee einzuladen. Ich gratuliere ihnen zu dem Vertrag, den sie abgeschlossen haben, mein Kompliment für so viel Geschäftssinn.“ Cornelia, stellte sich auf das langweiligste Gespräch aller Zeiten ein. Das Pflegen gesellschaftlicher Beziehungen erforderte Opfer. „Kinder lasst doch die Erwachsenen sich eine Weile unterhalten.“ Lara und Leon konnten nur mit Mühe ihre Dankbarkeit verbergen, das ihnen Cornelia eine weitere Minute den Mondgolds ersparte. „Wir sollten die Erwachsenen nicht stören!“, hatte es selbst der sonst so geduldige Leon eilig aus der Situation raus zu kommen. Lara dirigierte die Gruppe Jugendlicher, an eine Stelle, etwas entfernt von den Erwachsenen.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Selina Rotholz-Maiblum am Do Sep 01, 2011 9:28 pm

Das Laute Klackern von Absätzen kündigte schon von Weiterm die Ankunft Selinas an. Im lilafarbenen Faltenminnirock und der schwarzen Bluse schien es, als könnte ihr das Wetter absolut nichts anhaben. wenigstens die schwarzen Wildlederstiefel und ihre lilafarbeneKurze Lederjacke schienen zumindest ein wenig angemessen. Unbeirrbar lies sie sich von den Diskussionen, die ihre Tabte neben ihr mit ihren zwei Brüdern führte, nicht abhalten, ihre Zeitung zu lesen.

Irrlichterangriff in Rungholt! Steht Schließung der Schule bevor?
Der Prozess gegen Schulleiterin Kriemhild Klotterbeck naht sich seinem Ende. Am 13. Februar soll die Schulleiterin, wie auch der Schulvorstand ein letztes Mal vor das Zaubergamot treten um sich gegen den Vorwurf der "Vernachlässigung der Aufsichtspflicht" wie auch sogar der "Fahrlässigen Köperverletzung in Folge dessen" zu verteidigen. Wie bereits erwähnt war es am Nikolausabend des Jahres 2010 einer Horde Meeresirrlichtern gelungen, den Schutzzauber um Rungholt zu durchbrechen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Schüler Rungholts am Strand der Hallig, um gemeinsam den Nikolausabend, wie auch das Halbjahresende zu feiern. Aufgrund mangelnder Aufsicht durch den Lehrkörper war es den Irrlichtern gelungen, einen Beträchtlichen Teil der Schülerschaft zu entführen. Das Schulpersonal, dessen spätes Einschreiten ausschlaggebend für die Eriegnisse war, erwies sich als vollkommen Handlungsunfähig und scheute sich nicht einmal, weitere Schüler, statt die Aurorenzentrale zur Rettung der entführten Schüler auszusenden. Zwar konnten letztendlich alle Schüler gerettet werden, jedoch hatten nicht wenige, schwere, bis lebensgefährliche Verletzungen davongetragen.
Als Folge dieser grausamen Ereignisse hatten im Anschluss mehrere Familien Klage beim Zaubergamot gegen die Schulleitung erhoben. Der Lehrkörper wäre verantwortlich für das Wohl der Kinder und habe das Vertrauen der Erziehungsberechtigten schändlich missbraucht. Zudem hätte das Personal erkennen müssen, dass die Schutzzauber um Rungholt fehlerhaft arbeiten und vor allem den Schülern gar nicht gestatten dürfen, zu so später Stunde noch am Szrand zu feiern, sondern ihnen lieber die Räumlichkeiten der Schule zur Verfügung stellen müssen. So die Vertreter des Elternrates. Da sich unter den Opfern auch Mitglieder Namenhafter Familien, wie Mondgold, Ries, von Hess oder Waldstein befanden, konnte zunächst nicht mit einem Freispruch des Schulvorstands gerechnet werden. Tatsächlich entschdied sich das Zaubergamot jedoch, die Schließung der Schule nicht vor dem vollendeten Urteil zu veranlassen. Nach mehreren Prozessen ist wieder aller Annahmen wohl nicht mehr zu erwarten, dass das Zaubergamot besagte Schließung veranlassen wird oder Professor Kriehlid Klotterbeck aus ihrem Amt entheben wird. Im letzten Prozess kann jedoch erwartet werden, dass im finalen Urteil Überprüfungsmethoden gegen die Schule ergriffen werden, um weiterhin die Sicherheit der Schülerschaft zu gewährleisten.

