Rungholt: Leuchtturm und Felsen

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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Janosch Lenz am Mo Jun 30, 2014 11:52 pm

//„Ich glaube, Janosch wird sich nie ändern. Er wird immer der Langweiler bleiben, der er ist!“//

"Hey, pass auf was du sagst, sonst verfüttere ich dich an die Gletscherdrachen!", rief Janosch mit gespielter Entrüstung zu Amy hinüber, vergrub danach aber gleich wieder seinen Blick in seinem Buch, um nicht über schwindelerregende Höhen und ähnliches nachdenken zu müssen.

Als er das nächste Mal wieder aufschaute, war Paco aus seinem Sichtfeld geklettert und Amy lief auf ihn zu, um sich gleich darauf in seine Arme zu kuscheln wie sie es immer tat, das kleine Kätzchen. Wie selbstverständlich legte Janosch seine Arme um sie. Sie sah ein wenig traurig aus, also fragte er vorsichtig: "Alles in Ordnung?"
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Amalia Holthus am Di Jul 01, 2014 11:08 am

Leises Gespräch: Janosch, Amy

>> "Alles in Ordnung?"<<

Sie vergrub wieder ihr Gesicht in seinem Hemd und sog den angenehmen, vertrauten Duft auf, der nach Heimat roch. Sie schüttelte den Kopf und drehte das Gesicht aus dem Stoff, ohne Janosch anzusehen.

Konnte sie es aussprechen? Sie würde gehen…. und wäre dann… fort. Bei all der Aufregung hatte sie gar nicht gemerkt, dass ein Austauschjahr woanders bedeutete, dann nicht mehr hier zu sein.
Amy schluckte und ihre Finger spielten mit dem Revers von Janoschs Hemd. Sie hatte keine Geschwister; ihre Familie bestand nicht nur aus ihren Eltern, sondern auch aus ihrer Tante, dem Onkel und eben ihren beiden Cousins. Und sie war noch nie getrennt von ihrer Familie…

„Wenn…“ ihre Stimme brach und sie räusperte sich, während sie Janoschs Revers mit einem traurigen Blick fixierte. Ein klein wenig Angst stieg in ihr hoch. „Schreibst du mir, wenn ich weg bin?“ Sie konnte es nicht aufhalten, aber ihre Stimme klang ein wenig zittrig und sie blinzelte ein paar Tränen weg. Schreiben; ein klein bisschen Kontakt zu ihrer Heimat.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Janosch Lenz am Mi Jul 02, 2014 12:39 pm

Leises Gespräch: Janosch, Amy

'Oh-oh...' Bekam Amy etwa gerade Heimweh nach Rungholt, obwohl sie noch nicht mal weg war? Sie war eben doch noch recht klein, normalerweise ging man in der neunten oder zehnten Klasse auf Austausch, aber natürlich war Amy zu quirlig und zu lebendig, um so lange zu warten. Oh je, wenn das mal nicht schief ging...

Janosch wusste nicht so recht, was er sagen sollte, also zog er Amy noch ein wenig enger an sich und tätschelte ihr ein wenig unbeholfen den Kopf.

Schließlich antwortete er ihr: "Klar schreib ich dir. Aber nur, wenn du mir auch schreibst." Ein raues Lächeln umspielte seine Lippen und er piekste sie aufmunternd in die Seite. "Hey, dein Schuljahr wird spitze, bestimmt. Und wir sind ja nicht weit voneinander entfernt, bestimmt sehen wir uns bei gemeinsamen Ausflügen oder mal am Wochenende."

