Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

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Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Mo Mai 19, 2014 6:34 pm

Jede Jahrgangsstufe hat ein eigenes Zimmer mit Betten, Truhen und einem Tisch in der Raummitte. Jeder Raum besitzt ein Fenster mit Blick in Richtung Haupthaus und eine Tür zum Gang, der die Zimmer verbindet und am Gruppenraum endet. Die Schüler der zwölften Klasse wohnen direkt angrenzend an den Gruppenraum und müssen sicherstellen, dass die Nachtruhe eingehalten wird. Die anderen Zimmer folgen in numerischer Reihenfolge. Die Fünftklässler wohnen somit am Ende des Ganges.

Bei bis zu vier Schülern gibt es für jeden Schüler ein Himmelbett (zwei links und zwei rechts) mit schweren Vorhängen, die man über Nacht zuziehen kann. Die Wand dahinter kann jeder Schüler dekorieren wie er möchte. Bei mehr als vier Schülern stehen Etagenbetten in den Zimmern, die ebenfalls Vorhänge besitzen. Für Kinder aus Muggelhaushalten stehen Schultruhen bereit, in welche sie ihre Sachen einräumen können. Für die jüngeren Schüler ist ab 20.00 Uhr Bettruhe. Die Tutoren kommen dann kurz vorbei, schauen nach dem Rechten und ziehen die schweren roten Vorhänge mit den goldenen Kordeln zu.

In diesem Zimmer wohnen:
Donatus Tauglanz
Gwigalois Neander
Ben Müller
Isaac Maria Seeberger

Persönliche Dekoration im Zimmer:
[KANN FÜR JEDEN SCHÜLER EINGETRAGEN WERDEN - bitte nicht übertreiben]
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Mo Mai 19, 2014 6:34 pm

Im Großen und Ganzen war Isaacs erster Schultag ... schrecklich gewesen. Zwar war in Kräuterkunde die Pflanze gut gewachsen, doch die Pflanze hatte das bestimmt nur aus Mitleid getan. Das Besenfliegen war absolut schrecklich gewesen. Isaac hatte sich so sehr geschämt, dass er den Rest des Tages seine Niedergeschlagenheit mit sich herumgetragen hatte. Wenigstens hatte Gwigalois mit einem Recht gehabt: Er war hier nicht allein. Ein bisschen Trost.

Lange lag Isaac wach und wälzte sich von einer Seite auf die andere. Immer wieder sah er vor Augen, wie er auf dem angeleinten Besen um das Quidditchfeld geführt worden war. Er spürte noch immer die beklemmende Angst und die tiefe Scham in sich und es grauste ihm schon vor der nächsten Flugstunde.

Dann hörte er wütendes Schreien, ein lautes Klirren und eine Tür, die laut zugeschlagen wurde. Isaac saß schlagartig kerzengerade in seinem Bett. Was war das? Ob es die anderen auch gehört hatten? Sein Herz klopfte laut und er traute sich nicht, sich zu bewegen.

(Ooc: Falls einer von euch Lust hat, kann er gerne mit seinem Erstklässler schreiben. Ich habe gerade was Lust auf Isa. Wink )
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Di Mai 20, 2014 3:52 pm

[OOC: Hehe, Gwi wartete schon im letzten Zeitslot auf nen Gesprächspartner. Ich schiebe ihn gleich mal hier her. Dann können wir den letzten Zeitslot schließen, sobald die Elwetritschen-Jungs mit ihrer Kissenschlacht fertig sind, *grinsel*.]

pp: 20:00-22:00 Uhr: Freizeit und Bettruhe - Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Kuschel, Gwigalois' kleiner roter Kater, war inzwischen auf Gwis Bettdecke eingeschlafen, während der Junge noch immer in sein Buch über Zaubersprüche vertieft war. Der Sammelband für die Unterstufe war alphabetisch, aber Gwi ließ sich davon nicht abhalten und war inzwischen bei 'E' angekommen, als die Jungen entschieden, doch das Licht auszumachen und zu schlafen.

Gwi hätte schwören können, dass er totmüde war, aber irgendwie wollte er trotzdem und trotz der späten Stunde nicht einschlafen. Gerade war er doch endlich dabei einzudösen, als man auf einmal Lärm aus einem der Nebenzimmer hörte. Kuschel schrak auf, hob den Kopf und stellte die Ohren. In einem der Betten raschelte es. Einer der anderen hatte sich vermutlich aufgesetzt.

