3. Shoukys Familie

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3. Shoukys Familie

Beitrag  Shouky Gofemina am Di Jan 12, 2010 12:37 am

Ziya Gofemina
(geb. Drain), Zauberer, Lehrerin in einem Internat

Shoukys Mutter ist eine hübsche Frau, die relativ jung für ihr Alter wirkt. Als Lehrerin in einem Internat weiß sie genau, wie stressig das Schulleben für ein junges Mädchen manchmal sein kann und deshalb lässt sie Shouky weitgehend in Ruhe. Sie ist sich sicher, dass sie sich darauf verlassen kann, dass ihre Tochter weiß, was sie tut. Sie zwingt sie zu nichts, sondern vertraut einfach auf ihre Reife.

Im Gegensatz zu Shoukys Vater hält Ziya von sportlichen Aktivitäten recht wenig. Sie verlässt sich 100% auf ihre Zauberkräfte. Damit kann sie alles gewinnen, also braucht sie nicht die schnellste im Rennen zu sein oder am weitesten springen können.

Ziya hätte gerne weitere Kinder, doch sie weiß eigentlich selbst, dass sie dafür viel zu wenig Zeit hätte. Ihr Beruf beansprucht die meiste Zeit, so dass sie selten wirklich Zuhause ist und sich um ihre Familie sorgen kann, was sie sehr traurig findet. Familie ist das wichtigste für sie, in ihrem Internat hat sie eine Ersatzfamilie gefunden, doch die kann die echte Familie natürlich nicht ersetzen.
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Alastair Gofemina

Beitrag  Shouky Gofemina am Di Jan 12, 2010 5:34 pm

Alastair Gofemina
Zauberer, Auror, Shoukys großes Vorbild

"Shouky, das wird so nie was!", seufzend stand Alastair vor dem Mädchen und schüttelte den Kopf. Shouky, noch relativ jung, maximal 13 Jahre alt, lag flach auf dem Bauch. Ihre schwarzen Haare fielen ihr ins Gesicht und ihr war heiß. "Paps.. das ist..", Shouky seufzte und ließ ihren Satz unvollendet in der Luft hängen. "Was? Du wirst doch ein paar Liegestützen schaffen!" Ihr Vater sah ziemlich ernst aus, jemand der ihn nicht gekannt hätte, würde denken, dass dieser Mann ziemlich sauer auf das junge Mädchen war. Doch Shouky wusste es besser. Sie schüttelte den Kopf, ihre Augen funkelten, halb Spaß, halb Ernst. Sie schaffte wirklich keine Liegestützen, doch sie wusste, dass es Dinge gab, die sie definitiv besser konnte. "Nein, ich schaffe es nicht. Und jetzt? Was willst du machen? Mich verzaubern? In ein Schwein?" Shouky sah ihrem Vater herausfordern in die Augen. Ein Schwein.. das war ein Stichwort, das das Eis zum Brechen brachte. Alastair fing an zu lachen und streckte Shouky die Hand entgegen, "los, hoch mit dir. Dann machen wir eben woanders weiter.. irgendwann klappt das auch noch." Er zwinkerte ihr zu und zog sie nach oben, als sie seine Hände fasste..."

Die Begeisterung für den Sport ist die größte Verbindung zwischen Alastair und seiner Tochter, zwischen Shouky und ihrem Vater. Solange sie denken kann, war ihr Vater immer sportlich tätig. Jeden Tag ging er joggen, als sie älter wurde, nahm er Shouky immer öfter mit. Dann joggten sie zusammen durch die Straßen, durch den Wald und genossen die Stille. Wenn nichts zu hören war, außer ihr Atem und ihre eigenen Schritte. Es störte sie auch nicht, wenn es regnete. Im Regen konnten sie auch durch die Gegend joggen, irgendwann machten sie dann eine Pause und ruhten sich in einer Holzhütte aus, bis der Regen wieder weniger wurde.

Seit dieser Zeit ist es für Shouky selbstverständlich, joggen zu gehen, wenn sie Stress abbauen möchte oder wenn ihre Gedanken von Problemen geplagt werden. Eine Runde über den Strand gejoggt und schon geht es ihr besser.

Auch wenn Shouky sich oft einen Heiler als Vater gewünscht hat - diesen Wunsch konnte Alastair als Auror nicht erfüllen - betrachtet Shouky ihren Vater als Vorbild. Sie träumt davon, so zu sein wie er. Alastair war immer darauf bedacht, seiner Tochter all das beizubringen, was er selbst als Kind gelernt hatte. Man sollte sich nicht zu sehr auf das Zaubern verlassen, sondern seine eigene Kraft - ohne Magie - entwickeln.

"Mein Vater .. hmm. Ich glaube, er wollte mir das vermitteln, was er als Kind selber beigebracht bekommen hat. Dass man wenn man schnell ist und genug Ausdauer hat immer weiter kommt als ohne das. Ich meine, naja, wir sind Zauberer - für was braucht man sowas dann?" Shouky zuckte nachdenklich mit den Schultern. "Er.. hat früher oft mit Muggeln gespielt und seine Freizeit mit ihnen verbracht. Sie konnten nicht zaubern, da blieb ihnen nichts anderes übrig als sich so gegenseitig zu messen. Wer ist der schnellste? Wer springt am weitesten? Und mein Vater hat mitgemacht. Er konnte ja nicht einfach zaubern, da hätte er ja nicht gewonnen, weil es viel zu unfair gewesen wäre. Außerdem haben seine Eltern ihm beigebracht, dass er niemandem zeigen dürfte, was er alles so kann. Und wenn er auch nur ausversehen einen kleinen Fehler gemacht hat, hatten meine Großeltern immer ihre Schwierigkeiten sofort alles wieder in den Griff zu kriegen." Shouky machte eine kleine Pause und lächelte.

"Ich weiß, dass ich hier auch einfach zaubern könnte. Jeden besiegen könnte, nur weil ich den tollsten Zaubertrank mische oder den größten Patronus habe, was weiß ich. Aber mein Vater hat mir beigebracht, dass Zaubern allein manchmal nicht gut genug ist. Nicht in der Muggelwelt. Und vielleicht auch hier nicht immer," erneut zuckte Shouky mit den Schultern. "Deshalb habe ich nicht aufgehört mit Sport als ich älter wurde, sondern immer weiter gemacht. Mich weiter entwickelt und meine Fähigkeiten gefördert. Und wenn mein Vater eines Tages nicht mehr bei mir sein wird, werde ich trotzdem weiter machen und mich immer an seine Worte erinnern." Shouky lächelte zögernd ...
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