Kurz schweifte Janoschs Blick ab von Amy und zurück zu den Klippen. Paco war immer noch außer Sichtweite und kurz verkrampfte sich Janosch innerlich deswegen (dieser unvorsichtige, übermütige - grr, Volltroll!, eines Tages würde er sich noch irgendwo ernsthaft verletzen, wo es keine Schutzzauber überall gab, die Leute wie Paco vor sich selbst schützten!), aber dann sah er, dass Simon, der immer noch an der Kante saß, sich mit jemandem unterhalb von ihm zu unterhalten schien. Das musste wohl Paco sein. Erleichtert atmete Janosch aus - er hatte nicht gemerkt, dass er die Luft angehalten hatte - und wandte sich dann wieder dem kleinen Kuschelbündel in seinen Armen zu.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Amalia Holthus am Mi Jul 02, 2014 4:33 pm

Leises Gespräch: Janosch, Amy

Janosch sprach aufmunternde Worte und piekte sie leicht in die Seite. Amy kicherte und wand sich ein wenig, war aber froh, dass er sie noch hielt. Es fühlte sich nach Geborgenheit und Heimat an. Am Liebsten hätte sie Janosch nie wieder losgelassen.

„Ja, ich schreibe dir jeden Tag.“ versprach sie; und in diesem Moment meinte sie es auch so. „Weißt du, ich habe auch Paco versprochen ihm zu schreiben.“ Sie kicherte. „Muss ich dann jedes Mal zwei Eulen losschicken oder reicht eine? Ich meine, ihr könnt euch die Post doch auch so geben, oder?“

Sie bemerkte erst, dass Janosch weggesehen hatte, als er erleichtert ausatmete. Amy folgte seinem Blick und erkannte gerade noch Simon, der sich mit jemand unterhielt. Das konnte nur Paco sein! Schivi machte ja noch… irgendwas.

Amy grinste. „Paco wird schon nicht runterfallen.“ grinste sie und wand sich aus Janoschs Umarmung. Eine Welle von Stolz und Freude überkam sie; so war ihr großer Bruder… äh Cousin. Er kümmerte und sorgte sich immer so viel! Und mit einem Mal, wollte sie ihm nacheifern.

Gespräch: alle

„Ich passe auf!“ quietschte sie und hüpfte über die Felsen zu Simon und Paco. „Heyda!“ rief sie, als hätte sie die Jungs großartig erschrecken können durch ihr „plötzliches“ Auftauchen und sie hüpfte auf einen besonders schmalen, höheren Stein; froh um den Balanceakt, den sie jetzt vorführen konnte. „Was seht ihr?“ fragte sie, einfach in die Unterhaltung hinein platzend und… achtete nicht mehr darauf, wo ihre Füße standen. Amy verlor das Gleichgewicht, ruderte noch ein wenig mit den Armen und fiel dann mit einem spitzen Schrei vornüber!

[OOC: was passiert noch gleich, wenn ein Schüler über die Klippe fällt? Wie wirkt der Schutzzauber?^^ oder reagiert jemand schnell?^^]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jul 02, 2014 7:06 pm

[OOC: Öhm... keine Ahnung. Aber sie wird nicht fallen, =^.^=. Schauen wir mal...]

"Die erste Woche war nicht sonderlich spektakulär", antwortete Simon Paco und lehnte sich an einen Felsblock am Ende des Kliffs, auf dem Paco gerade stand. "Die Schule hat mich wieder." Er grinste. "Irgendwie ist alles schon wieder Routine." Amalia kam angerannt und kletterte schnell wie eine Gämse zu ihnen, neugierig wie ein kleines Kind, das sie irgendwie auch noch war. Allerdings war sie nicht so trittsicher wie eine Gämse. Ein Stück vor Simon verlor sie das Gleichgewicht, ruderte fast schon theatralisch mit den Armen und bevor Simon sie packen konnte, stürzte sie nach vorne über.

