Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

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Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Lenila am Fr Okt 17, 2014 10:23 pm

Ort: Weg von Salzfurt nach Rungholt
Zeit: ca. 19 Uhr, Sonntag am zweiten WE in der Schweiz
Beteiligte Charas: Theo, Gwi

Wanderweg (Rundweg) und Gebirgswege - Ein zum großen Teil geschotterter (und mit einer grünen Pyramide ausgeschilderter) Rundweg führt von Salzfurt vorbei an der Almwiese hinauf zu den Feuersalz-Minen, einen Geröllhang entlang und von dort in einem Rungweg zurück. Man passiert unterhalb von Salzfurt den Gebirgssee 'Eisloch' und erreicht die Stadt nach zwei bis vier Stunden (je nach Kondition des Wanderers).

Viele Wege (so auch jener zum Gletscherdrachen-Reservat) zweigen allerdings auch von dem Rundweg ab. Die meisten sind ganz passabel zu laufen auch mit normalen Straßenschuhen. Die Steigung ist aber nicht ohne und weiter oben gleichen die Wege mehr einem Kletterstieg. Touristen werden ermahnt beim Verlassen der Unterkunft immer Bescheid zu geben, wohin sie wandern wollen, um im Fall von Unfällen zeitnah reagieren zu können. Salzfurt besitzt eine freiwillige Bergwacht für solche (Un)fälle.

_________________
.o0o.  Hier postet die Spielleitung .o0o.
Simon von Mansfeld - 10. Klasse - Elwetritschen
Eric Wyss - 10. Klasse - Elwetritschen (Marschlins-Austauschschüler)
Tethys Pechnebel - 8. Klasse - Wolpertinger
Gwigalois Neander - 5. Klasse - Nachtkrabs
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Gwigalois Neander am Fr Okt 17, 2014 10:26 pm

Gwigalois befürchtete sehr, dass sie das Abendessen verpassen würden. Eine Gruppe Fünft- und Sechstklässler war heute am Sonntag Nachmittag zusammen nach Salzfurt gegangen und im Ort vom Regen überrascht worden. Natürlich konnten die Sechstklässler im Prinzip bereits einen Schutzzauber, aber irgendwie hatten sie dann doch lieber den Nachmittag im Eiscafe verbracht, Kakao getrunken und Eis gegessen bis der Regen aufgehört hatte.

Jetzt dämmerte es bereits und Nebelschwaden zogen vom Tal hinauf ins Gebirge. Es war ungemütlich und Gwi schüttelte sich kurz, als sie aus dem beheizten Eiscafe kamen. Er vergrub die Hände tief in den Taschen seiner langen Robe und schob das Kinn unter den Kragen, so dass seine Nase gerade noch so herausschaute. Mit hängenden Schultern schlurfte er den anderen hinterher in Richtung Rungholt.
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Theodor Finkenstein am Fr Okt 17, 2014 10:43 pm

Theodor schlenderte zusammen mit seinen Mitschülern aus dem Cafe. Es fing bereits langsam an, zu dunkeln... Theodor musste ein leises Seufzen unterdrücken. Es war zwar nicht verkehrt, mit Mitschülern Zeit zu verbringen... Aber irgendwie hätte er noch gerne in das Buch für Verwandlungskunde geschaut. Aber so wie es momentan aussah, würden sie ankommen, wenn es schon spät war.

Der kleine Junge sah sich kurz um und bemerkte Gwigalois, der etwas weiter hinten schlenderte. Wie Theodor, war er in seine Robe gelümmelt. Der kleine Zauberer verlangsamte seine Schritte und ließ sich von seinem pummeligen Klassenkameraden einholen. "Wir waren heute länger unterwegs als gedacht, was?" nahm er das Gespräch auf. "Meinst du, wir schaffen es zum Abendessen?" fragte er und rückte an seiner Brille.
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Gwigalois Neander am Fr Okt 17, 2014 10:53 pm

Theo schloss zu ihm auf... oder eher ließ er sich zu ihm zurückfallen. Gwi schob seine Nase tiefer in die Robe. Es war einfach so ungemütlich. Jetzt schon im Speisesaal sitzen bei Leberwurstbrot mit Gurke darauf. Das wäre es. Gwi seufzte. "Wenn wir uns beeilen, vielleicht", meinte er vage. Aber hätte er geglaubt, dass sie es noch zum Abendessen schaffen würden, wäre er mit Sicherheit der erste gewesen, der schneller gegangen wäre.