Gwigalois stützte sich leicht auf und sah aus seinem Bett heraus in den Raum voller Dunkelheit und Schatten. "Was war das?", flüsterte er zu niemandem im Bestimmten. Kuschel setzte sich auf, streckte sich und begann sich zu putzen. Sehr alarmiert sah der kleine Kater nicht aus. Man hörte eine Tür schlagen und dann Schritte im Gang.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Mi Mai 21, 2014 5:48 pm

Isaac vernahm Gwis Stimme und war unendlich froh, dass er nicht der einzige war, der wach war.

„Keine Ahnung!“, flüsterte er zurück und schwang die Beine über den Bettrand. Er starrte zur Türe und horchte auf weitere Geräusche, aber er konnte nichts weiter vernehmen. Und nachzuschauen traute er sich nicht.

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Mi Mai 21, 2014 7:58 pm

"Vielleicht waren das welche aus der Oberstufe", spekulierte Gwigalois mit gedämpfter Stimme. Außer Isaac schien keiner der Jungen aufgewacht zu sein. Vielleicht wäre Gwi selbst auch nicht aufgewacht. Er war aber noch nicht einmal eingeschlafen. "Vielleicht haben die noch gar keine Nachtruhe." Er wollte kein Licht machen, um auf die Uhr zu sehen. Wenn er jetzt Licht machen würde, würde er stundenlang nicht einschlafen können. Wobei - er hatte bereits jetzt das Gefühl, stundenlang nicht einschlafen zu können. "Ich bin auch überhaupt nicht müde", setzte er fast ein wenig verzweifelt hinzu. Morgen würde er früh aufstehen müssen.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Mi Mai 21, 2014 9:25 pm

Isaac nickte, dann fiel ihm ein, dass Gwi es wohl kaum sehen konnte.

„Ja, vermutlich hast du recht“, antwortete er. Es blieb ruhig draußen und langsam beruhigte sich sein klopfendes Herz wieder.

// "Ich bin auch überhaupt nicht müde"//, hörte er Gwi seufzen und er seufzte ebenfalls, war aber gleichzeitig erleichtert, dass es Gwi genau so ging wie ihm. „Ich auch nicht“, entgegnete er leise und fuhr sich mit den Händen durchs Haar. Er stieg zurück ins Bett, legte sich aber nicht hin sondern setzte sich mit dem Rücken an die Wand. „Ich ... ich muss immer an die Flugstunde denken“, gestand er schließlich leicht beschämt.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Fr Mai 23, 2014 6:04 pm

Die Flugstunde...

Gwi lauschte in die Stille des Raumes. Außer Isaac und ihm schien tatsächlich keiner der Jungen wach zu sein. Aber selbst wenn... diejenigen, vor welchen er sich am meisten blamiert hatte, waren nicht bei den Nachtkrabs. Er dachte an Sofias sichere Flugeinlage und die beiden Theodors, die sich souverän auf dem Besen gehalten hatten. Sie hatten alle schon Bälle zupassen üben dürfen, während Isaac und er...

"Erinnere mich nicht daran", murmelte er unwillig. "Ich möchte es am liebsten ganz schnell vergessen. Ich war so froh, keinen Sportunterricht mehr zu haben, bei dem man" - er suchte nach den passenden Worten - "schiefe Blicke zugeworfen bekommt, wenn man sich nicht" - er musste erneut nachdenken - "so geschickt anstellt wie die anderen." Das war dann alles in allem noch recht positiv umschrieben für die Hänseleien und Lacher hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand, die er in seiner Muggelschule erlebt hatte.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am So Mai 25, 2014 5:42 pm

Isaac machte große Augen, als er die Worte von Gwi hörte. War Gwi etwa auch gehänselt worden? Daran hatte Isaac noch gar nicht gedacht! Er war so sehr mit seinem eigenen Leid beschäftigt gewesen, dass er sich gar keine Gedanken um die Gefühle von Gwi gemacht hatte. Im Gegenteil: Er war sogar erleichtert gewesen, dass Gwi auch nicht so gut im Fliegen gewesen war und er nicht alleine als Versager da gestanden hatte. Wie egoistisch von ihm! Isaac plagte plötzlich ein schlechtes Gewissen.

Möglichst lautlos erhob er sich und lief zu Gwis Bett hinüber. Er kniete sich neben das Bett. So konnte er leise sprechen, ohne Angst zu haben, dass die anderen ihn belauschen konnten, falls sie doch noch wach lagen.