Wäre Rungholt an seinem alten Ort gewesen, wäre das böse ausgegangen. Die Klippen waren hoch und auf dem Weg nach unten gab es einige Vorsprünge, an welchen man sich sicherlich tödlich verletzen konnte - vom Aufprall unten einmal abgesehen. Deswegen wurde das Herumklettern hier auch nicht so gerne gesehen. Aber zu Amys Glück war Rungholt in der Luft und der Schutzzauber umgab die Insel. Er umschloss die Insel wie eine Käseglocke. Wenn man die Hand ausstreckte, konnte man gegen ihn greifen wie gegen eine Glasscheibe - außer man wollte ihn nicht spüren. Man konnte sich zum Beispiel auf den Rand der Klippen setzen. Vielleicht konnte man sogar an ihnen hinunterklettern.

Aber in dem Moment, als Amy über den Klippenrand hätte fallen müssen, war der Schutzzauber solide, sehr solide. Amy krachte frontal gegen eine unsichtbare Wand, was Simon ein mitfühlendes 'Uff' entlockte. Das hatte sicher weh getan.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Gwigalois Neander am Mi Jul 02, 2014 7:13 pm

Ben hatte zu ihnen aufgeschlossen und Gwi wollte gerade vorschlagen, dass sie beide doch die Picknickkörbe holen könnten, als Teddy mit einer Packung Muggel-Taschentücher hantierte und überlegte, was wohl passieren würde, wenn man eines davon fallen ließ. "Ich weiß nicht", sagte er. "Dieser Schutzzauber hat sich am Strand wie eine Glasscheibe angefühlt - durchsichtig aber absolut massiv." Er betrachtete die Packung Taschentücher abschätzend. Auch seine Neugier war aber geweckt.

"Ich habe mal gesehen, wie an einer Klippe Sachen hochgeweht wurden." Das war im Fernsehen gewesen, als sie bei Armadi (seinem Muggelschulfreund) nachmittags TV geschaut hatten. "Der Wind weht an Klippen nach oben." Vermutlich würde das Taschentuch schon deswegen nicht fallen können. Da müsste Teddy schon einen Stein nehmen. Ein Mädchen schrie gellend auf und Gwi fuhr erschrocken herum.

[OOC: Ich würde mal schätzen, man kann etwas von Rungholt werfen. Aber nicht jemanden, ^^, s. Amys 'Nichtfall'.]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Ben Müller am Mi Jul 02, 2014 11:38 pm

"Ääähm", erwiderte Ben, als Teddy plötzlich von seinem Taschentuch anfing. Er wollte ein Taschentuch ... hinunter werfen? Was war das denn für eine komische Idee? Nervös sah Ben sich um, ob ihnen womöglich jemand zusah. War das nicht Umweltverschmutzung? Taschentücher mussten in den Müll geworfen werden - zumindest nachdem sie benutzt worden waren - aber sie sollten doch nicht auf den Boden geschmissen werden! Und schon gar nicht .. durch die Luft fliegen!

Gwi schien sich über die Umweltverschmutzung jedoch gar keine Gedanken zu machen, sondern überlegte praktisch, was mit dem Taschentuch wohl passieren würde. Hoffentlich würde Teddy .... Ein lauter Schrei zog Bens ganze Aufmerksamkeit auf sich. Erschrocken drehte er sich um.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Paco C. Brynner am Do Jul 03, 2014 12:12 am


Paco nickte Simon zu um ihm zu zeigen, dass er gehört hatte und zustimmte.
"Ja, irgendwie-"

Weiter kam er nicht, denn Amy kam zu ihnen gerannt, laut rufend. Etwas in seinem Magen zog sich zusammen und er rappelte sich auf - sie war viel zu schnell, sie war nicht so geübt ihm Klettern wie er!
"Amy!", rief er aus, doch dann -

passierte es auch schon, sie verlor das Gleichgewicht, und ihm ruschte das Herz in die Hose, ein Keuchen entfuhr ihm..und Amy krachte frontal in die unsichtbare Schutzwand.