Verfasser: Mathilda Braun-Maiblum, Selina Rotholz-Maiblum


Stolz betrachtete Selina ihren Namen in der Zeitung. Das würde ihr bei der späteren Jobsucher sicher sehr behilflich sein. "Oh Christoph jetzt trag halt deinen Koffer selbst Mann! Ist ja nicht auszuhalten eure ständligen Diskussionen hier, man kann nichtmal in Ruhe Zeitung lesen!" "Du siehst dir den Artikel heute doch schon zum hundertsten Mal an und außerdem, hast du ja leicht Reden. Ich trage immerhin deinen Koffer!" "Mecker nicht immer so rum...."
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Do Sep 01, 2011 9:44 pm

"Gern." Marlon nahm eine Tasse Tee entgegen, von dem er zaghaft einen Schluck nahm. Eigentlich mochte er Tee nicht so besonders. Lieber heißes Wasser mit Zitrone. Doch so schlimm war das nun auch nicht und es wäre unhöflich gewesen, nichts anzunehmen. "Ja der Vertrag wird sicher eine Breicherung fir uns're G'sellschaft werden. Wenn sie mich fragen, war's schon längst Zeit g'wesn, Fried'n zu schließen. Soag'n se, liebe Frau Ries wie..." Hera_Madonna fing an weit auszuholen. Ihre schrille Stimme wechselte immer wieder zwischen spöttischen Tönen, aristokratischerem Tofall und selbstverständlich hysterischem Gelächter. Solange sie das Wort hatte war es ihr völlig egal, ob sie ihr gegenüber mochte, oder nicht.

Ein Grund mehr für Marlon, Leons hektischer Aufforderung nachzugehen und zu verschwinden. Mit Frau Ries und seiner Tante konnte man richtig Mitleid haben, doch im Moment blieb Marlon lieber egoistisch. "Eure arme Tante.." lächelte Marlon die beiden an. "Ich möchte nicht an ihrer Stelle sein, wenn ich ehrlich bin. Und jetzt noch mal so, wie es normale Menschen machen, Ciao ihr zwei, ich freu mich euch wiederzusehen." er stürzte auf die beiden zu und nahm erstmal beide in den Arm, so wie man das bei ihm zuhause machte. Dann grinste er sie an - immer noch etwas zu gerade stehend, was er gar nicht mehr bemerkte "Und wie waren eure Ferien?"
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Lara Jenkins am Do Sep 01, 2011 10:19 pm

Lara erwiderte die Umarmung. Ein Seitenblick zu ihrer Tante ließ sie tiefen Respekt empfinden. Was für eine tapfere Frau! „Ganz gut.“ Wir waren ins Hogemaede, Honigtopf, die drei Besen, das volle Programm. Waren in und um London unterwegs. Sie haben jetzt jede Menge neue Figuren in Wachsfigurenkabinett. Wir waren bei der Gelegenheit, bei Empfängen der angesehenen britischen Magierfamilien eingeladen. Einkaufen in der Winkelgasse. In der Woche vor Weihnachten, hat unsere Tante ihr neues Buch vorgestellt. Und natürlich der Neujahrsball. Wir laden jedes Jahr alle großen Familien auf unser Anwesen ein, um ein prachtvollen Neujahrsball zu feiern. Vielleicht hast du ja schon mal von diesen Feierlichkeiten gehört. Die Baccaracus waren, zu dem Anlass auch bei uns zu Gast.“

Ein wenig packte sie das schlechte Gewissen das es nicht möglich gewesen war, auch Marlon einzuladen. „...eure Familie konnten wir leider nicht einladen, weil zu dem Anlass auch ein Großteil der deutschen Familie nach Großbritannien reist. Und das verträgt sich nicht. Aber langweilig wars trotzdem nicht, dafür hat schon mein werter Cousin gesorgt.“ Strafend sah sie Leon an. „Ähm...wie oft soll ich dir noch sagen das ich nichts dafür kann. Ist es meine Schuld wenn mein dämlicher Cousin, sich wegen nichts aufregt?!“ Leon fühlte sich völlig zu unrecht beschuldigt.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Do Sep 01, 2011 10:32 pm

"Halb so wild. Neujahr war für mich sowieso n absoluter Entspannungstag. Der einzige, bis auf Weihnachten. Habe einfach nur im Bett gelegen, mir später das Feuerwerk angeschaut und dann weiter geschlafen." Kein war ja auch kein Wunder gewesen. Wenn er nicht gerade bei Cyberian war und Lektionen lernte, hatte es sich seine Familie zur Aufgabe gemacht, ihn mit Lehrstunden zu überschütten. Als Lara und Leon über einen Vorfall auf der Feier redeten, musste er lächeln. Kurz überlegte er noch, ob er wirklich so neugierig sein und nachfragen sollte, doch dann siegte die Neugier. "Wieso, was ist denn passiert?"