„Mir ging es gleich“, gestand er leise. Er dachte an sein letztes Schuljahr. Im Geräteturnen hatte er sich immer sehr ungeschickt angestellt und Isaac hörte noch heute das Gelächter seiner Mitschüler. „Es war die Hölle...“ Und nun würde sich hier alles wiederholen. „Im Gymnasium war ich wenigstens in den anderen Fächern gut.“ Und hier würde er wohl in so ziemlich jedem Fach versagen. Er war ein miserabler Zauberer. Doch da fiel Isaac auf, dass er erneut wieder nur an sich dachte und fügte rasch hinzu: „Aber hey, du bist ja ein guter Zauberer. Ganz so sehr blamieren wie ich tust du dich nicht, nein, nein.“ Es hätte aufmunternd klingen sollen, doch irgendwie klang es eher traurig.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Mo Mai 26, 2014 2:19 pm

"Hm." Gwigalois dachte einen Moment über Isaacs Worte nach und rutschte dann ein Stück zur Seite, damit auf seinem Bett Platz war für Isaac. Es war zwar nicht kalt im Zimmer, aber Gwi fand es komisch, dass Isaac so vor ihm hockte. "Magst Du Dich hierher setzen?", wollte er flüsternd wissen. Kuschel hatte sich schon wieder eingerollt und war wieder eingeschlafen. Im Zimmer war es dunkel und still. Auf dem Gang hörte man wieder eine Tür, die geöffnet und geschlossen wurde.

"Meine Mutter hat immer gesagt, dass Zauberei ein besonderes Talent ist. Manche Leute sind mehr talentiert als andere. Aber um ein guter Zauberer zu werden, langt es nicht, talentiert zu sein. Man muss auch fleißig sein und klug." Er wackelte mit den nackten Zehen auf der Bettkante. "Ich bemühe mich sehr fleißig zu sein, aber ich glaube nicht, dass ich übermäßig klug bin. Also ich bin nicht dumm, aber eben auch kein Genie."

Er betrachtete seine eigenen Zehen, weil er Isaac nicht ansehen wollte. "Du bist auf alle Fälle sehr klug. Und ich glaube, Du bist auch sehr fleißig. Und Du hast Talent - ohne Frage." Er zögerte. Wie sollte er das sagen? "Wenn Du kein guter Zauberer wirst, dann nur, weil Du keiner werden willst. Und irgendwie finde ich das... schade. Ich meine, wenn man schon ein besonderes Talent besitzt, muss man es doch auch fördern und entwickeln. Viele Leute würden einen darum beneiden." Seine Mutter allen voran, so wie alle anderen Squibs wohl auch.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Mo Mai 26, 2014 5:01 pm

Isaac setzte sich etwas zögernd neben Gwi und hörte ihm zu. Eigentlich hatte ja er Gwi aufmuntern wollen – doch nun kam es wieder umgekehrt heraus. Und Gwi machte es wirklich gut. Isaac spürte, wie ihn eine Welle der Zuneigung für Gwi überkam. Es war so unglaublich lieb von ihm, dass er ihm Mut machen wollte ... fast wie ein Freund. Isaacs Augen brannten und er blinzelte rasch einige Male, um ja nicht weinen zu müssen. Das wäre ihm dann doch zu unangenehm gewesen.

„Ich glaube, du hast recht...“ Wie viele Male hatte er das heute schon zu Gwi gesagt? Aber Gwi hatte auch irgendwie immer Recht. Und er hatte den Kern der Sache genau getroffen! Er wollte kein guter Zauberer sein. Er blickte Gwi an. „Ich glaube, du bist schon ganz klug. Weil ... es stimmt was du sagst.“ Er zögerte und blickte auf seine Hände. „Ich ... bin klug. Und fleißig. Ob ich Talent habe, bezweifle ich zwar aber ... aber ich ... will es auch nicht haben ... glaube ich.“

Isaacs Herz pochte plötzlich so schnell, wie noch vor ein paar Minuten, als er das Zerbersten und Splittern von Glas vernommen hatte. Sollte er es Gwi sagen? Er schämte sich deswegen, aber irgendwas sagte ihm, dass Gwi sich nicht darüber lustig machen würde. Er kannte Gwi erst seit zwei Tagen, und doch war er das, was einem Freund am nächsten kam. Er und Teddy. Er konnte sich auch nicht erinnern, dass man ihn mal freiwillig gebeten hatte, sich neben einen zu setzen.