Simon neben ihm gab ein "Uff!" von sich und Paco brauchte einen Moment, um wieder einatmen zu können und sein Herz zu beruhigen.
Er warf dem Jungen neben ihm einen entschuldigenden Blick zu und tat ein paar kletternde Schritte zu Amy, auf dem Weg leise vor sich hin fluchend.
"Man ey, Amalia.", sagte er schließlich als er bei der Siebtklässlerin ankam. Seine Stimme klang etwas gereizt, aber er konnte selbst den Schreck heraushören.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Amalia Holthus am Do Jul 03, 2014 11:27 am

Sie verlor das Gleichgewicht! Sie verlor tatsächlich das Gleichgewicht! Aber… sowas passierte einem Auror einfach nicht! Alles ging schnell, in ihr wirbelte alles auf, Schwindel, der Himmel und die Flüsse am weit entfernten Boden. Dann durchzuckte sie ein Schmerz, ein noch nie dagewesener Schmerz, der ihren Schädel zu spalten schien und ihre Knochen erzittern ließ.

Das nächste, woran sie sich erinnerte, war Paco, der ihr ganz nah war und sie auch noch ausschimpfte. Tränen schossen ihr in die Augen und sie biss die Zähne aufeinander. Nein, ein Auror weinte nicht! Etwas warmes, Klebriges lief ihr Gesicht hinunter und ihr wurde übel. Sie biss die Zähne noch fester aufeinander, weil ihre Nase im Gleichtakt mit ihrem viel zu schnell schlagendem Herzen schmerzhaft pulsierte.

„Alles okay.“ presste sie hervor; ihre Stimme zitterte, ihre Hände auch und Tränen rannen ihre Wangen hinab. Nein, ein Auror weinte nicht! Vor allem würde sie nicht vor den großen Jungs heulen, wie ein kleines Kind!

„Nichts, was Dora nicht hinbekommt.“ murmelte sie und fühlte jede Silbe wie ein Schwerthieb in ihrem Gesicht. Mist, diesmal musste es etwas echt Schlimmes sein! Sie unterdrückte ein Schluchzen, doch Tränen rannen ihr weiterhin über die Wangen. Nein, ein Auror weinte nicht!

Amy öffnete die Augen, sah alles verschwommen und wollte sich aufrappeln, aber ihre Muskeln schienen alle aus Wackelpudding zu bestehen. Das Warme, Klebrige an ihrem Kinn fühlte sich seltsam an und sie blickte an sich hinunter. Ihre Bluse war bereits stark mit Blut besprenkelt.
Amy wurde übel, Panik stieg in ihr auf und sie wimmerte leise.


[OOC: hahaa an ihrem letzten Tag noch voll das Tollpatsch-Drama *lach*
Ich würd sagen, bitte noch auf Janosch warten, bevor die Kleine irgendwie evakuiert wird, oder? Er würde doch was tun wollen, oder? Und sei es nur schimpfen *lach*]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Theodor Alvin Haberich am Do Jul 03, 2014 11:36 am

Gespräch: (Maxi),Gwi, Ben, Teddy

Gwi schien begeistert von der Idee und Teddy grinste ihn ein wenig verblüfft an. So ein Langweiler war er ja doch nicht. Zu Teddys großer Überraschung war Ben der Spielverderber der Gruppe und blickte ihn an, als sei er Judas persönlich! Aber Teddy ignorierte die Bedenken und er wandte sich wieder zu Gwi.

„Ja, an Klippen werden Sachen hochgeweht wegen dem Wind. Aber hier haben wir ja auch den Wind, der durch die Reise erzeugt wird. Und die unsichtbare Mauer.“ Seine Augen leuchteten, während er ein einzelnes Taschentuch aus der Verpackung holte und es an einer Ecke festhaltend ausschüttelte. Es wehte sanft.