Von der Seite drang wieder hysterisches Gelächter an sein Ohr heran, dass ihn zusammenzucken lies. "Ich werd noch taub, wegen dieser Frau. Es piept schon seit Tagen in meinem Kopf. Eine befreiung, dass jetzt n halbes Jahr nicht mehr hören zu müssen." grummelte er leise vor sich hin, ehe er wieder erwartungsvoll zu Leon und Lara schaute.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Lara Jenkins am Do Sep 01, 2011 11:02 pm

„Dieser Idiot hier hat nichts besseres zu tun gehabt, als sich das halbe Fest über, mit der Freundin seines Cousin zu vergnügen!“ Leon ging sofort auf Abwehrhaltung. Er kapierte nicht einmal Ansatzweise wo bitte das Problem dabei war. „Erstens ist Julia drei Jahr älter als ich. Wenn mein Cousin nur einmal seinen Kopf benutzt hätte, wäre ihm klar gewesen das sie kein Interesse an einem kleinen Jungen hat. Zweitens ist Tony selbst schuld, der hat doch mit allem geflirtet was weiblich ist und zwei Beine hat. Da hat sie sich eben an mich gewendet, weil sie jemanden zum reden gebraucht hat.“ Fassungslos starrte sie Leon an. So intelligent er war, genauso naiv war er was Frauen an ging. „Und deshalb hat sie den ganzen Abend, wie ein Klette an dir geklebt. Und wollte lieber mit dir Tanzen, als mit Tony nach Hause zu gehen.“

„Der wollte nur weg vom Fest, weil er vor den ganzen Frauen in Saal sein Gesicht verloren hat. Folglich hatte Julia, in seinen Augen, auch nicht das recht Spaß zu haben.“ Lara war mit ihrem Latein am Ende. Vielleicht half es ja wenn sie ein Diagramm erstellte und ein dickes Buch zu diesem Thema schrieb. „...Marlon vielleicht kannst du Leon ja verständlich machen, warum Tony so sauer auf ihn war. Ich gebs auf!“
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Do Sep 01, 2011 11:17 pm

Marlon konnte einfach nicht anders, als auf der Stelle loszulachen. Und das beste für ihn war, dass Leon die Intelligenzbestie tatsächlich nicht verstand, was da abgegangen war. "Also Leon....haha...wie erklrär ich das....also ihr Cousin hat eigentlich nicht wirklich überreagiert." Marlon pustete nochmal kurz "Diese Julia stand auf dich, wie ich das hier so mitbekommen habe. Ist ja klar, wenn ihr Freund sich ihr gegenüber so benimmt, wie du sagst und du dann der nette, liebe Leon bist, der ihr zuhört, sie ernst nimmt und so weiter. Da fragt sich ein Mädchen, was sie mit so jemandem wie Tony soll, wenn man dich haben könnte.....was ich natürlich nicht im geringsten nachvollziehen kann." murmelte MArlon leise hinterher und klopfte Leon auf die Schulter.

"Du hast Tony praktisch die Freundin ausgespannt, ohne das selbst mitzubekommen, aber der hat gedacht, das war Absicht...ein köstlich, echt!" und wieder brach Marlon fast in Tränen aus. "Unser kleiner Blitzmerker...oh Verzeihung, großer Blitzmerker hahaha.... nicht persönlich nehmen, ist nicht böse gemeint, aber die Situation ist zu lustig." Kurz drehte er sich zu Lara um und fing wieder an zu lachen. //Und die will ihm was erzählen, die is mindestens genau so ein Nullchecker wie er bei solchen Dingen....// Ihr seit echt ne Familie zum verlieben ihr zwei echt da bekommt man gleich wieder gute Laune."
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Lara Jenkins am Fr Sep 02, 2011 12:00 am

„Also wenn das so ist....“, diese Erklärung lag für Leon im Bereich des möglichen. „...dann sollte ich mich vielleicht noch mal mit Tony reden.“Aber natürlich gedachte der Junge nicht den Kontakt zu Julia abzubrechen. Er hatte dem Mädchen, nach all dem Ärger versprochen, mit ihr in Verbindung zu bleiben. „...aber sonst war es ein tolles Fest. Kurz vor Weihnachten ist James mit seinem Sohn Robin angereist.“