„Weil...“, setzte er an und rang die Hände in einander. Seine Stimme war kaum ein Flüstern, als er schließlich endlich gestand: „... ich habe Angst ... vor Magie.“
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Di Mai 27, 2014 4:51 pm

"Weißt Du...", begann Gwi zögernd. "Früher einmal..." Er schüttelte den Kopf. Früher. Wie das klang. Als wäre er schon eine Ewigkeit ein Zauberer und dieses 'früher' nicht erst wenige Wochen her. "Als ich noch geglaubt habe, dass ich ein Muggel bin, weil meine Mutter ein Squib ist und mir niemand Hoffnung gemacht hat, dass ich irgendwoher ein magisches Talent erhalten haben könnte. Also da hatte ich auch Angst vor Magie."

Er blickte in die Dunkelheit. "Die Sache ist nämlich so, dass es Zauberer gibt, die Squibs für minderwertige Menschen erachten und Muggel als noch weniger Wert." Er rieb sich seine Nase. "Und sich selbst halten solche Zauberer für die Krone der Schöpfung. Sie denken, sie können tun und lassen, was sie wollen - vor allem Squibs gegenüber. Vor ihnen war ich immer auf der Hut, aber gleichzeitig haben wir unter Zauberern gelebt. Das war nicht einfach."

Er wackelte erneut mit den Zehen. Das Thema war ihm unangenehm. Aber seine Mutter hatte ihm gesagt, dass Wahrheiten oft unangenehm waren und man sie dennoch aussprechen musste. Und Gwi hatte das Gefühl, dass seine Wahrheiten bei Isaac gut aufgehoben waren. Vielleicht gehörten sie sogar ganz besonders dorthin. "Das ist als würdest Du mit Menschen zusammenleben, die mit Schwertern und Pistolen im Gürtel herumlaufen und Du hättest gar keine Waffe, um Dich zu verteidigen, wenn sie Dir Böses wollen."

Andererseits, wenn er so darüber nachdachte, machte er Isaac jetzt vielleicht schon wieder Angst vor der Magie. Wie sollte er ihm nur erklären, was er eigentlich sagen wollte. "Als Muggel hast Du es einfach, weil Du nicht weißt, dass es diese andere Welt gibt. Aber wenn Du ein Teil davon bist, willst Du genauso stark sein wie alle anderen auch." Er schüttelte den Kopf. "Nein, ich bin überhaupt nicht klug. Sonst könnte ich Dir das richtig erklären."

Er rieb sich die Nase, dort wo seine Brille immer drückte. "Aber wenn ich einmal erwachsen bin und die Zauberei gemeistert habe, will ich sie für etwas Gutes nutzen. Weil es so viele Leute gibt, die sie für etwas Schlechtes nutzen - vielleicht nicht mal mit Absicht, sondern einfach, weil sie denken, sie sind besser als andere. Ich möchte so eine Art Polizist werden. Ein Zaubererpolizist." Seltsam. Das war wahr, aber erst jetzt wurde es Gwi wirklich klar. Er wollte nicht nur das Leben seiner Mutter besser machen. Er wollte es für alle besser machen, die darunter leiden mussten, dass sie keine Zauberer waren.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Do Mai 29, 2014 2:43 pm

Isaac lauschte Gwis Worten mit großen Augen. Als er geendet hatte, spürte er eine tiefe Bewunderung für seinen Mitschüler in sich aufkommen. Gwi wollte die Zauberei nicht für sich selber erlernen ... sondern um anderen zu helfen. Und er, Isaac, dachte immer nur an sich selber. Er wollte ein berühmter Akademiker werden, damit er die Bewunderung und Anerkennung seines Vaters erhielt ... nicht für andere, nur für sich selber. Sprachlos schaute er zu Gwi hinüber.

Ich möchte sein wie er, schoss es ihm durch den Kopf. Ich möchte werden wie Gwi.

„M... meinst du, du könntest mir morgen oder so diesen Zauber beibringen, den wir heute in Zauberkunst hätten lernen sollen?“, fragte er leise und lächelte seinen Zimmergenossen schüchtern an.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Do Mai 29, 2014 2:55 pm

"Oh..." Gwi war überrascht von Isaacs Frage. Gleichzeitig fühlte er sich aber auch... irgendwie geehrt und... gebraucht. Ihm wurde bewusst, dass er das bisher auf Rungholt nicht war - gebraucht worden. Niemand hatte ihn hier gebraucht. Dabei war Gwigalois immer für andere da gewesen. Das war seine Art. Er mochte es einfach, anderen zu helfen. Vor allem jenen, auf die andere herabschauten.