„Also…“

Ein spitzer Schrei von der anderen Seite des Leuchtturmes ließ Teddy erschrocken zusammenzucken und er starrte in die Richtung. Hatte da jemand etwa auch das Experiment mit den Taschentüchern machen wollen? Und es war schief gelaufen? Jedenfalls war irgendetwas schief gelaufen, der Hektik da drüben nach zu urteilen….
Teddy sank ein wenig in sich zusammen und wusste nicht, was er tun sollte. Unwillkürlich trat er ein Stück näher zu Gwi, der ihm am nächsten stand.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Janosch Lenz am Do Jul 03, 2014 2:53 pm

leises Gespräch: Janosch, Amy

//„Ja, ich schreibe dir jeden Tag. Weißt du, ich habe auch Paco versprochen ihm zu schreiben. Muss ich dann jedes Mal zwei Eulen losschicken oder reicht eine? Ich meine, ihr könnt euch die Post doch auch so geben, oder?“//

Janosch grinste. "Eine Eule reicht absolut", gab er zurück. Die meiste Zeit hier verbrachte er sowieso irgendwie mit Paco, und wenn nicht, dann sahen sie sich doch ausreichend genug.

Amy schien seinen kritischen Blick in Pacos (vermutete) Richtung zu bemerken. //„Paco wird schon nicht runterfallen“//, erklärte sie ihm mit ihrem niemals enden wollenden Optimismus, der so aufrichtig war, dass Janosch ihr am liebsten durch die Haare gewuschelt hätte und sich wünschen wollte, sie würde für immer so klein und glücklich bleiben. Aber da sprang sie schon auf und rannte zu den Klippen hinüber auf Paco und Simon zu. Erst blickte Janosch ihr noch freundlich hinterher, aber als sie ihr Tempo auch nicht senkte, als sie schon in naher Reichweite der Klippen war, zog sich sein Brustkorb beträchtlich zusammen. Und dann verlor sie an einem Felsvorsprung ihr Gleichgewicht und fiel - direkt aus Janoschs Blickfeld.

Gespräch: alle

Janosch brüllte auf vor Schreck und rappelte sich so schnell auf wie noch nie in seinem Leben. An Simons und Pacos Reaktionen konnte er zwar schon von ein paar Schritten Entfernung aus erkennen, dass Amy wohl nicht weit gefallen war, aber trotzdem rannte er bis zum Schluss und blieb kaum zwei Meter vom Klippenrand entfernt stehen, nur um Amy direkt über dem Abgrund auf der unsichtbaren Schutz"scheibe" zu sehen. Weinend und blutig und sehr geschockt. Janosch keuchte auf - Amy sah wirklich schlimm aus, sie musste wohl mit dem Gesicht voraus auf den Schutzzauber oder vielleicht auf einen Felsen gefallen sein. Ungeachtet seines Unwohlseins gegenüber der unheimlichen Tiefe unter ihnen machte Janosch noch die letzten zwei Schritte nach vorne, packte Amy unter den Armen und hob sie hoch auf den festen Boden, und dann gleich noch ein paar Schritte vom Abgrund weg.

Dann erst ließ er sich vor ihr auf die Knie sinken (sie waren so fast auf Augenhöhe), schaute ihr absolut ernst in ihr blutiges, zerkratztes Gesicht (und war ihre Nase gebrochen? Sie sah irgendwie komisch aus und blutete stark) und sagte mit steinerner Miene: "Tu. Das. NIE. Wieder."

Dann richtete er sich auf, rief: "Paco, ich bring sie ins Krankenzimmer. Kommst du mit?" und nahm Amy an der Hand als wäre sie vier. Nein, sie hatte kein Mitspracherecht in dieser Sache. Sie war dumm und unvorsichtig gewesen und jetzt hatte sie ein ruiniertes Gesicht und sicher auch Schmerzen und Janosch würde sie ins Krankenzimmer bringen, keine Widerrede.