Gut, dass er genug Eis gegessen hatte, um über die Nacht zu kommen. Notfalls hatte er auch noch zwei Packen Karamellkekse und vier Schokofrösche aus der eisernen Reserve. "Aber es ist schon ein Stück zu laufen. Ich verstehe nicht, warum sie Rungholt nicht näher an Salzfurt landen lassen konnten." Missmutig hielt Gwi den Blick auf den geschotterten Weg zu seinen Füßen gesenkt. Es war kühl, klamm, ungemütlich und überhaupt... Wann würden sie endlich Apparieren lernen?
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Theodor Finkenstein am Fr Okt 17, 2014 11:27 pm

„Jaaaa... Astrid vermisst mich sicher auch schon...“ stimmte er in das Klagen seines Mitschülers ein. „Hoffentlich denkt Theodor daran, sie zu füttern, wenn Ich nicht da bin. Sie wird schrecklich ungemütlich, wenn sie Abends Nichts zu Essen bekommt.“ fuhr er fort. Wie konnte eine Kröte ungemütlich werden? Doch er sprang auch schon zum nächsten Thema, ohne weiter auf die Amphibie oder seinen Zimmergenossen einzugehen;

„Ich wollte mir heute außerdem nochmal das Kapitel in unserem Verwandlungskunde-Buch durchlesen! Du weißt schon; Die Lektion mit der Karaffe und der Vase. Es ist ja einfacher, einen Gegenstand in Etwas aus dem gleichen Material zu verwandeln. Ich frag mich aber, wann wir lernen, schwierigere Verwandlungen zu zaubern! Zum Beispiel etwas von Glas zu Holz, oder...“ - Und sie fing Theodor an, Gwigalois mit Unterricht voll zu schwafeln, ohne großartig auf den Weg vor ihm zu achten...
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Gwigalois Neander am Fr Okt 17, 2014 11:46 pm

Gwigalois hörte Theodor zuerst aufmerksam, dann immer weniger aufmerksam zu. Offenkundig war der Junge jetzt in Fahrt gekommen und erwartete von Gwigalois überhaupt keine Antwort außer vielleicht einem interessierten 'Hmhm' von Zeit zu Zeit. Gwi war das ganz Recht. Eigentlich war es ihm hier draußen viel zu ungemütlich, um viel zu schwatzen. Ob er auf Rungholt noch einen Kakao bekommen könnte? Einen schönen heißen? Mit ganz viel Schokolade darin?

Während Theo redete und redete fragte sich Gwi wieweit es denn jetzt noch sein konnte. Sie liefen schon eine gefühlte Ewigkeit und eigentlich müssten sie schon lange da sein. Gwigalois sah schließlich von seinen Füßen hoch, um abzuschätzen, wieweit die Insel noch entfert war. Doch von der Insel fehlte jede Spur, ebenso wie von den eben noch vor ihnen laufenden Klassen- und Schulkameraden. Auf dem Weg vor ihnen waberte recht dichter Nebel.

"Du Theo", unterbrach Gwi den Redeschwall des anderen Jungen. "Laufen wir eigentlich... in die richtige Richtung?" Eine blöde Frage, denn immerhin waren sie den anderen doch hinterher gelaufen und der Weg führte direkt nach Rungholt - wenn man nicht unterwegs abbog. Aber sie waren nicht abgebogen, oder? Sie müssten nur immer weiter geradeaus laufen. Es war sicher nicht mehr weit... oder?

[OOC: Morgen mehr. Schlaf gut, *flausch*.]
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Theodor Finkenstein am Sa Okt 18, 2014 10:41 pm

//Du Theo...//

Theodor war gerade dabei, Ausführungen zur richtigen Zauberstab-Haltung zu machen, da wurde er von Gwigalois unterbrochen. Auf seine Frage hin grinste er und hob die Augenbrauen. "Von was redest du da? Natürlich laufen wir in die richtige...-" Für einen Moment stockte der kleine Zauberer kurz. Es war sehr nebelig, dunstig... Theodor sah kaum, was wenige Schritte vor ihm lag. Es war offensichtlich, dass sie noch irgendwo in dem kleinen Wald waren, aber... Theodor hatte nicht die geringste Ahnung, auf welchem Pfad sie sich gerade befanden.

"Und... Wo sind die Anderen?" Von dem Rest der Gruppe fehlte jede Spur. Aber noch schlich sich keine Panik an... Eher Verwirrung. Und Fragen.
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Gwigalois Neander am So Okt 19, 2014 9:11 pm

"Vor uns?", wollte Gwi zaghaft wissen. "Vielleicht haben sie uns nur abgehängt, weil wir getrödelt haben?" Es war seltsam still um sie herum. Der Nebel schien alle Geräusche jenseits der Sichtweite zu schlucken. "Oder meinst Du" - Gwi wollte es lieber gar nicht aussprechen - "wir sind falsch abgebogen? Ich meine, man kann nicht weit sehen und..." Er bemühte sich ernsthaft, nicht ängstlich zu klingen. Aber ihm war irgendwie schon mulmig zu Mute. So alleine mit Theo. "...findest Du nicht, dass wir irgendwie eher bergauf laufen?" Nach Rungholt ging es nicht bergauf. Ins Gebirge ging es bergauf.
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Re: Der Nebel des Grauen (Theo/Gwi)

Beitrag  Theodor Finkenstein am Fr Okt 24, 2014 3:44 pm

Theodor würde natürlich niemals zugeben, etwas nicht zu wissen. Deswegen benötigte er auch einen Moment, um auf Gwigalois' zahlreiche Fragen einzugehen. "Kann sein." antwortete er dann ziemlich vage. Auch dem kleinen Zauberer wurde allmählich etwas seltsam im Magen. Selbst Leute aus Grimheven wussten, dass es keine besonders gute Situation war, sich in einer Nebelbank verloren zu haben. "Wir können ja Lumos versuchen. Vielleicht sehen wir dann mehr." schlug der Junge vor und kramte nach seinem Zauberstab.
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