„James ist der Geschäftspartner meines Vaters.“, ergänze Lara. Leon nickte und fuhr fort. „...keine Ahnung warum aber er hat uns und Robin fast schon Unterricht in Marktwirtschaft erteilt. Und er und Tante Cornelia haben uns mit hohen Ministeriumsbeamten und Wirtschaftsgrößen bekannt gemacht.Wir haben sogar auf einem Empfang den Minister für Zauberei kennen gelernt!“ Leons Augen begannen zu leuchten. Das war der absolute Höhepunkt seiner Ferien gewesen. Lara stand schweigend neben ihm. Sie hatte schon so eine Ahnung, das es irgendwie mit dem Buch zusammen hing, das ihr ihre Tante vor längeren geschickt hatte und den komischen Andeutungen. Sie konnte sich nur noch keinen rechten Reim darauf machen, in weit diese Angelegenheit Leon mit einbezog. Bevor dieser am Ende noch zu viel erzähle, lenkte Lara ein. Die Frage musste sie einfach stellen. „Ist das normal, das deine Familie so einen Auftritt hinlegt. Es ist wirkt etwas..“, wie sollte sie es vorsichtig ausdrucken..“..etwas übertrieben.“
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Marlon Mondgold am Fr Sep 02, 2011 12:10 am

"Den Minister? Na das muss ja was gewesen sein. Ich hab übrigens auch in den Ferien Minister Flaqstein bei einer Falkenjagd getroffen. Da war ich auch ganz aufgeregt, den Mann zu treffen, dessen Arbeit ich gern später mal machen möchte." Für eine Weile teilten Marlons augen das Funkeln von Leons. Dann wandte er sich zu Lara "Ob das normal ist?! Lara du redest hier vom altehrwürdigen und durchaus hohem Haus Mondgold!" Er sprach den Satz gewollt übertrieben und sarkastisch aus. Es sollte ja nicht so wirken, als würde er das selbst von seinen Leuten sagen. "Hast du schonmal den Begriff 'Gottesgnadenherrschaft' bei Muggelmonarchen gehört? Das bedeutete praktisch, dass sie bis auf Gott die höchste Instanz waren und deshalb wurden sie durch die Hofprotokolle praktisch von dem Volk entrückt."

"Um alles, sei es das Aufstehen, das Schlafengehen, das Sterben, ja sogar das 'Geschäft' des Monarchen, wurde ein großes Tam tam gemacht. Tja und genau diese Gottesgnadenschaft nimmt meine Familie für sich in Anspruch." Es regte ihn schon richtig selbst auf. Wenn er nur an den Alltag auf Schloss Sternenbach dachte. Beim Aufstehen durfte er laut den hauselfen nicht mal seine Kleidung selbst nehmen und anziehen. Schrecklich übertrieben! Da war es kein wunder, dass er als Morgenmuffel eines Morgens mal alle Diener mit Flüchen aus seinem Zimmer gescheucht hatte. "Mit anderen Worten, der Ausdruck übertrieben ist noch vollkommen untertrieben......Ups hab ich das grad Laut gesagt" er schielte zu seiner Großmutter, doch die tratschte noch angeregt mit Frau Ries.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Norah Klug am So Sep 04, 2011 3:22 pm

Dankend nahm Norah die Decke für ihr Kätzchen von Anselm entgegen. Sie nahm Nala mit einer Hand hoch und legte sich die Decke auf den Schoß. Dann setzte sie die protestierende Katze wieder ab und legte die Decke sanft über sie. Daraufhin rollte sich Nala zusammen.
"Immer erst meckern, aber dann doch zufrieden sein. Typisch Katze..." Norah lächelte.
Die Decke war aber auch für das Mädchen eine Wonne. Mit der schwarzen Leggins und dem kurzen, roten Schulmädchenrock war ihr wirklich nicht warm. Dankend nahm Norah die Decke für ihr Kätzchen von Anselm entgegen. Sie nahm Nala mit einer Hand hoch und legte sich die Decke auf den Schoß. Dann setzte sie die protestierende Katze wieder ab und legte die Decke sanft über sie. Daraufhin rollte sich Nala zusammen.
"Immer erst meckern, aber dann doch zufrieden sein. Typisch Katze..." Norah lächelte.