[OOC: Ich glaube nicht, dass Janosch sich dazu überreden lassen könnte, Amy stattdessen von einer Siebtklässlerin heilen zu lassen, also ist das Krankenzimmer wohl die einzige Option.^^ Kritty, wenn du magst und Paco mitkommt, dann kannst du sie gern ins Krankenzimmer mitnehmen, Lenila, wenn Simon mitwill, gilt für dich das gleiche. :) ]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Maximiliana von Baumwurz am Do Jul 03, 2014 4:34 pm

Maxi sah sich ihre Klassenkameraden an und dachte sich: Las die Mal machen. Statt sich mit ihnen zu beschäftigen. Schaute sie sich um und beobachtete die anderen Schüler.

Da war ein Mädchen, vielleicht zwei Jahre alter als Maxi und einige ältere Jungen. Das Mädchen sprang richtig auf geregt von einem zu anderen und schmiegte sich an einen der Jungen. War das ihr Bruden? Sah fast danach aus und dann rannte sie wieder weg zum Abgrund.

Maxi schaute sich wieder nach Ben, Teddy und Gwi um. Einer hielt ein kleines weißes Tuch in der Hand. Aber da hörte sie auch schon einen weiblichen Schrei vom Rand des Felsens. Was war da passiert, sie drehte sich um. Es sah nach einem Unfall aus, hoffentlich musste sie nicht auf die Krankenstation. Aber da sagte der eine Junge schon, dass sie das Mädchen auf das Krankenzimmer bringen wollen.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Paco C. Brynner am Do Jul 03, 2014 4:40 pm

[OOC: Ich reagier nur mit Paco weil es nicht typisch wäre wenn er NIX machen würde. Ich mach wenig genug, dass Janosch ausreichend reagieren kann, aber ich wusste nicht dass es so schlimm wird, deswegen muss ich mit Paco doch noch passend(er) reagieren, sorry :-/]

Erst jetzt, aus dem richtigen Winkel und nah genug bei Amy, erkannte Paco, dass die Kleine aus der Nase blutete - und das nicht wenig. Und Amy sah furchtbar verzweifelt aus, das Gesicht schmerzverzerrt und...sie weinte.

Paco rutschte das Herz in die Hose.
"Meine Güte, Kleine...", sagte er leise und versuchte, ihr nicht zu zeigen dass sein Herz vor Schreck schneller schlug als es sollte.
Er wollte ihr aufhelfen, doch da war Janosch schon da und zerrte Amy so vorsichtig es ging vom Abgrund weg. Paco folgte, erleichtert, dass sein Kumpel da war. Mit klopfenden Herzen stellte er sich neben Janosch und starrte mit zusammengezogenen Augenbrauen und heftig blinzelte auf die kleine Rothaarige herunter.

//"Tu. Das. NIE. Wieder. Paco, ich bring sie ins Krankenzimmer. Kommst du mit?"//

Sofort nickte er, stumm und sich auf die Unterlippe beißend. Natürlich kam er mit, da brauchte Janosch garnicht erst zu fragen! Er warf den Umstehenden, hauptsächlich Simon und Schivi, einen Blick zu, drückte dann kurz Amys Schulter und drehte sich dann um, um mit den beiden zum Krankenzimmer zu gehen.

tbc: 8:00-15:00 Uhr: Der Flug in die Schweiz - Hauptgebäude: Krankenzimmer (1. OG) (+ Janosch, + Amy)

[OOC: Lenila, wenn Simon jetzt doch dabei ist, dann editier ich natürlich Wink ]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Gwigalois Neander am Do Jul 03, 2014 8:12 pm

[OOC: Ne, passt schon. Simon rennt nicht auch noch mit. Den parke ich irgendwo zwischen. Aber ob ich heute dazu komme, keine Ahnung. Er hält ja niemanden auf, *grins*.]

Gwigalois starrte mehr oder weniger wie die anderen Fünftklässler zu dem Mädchen und den vier älteren Jungen, die sich um sie kümmerten. "Sie wäre fast...", begann Gwi an, dem alleine bei dem Gedanken schlecht wurde. Aber nein, sie wäre nicht fast von der Klippe gestürzt. "Aber sie ist nicht", sagte er dann.