"Ich... werde es versuchen. Sehr gerne." Er lächelte in die Dunkelheit und fühlte sich auf einmal stark. Er konnte nicht Besenfliegen? Na und? Sollte er sich blamieren. Andere fühlten sich auch nicht gut und denen konnte er helfen, anstatt in Selbstmitleid zu versinken. Und damit konnte er vielleicht seine eigene Scham über sein eigenes Unkönnen überwinden.

"Bestimmt kann ich es Dir beibringen." Jetzt klang er viel überzeugter. "Ich habe es auch hinbekommen." Er überlegte. "Morgen nachmittag? Vor dem Teetrinken? Im Wald?" Sicher wollte Isaac nicht dort üben, wo jeder zusehen konnte. Vielleicht sollte auch er einfach jemanden um Hilfe bitten, ihm das Besenfliegen beizubringen. Andere Zauberer hatten das auch hinbekommen und da waren sicher einige noch viel unsportlicher gewesen als er.

[OOC: Plotangebot! Mag einer von den Älteren vielleicht, sich anheischig machen? Gerne im Timeplay... oder mal eben so... an einem nachmittag in der Schweiz, ^^.]
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Paco C. Brynner am Do Mai 29, 2014 3:05 pm

[OOC: Ich habe keine Ahnung um welchen Zauber es geht aber 1. Wald! und 2. Isaac! --> Paco? Isaac und Paco hatten schon Kontakt und haben sich gut verstanden. Isaac könnte ne Art Bezugsperson werden, von wegen Stottern und so...das war mal im Gespräch glaub ich? Somit könnte Isaac den Paco vielleicht vorschlagen oder sie treffen Paco zufällig im Wald?

Aber nur ein Vorschlag! Bin nicht beleidigt wenn jemand anderes genommen wird Wink]

Dieser Beitrag kann nachm Lesen gelöscht werden!
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Isaac Maria Seeberger am Do Mai 29, 2014 3:19 pm

(Ooc: Sehr geniale Idee! Bin ich dabei. Wollen wir das Timeplay dann auch gleich starten? Dann können wir das hier auch mal beenden. Wink)

Isaac wurde es richtig warm ums Herz. Plötzlich schien ihm Rungholt nicht mehr ganz so düster und dunkel. Auch wenn er der schlechteste Zauberer von allen war: Er hatte hier wenigstens so etwas wie Freunde. Er hatte Gwi, ein richtiges Vorbild. Und Gwi schien ihn sogar zu mögen ... ein klein wenig zumindest, sonst hätte er ihm sicher nicht helfen wollen.

Isaac hob die Hände ans Gesicht, wie er es oft tat, um ein breites Grinsen zu verbergen. Als er sie wieder senkte, lächelte er noch immer.

„Okay, morgen Nachmittag“, sagte er glücklich. Am liebsten hätte er Gwi ganz fest umarmt, aber er wollte sein Glück lieber noch so arg auf die Probe stellen. „Ich versuche dann mal zu schlafen.“

Er krabbelte aus dem Bett und stieg zurück in sein eigenes. Er zog die Bettdecke bis zur Nasenspitze und grinste erneut glücklich.

„Gwi?“, fragte er leise und drehte sich zur Seite. „Danke.“
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Jungen/5. Klasse)

Beitrag  Gwigalois Neander am Do Mai 29, 2014 3:44 pm

Auch Gwi hatte sich wieder hingelegt, darum bemüht, Kuschel nicht zu wecken, der in der Mitte der Decke lag, so dass Gwi ein Bein links und eines rechts von der Katze legen musste. Das war sehr unbequem, aber Kuschel sah einfach so süß aus, wenn er schlief, dass Gwi es nicht übers Herz bracht, den kleinen roten Kater zur Seite zu schieben. "Gerne", flüsterte in die Dunkelheit auf Isaacs Dank zurück. "Schlaf gut." Damit schloss er die Augen und dämmerte nach einer Weile hinüber in den Schlafzustand.

[OOC: Gut, machen wir hier dann Schluss und starten gleich das Timeplay. Ich mache es gleich auf...]
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