Irgendwann verlor sie den Faden bei Anselms wirren Ausführungen über Kaffe und wusste auch nicht, ob er ihr nun einen Kaffe angeboten hatte oder nicht. Doch bevor sie nachhaken konnte entdeckte sie etwas anderes. Oder eher, jemand anderes. "Marlon!!Und er hat sich die Haare gefärbt... steht ihm!"Sie hatte den ganzen Winter über mit dem Italiener in Briefkontakt gestanden. Dadurch hatte sie sogar ein paar Brocken Italienisch gelernt. Ein kribbelndes Gefühl rumorte in ihrem Bauch. Marlon war in Begleitung von einer ganzen Masse von Dienern und zwei übertrieben aufdringlich gekleideten Damen. Die ältere von beiden musste seine Großmutter sein, die andere vielleicht seine Tante. Es sah aus als wollte er schnellst möglich von ihr weg.
"Schau mal da ist... M... eine Gruppe von unseren Mitschülern mit ihren Eltern", rief sie aus und hoffte sie hatte rechtzeitig die Kurve bekommen. Auf verliebtes Mädchen machen war wirklich nicht ihr Stil und sicherlich auch nicht zu ihrem Vorteil.
"Kennst du alle?"


Zuletzt von Norah Klug am Mo Sep 05, 2011 9:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Shouky Gofemina am So Sep 04, 2011 8:27 pm

pp: NRPG-Startfeld

Die Ferien waren vorbei. Lächelnd lief Shouky mit ihrem Vater die Landungsbrücken entlang. Ihre Mutter war nicht mitgekommen, sie hatten sich schon Zuhause voneinander verabschiedet, schließlich war der Weg nicht weit. Alastair allerdings hatte es sich nicht nehmen lassen, Shouky auf diesem Weg zu begleiten. "Wäre echt kein Problem, wenn ich alleine gehen müsste, Paps!" Shouky warf ihrem Vater einen nachdenklichen Blick zu, doch deiser schüttelte den Kopf.
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich meine Tochter alleine zur Landungsbrücke gehen lasse? Nach all den Jahren?" Alastair lachte leise. "Seit du in diese Schule gekommen bist, begleite ich dich, Shouky. Und ich werde dich bis du diese Schule verlässt begleiten!" Nickend griff er nach ihrer Hand. "Außer ich bin dir peinlich", fügte er etwas leiser hinzu. "Bin ich dir peinlich? Dann gehe ich selbstverständlich nach Hause!"
Lachend schüttelte Shouky den Kopf. "Du bist mir doch nicht peinlich! Die anderen haben ihre Eltern doch auch dabei." Grinsend drückte Shouky die Hand ihres Vaters.
Es war ziemlich kühl, also zog sie den Reisverschluss ihres Mantels etwas höher. Bald würde sie die anderen wieder treffen. Am meisten freute sie sich natürlich auf Sina. Und.. auch wenn sie sich das nicht eingestehen wollte.. sie freute sich auf Adrian. Viel zu lange hatte sie den jungen Mann nicht gesehen. Shouky war sehr gespannt, was er von seinem Weihnachten erzählen würde.

tbc: A: Wassernixe: Toiletten


Zuletzt von Shouky Gofemina am So Sep 18, 2011 3:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Ben Müller am So Sep 04, 2011 8:36 pm

pp: NRPG-Startfeld

Zwischen seinem Vater und seiner Mutter kam Ben an den Landungsbrücken an. Sein Vater trug seinen Koffer, während seine Mutter Tobias an der Hand hielt. "Siehst du, Tobi", flüsterte Ben seinem kleinen Bruder leise zu. "In ein paar Jahren bist du vielleicht auch hier. Dann gehen wir zusammen, okay?" Tobias kicherte leise und streckte Ben seine Hand entgegen. "Das da drüben ist Marlon. Und da steht Lara." Mit dem Finger zeigte Ben auf die Schülerinnen und Schüler und erklärte seinem Bruder dabei, wer sie alle waren, damit er später gleich Bescheid wusste. Als kleiner Bruder hatte man es eigentlich ziemlich gut.
"Ach, Benni. Es war ja so schön, dich wieder Zuhause gehabt zu haben!" Seine Mutter lief Tobias los und zog Ben in ihre Arme. Sie tat so, als müssten sie sich jetzt schon voneinander verabschieden, damit hatten sie noch etwas Zeit und Bens Eltern würden garantiert die letzten sein, die wieder nach Hause gingen.
Während Ben in den Armen seiner Mutter lag und durch eine klitzekleine Lücke hindurchblinzelte, bemerkte er, dass er beobachtet wurde. Lächelnd winkte er dem Beobachter zu. Er freute sich auf das Schuljahr.