Sein Herz flatterte vor Aufregung, obwohl nicht er es gewesen war, der eben dem Abgrund so nahe gewesen war. Auf einmal schien das alles gar nicht mehr so aufregend zu sein. Von einer Klippe zu fallen... oder jemanden von einer Klippe fallen zu sehen... Was für ein Alptraum.

Während das Mädchen weggebracht wurde (sicher ins Krankenzimmer), begann sich Gwi langsam wieder zu beruhigen. "Man kann wirklich nicht herunter fallen", sagte er dann. "So wie es die Direktorin gesagt hat." Er schielte zu Teddy, der irgendwie jetzt näher bei ihm saß, oder? Noch immer hatte er da die Packung mit den Taschentüchern.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Theodor Alvin Haberich am Do Jul 03, 2014 8:25 pm

[OOC: haha wie süß von den Jungs ^^ Und das Gerede von wegen Dora war eh nur eine Schockreaktion^^]

Gespräch: Gwi, Maxi, Ben, Teddy

Ziemlich geschockt blickte Teddy zu dem grausamen Schauspiel, das sich nur wenige Meter von ihnen entfernt abspielte. Das Mädchen sah aus, als hätte sie einen echt üblen Unfall gehabt… Aber viel mehr beschäftigte Teddy, dass sie beinahe von der Klippe gefallen wäre. Unweigerlich musste er schlucken. Ja, super… Der Leuchtturm sank gerade rapide in seiner Beliebtheit…

„Komm, wir suchen uns einen anderen Punkt.“ murmelte er zu Gwi und wollte schon zu Maxi und Ben tippeln, wartete aber noch auf Gwi. Bloß alle weg vom Abgrund schaffen, dachte er und wusste gar nicht, warum er gerade so ein ungutes Gefühl hatte. Immerhin war das nicht einem von ihnen passiert…. Er legte Gwi eine Hand sachte auf die Schulter, um ganz sicher zu gehen, dass dieser nicht wie von Geisterhand den Abhang hinunter kullerte.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Gwigalois Neander am Do Jul 03, 2014 8:37 pm

[OOC: Ich grätsche mal mit Gwi dazwischen. Er ist immerhin direkt angesprochen worden, ^^.]

"O-okay." Gwi hätte nicht gedacht, dass ihm ein Vorschlag von Teddy einmal so sehr zusagen würde. "Wir könnten... in den Wald gehen." Das war in der Mitte der Insel und somit praktisch am weitesten vom Rand entfernt wie möglich. "Vielleicht", fügte er hoffnungsvoll hinzu, "mit einem dieser Picknickkörbe?"

Teddys Hand ruhte auf seiner Schulter und schien ihn in Richtung von Ben und Maxi zu schieben. Irgendwie fühlte sich das seltsam an. Als hätte Teddy ihn wie einen Bergsteiger angeleint. Dabei war es nur eine Hand auf seiner Schulter. Warum machte Teddy das überhaupt? Hatte er es eilig hier weg zu kommen?
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Simon von Mansfeld am Do Jul 03, 2014 8:45 pm

Paco und Janosch brachten Amalia zu Schwester Hindenrupp. Simon entschied sich, nicht auch noch hinter den drei herzulaufen. Die beiden Jungen hatten die Lage im Griff. Er würde eher im Weg stehen als dass er helfen konnte. Außerdem kannte er Amy nicht so gut, dass sie sich besser fühlen würde, wenn er ihre Hand halten würde. Ohne viel Eile und ohne ein wirkliches Ziel schlenderte Simon vom Leuchtturm in Richtung Hauptgebäude. Irgendwie hatte er nach Amys Unfall auch nicht mehr so wirklich viel Elan, den Flug über Norddeutschland zu verfolgen. Später, wenn sie ins Gebirge kommen würden...

tbc: Festplatz
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Maximiliana von Baumwurz am Sa Jul 05, 2014 5:18 pm


Gespräch: Gwi, Maxi, Ben, Teddy

Maxi schaute Gwi und Teddy an. Das gerade erlebte steckte allen noch in ihren Knochen. Einer meinte von beiden, dass es Zeit wäre für ein Picknick.