(OOC: Wer auch immer Lust hat Ben zu beobachten.. er darf sich jetzt angesprochen fühlen xD)
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Lara Jenkins am So Sep 04, 2011 9:07 pm

„Hört sich nach einem ziemlichen Alptraum an.“, lachte Lara. „..die Kleider darfst du dir selbst aussuchen?!“ Sie stellte sich gerade vor wie Marlon in ein Rueschenhemd gepackt wurde und noch gleich eine Krone aufgesetzt. Der Prinz pflegt das Frühstuck einzunehmen. Leon brauchte keine simultan Übersetzung, für das was seiner Cousine im Gesicht geschrieben stand. Der Schalk stand ihr in den Augen. „Liebste Prinzessin, darf euch die edle Krone aufs Haupt setzen. Das gemeine Volk wartet mit handverlesenen Speisen im Thronsaal auf eure Anwesenheit.“ Übertrieben höflich nahm er ihre Hand Beschlag. „Die Milady gewehrt euch die Ehre edler Ritter. Geleitet mich zum Pöbel.“ Die beiden sahen sich an an brach in Gelächter aus. Die Zeit in England, ohne die strengen Regeln und die herablassende Art ihrer deutschen Verwandtschaft, hatte ihnen deutlich gut getan.

„Entschuldigung“, bekam sich Leon nur schwer wieder ein. „...aber die Vorstellung, wie deine Familie einen auf Königs macht war einfach zu komisch. Mittelalter live.“ Dafür kassierte er von Lara einen Schlag auf den Hinterkopf. Schmollend sah er seine Cousine an. „Ist das unwürdige Volk der Milady zu nahe getreten?“ Das Mädchen überlegte ernsthaft ob ein weitere Schlag was nützte, entschied sich aber dann dafür Marlon einfach nur entschuldigend anzusehen. Irgendwie fand sie das ganze wahnsinnig komisch. Immer noch in den Fängen von Großmutter Mondgold beobachtete sie aus dem Augenwinkel wie ausgelassen die Jugendlichen wirkten. Die Kinder waren ohne den Einfluss, der von Hess, wirklich aufgeblüht.
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Re: A: Hamburg: Landungsbrücken

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Sep 04, 2011 9:18 pm

pp: NRPG-Startfeld

„Das sicherlich.“

Anjun Baccaracus tauchte buchstäblich aus dem Nichts auf. Wann er angekommen war und woher er kam, konnte niemand sagen. Auch das charakteristische Ploppen beim apparieren hatte Armin nicht gehört oder es war im Durcheinander von Hafen und Straßenverkehr untergegangen. Jedenfalls stand der junge Baccaracus plötzlich vor ihm. Weiches, rotes Haar, das wie Feuer oder lebendiges Kupfer in der Sonne glänzte, blasse, aristokratische Gesichtszüge in denen auffällig blaue Augen wie Gletscher aus Eis funkelten, kühl, ein wenig hochmütig und doch voller Feuer. Der Junge trug nur Jeans und einen Norwegerpullover. Fast ein wenig zu kalt für diese Jahrreszeit, aber wahrscheinlich waren die Fasern aus Magie gesponnen und hielten ihn warm, denn er zitterte auch im kühlen Wind von der Elbe her nicht. Er hatte keinerlei Gepäck bei sich. Nur ein Rabe saß auf seiner Schulter.

Der Nachtkrab lächelte sein etwas spöttisches Lächeln. Offenbar genoss er den Überraschungseffekt. Halb über die Schulter erblickte er Ben und winkte ihm kurz zu. Dann neigte er den Kopf höflich gegen die drei Becks. „Ihre Tarnung ist hervorragend. Fast wie echte Muggel.“

„Armin!“, wandte er sich dann an den Junge vor ihm. „Ich hätte nicht geglaubt, dass wir uns noch einmal wiedersehen. Und nun bist Du hier und fährst nach Rungholt.“ Er schüttelte amüsiert den Kopf. „Das gibt mir eine zweite Chance.“ Anjun streckte ihm die Hand entgegen und klopfte ihm auf die Schulter. „Danke noch mal, Mann. Du hast uns echt geholfen. Ich hätte Dir am Ende gerne selber den Besen gebracht, aber ich musste unbedingt zu Lara.“ Sein Blick flog kurz zu dem Mädchen am Ende des Kais und ein Hauch von Rosa zog über seine hohen Wangenknochen. „Du hast was gut bei uns.“

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