Was war eigentlich mit Ben, er hatte bisher noch nichts gesagt. Aber wenn Teddy und Gwi schon Hunger hatten, für Maxi war das kein Problem. „Der Wald ist für mich in Ordnung. Später, wenn wir über Süddeutschland und der Schweiz sind, will ich wieder zu einem Aussichtspunkt. Vielleicht sehe ich meine Heimat von oben oder vielleicht sehen wir auch Frankfurt. Wo bekommen wir eigentlich die Picknickkörbe? Gibt es auch Picknickdecken? Sonst hole ich mein großes Standtuch.“ Maxi schaute fragend die drei andere an.

Auf dem nackten Waldboden wollte sie nicht sitzen. Vielleicht weis ja einer bescheid, sonst müssten sie einmal im Speisesaal danach schauen. Schade das Maxi noch nicht genügend zaubern konnte. Sonst wäre einen Verwandlungszauber nicht schlecht und sie müsste nach keiner Decke schauen.
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Gwigalois Neander am Sa Jul 05, 2014 6:41 pm

"Ich glaube, die heißen Picknickkörbe werden im Speisesaal ausgegeben", sagte Gwigalois nach kurzem Nachdenken. Hatte die Direktorin nicht so etwas gesagt? Bei Essen hörte Gwi eigentlich immer genauer hin. "Bestimmt gibt es auch Decken", meinte er zuversichtlich. "Auf dem Boden zu sitzen kann ganz schön sein, aber im Wald ist das bestimmt ziemlich pieksig. Ich meine wegen der Tannennadeln und so." Frankfurt von oben zu sehen, reizte ihn dann doch ein wenig, trotz des Beinahe-Unfalls von eben. Und die Berge waren bestimmt Spektakulär. [OOC: Hat jemand was dagegen, wenn ich die Kinder in den Wald schleife?]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Ben Müller am Sa Jul 05, 2014 9:39 pm

Was sich abspielte, war schockierend - auch wenn im Grunde gar nichts wirklich passierte. Man konnte also scheinbar nicht herunterfallen. Erleichtert atmete Ben auf, als das Mädchen, das wohl gestolpert war, von einem der Größeren davongetragen wurde. Sie lebte noch, das war die Hauptsache! Und jetzt waren sie sicherlich auf dem Weg ins Krankenzimmer.

Die Ablenkung von Teddys Taschentuch-Wurf-Idee kam Ben gerade gelegen, auch wenn der Anlass natürlich nicht so schön war. Und so war Ben auch froh, dass die anderen jetzt beschlossen, in den Wald zu gehen und auf dem Weg dorthin Picknickkörbe mitzunehmen. Ben nickte. Das hörte sich schön an. Nicht so gefährlich und eigentlich sogar ganz gemütlich. "Ja, das können wir machen. Speisesaal...", wiederholte er und nickte noch einmal. "Ja, ich glaube auch, dass es die Picknickkörbe im Speisesaal gibt."

[OOC: nö, kannst du gerne]
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Re: Rungholt: Leuchtturm und Felsen

Beitrag  Theodor Alvin Haberich am So Jul 06, 2014 11:35 am

Teddy beugte sich der Mehrheit; aber durch den Unfall eben war er gar nicht so traurig drum, endlich von diesem Abgrund weg zu kommen. Gemeinsam schritten sie die Pfade entlang Richtung Speisesaal.

tbc: Rungholt: Wald (+Maxi, +Gwi, +Ben)


[OOC: haha Erste^^ neee Spaß^^]
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