Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Paco C. Brynner am Di Jun 03, 2014 12:07 pm

Tanzend: Simon, Sevda, Tatjana, Jimoh, Tethys, (Paco, Aurora)


Zu Pacos Erstaunen und Schock sah Aurora ihn plötzlich erschrocken und etwas entgeistert an. Ihre sanften Gesichtszüge glätteten sich fast sofort, aber er hatte den Gesichtsausdruck gesehen und ließ sofort ihr Handgelenk los. Was...?

Sie starrten sich für einen Moment an, der sich in die Länge zu ziehen schien. In seinem Kopf kämpften Verwirrung und leichte Frustration gegeneinander. Warum verhielt sich Aurora so seltsam? Was war plötzlich los? Hatte er etwas falsch gemacht?

Ein Blick der Verweiflung huschte über ihr Gesicht und sie brachte ein halbes Lächeln zustande, dass ihr Paco für keine Sekunde abkaufte.

//„Ich bin vom Tanzen total erledigt. Komm, lass uns zu Janosch gehen. Er hat den ganzen Abend noch nichts von dir gehabt.“//

Paco riss die Augen auf und legte den Kopf schief. Hä...? Wieso...?

"Janosch?!", entgegnete er verwirrt und warf seinem Kumpel einen Blick zu, der noch immer beim Lagerfeuer saß. Dann blickte er wieder zu Aurora. "Wir...huh." Sie verbrachten doch sowieso ständig Zeit miteinander. Was hatte Janosch....
Paco schüttelte den Kopf und kratzte sich an der Stirn, mit der Zunge schnalzend. Inzwischen spürte er selbst ebenfalls die Erschöpfung, und seine Knie fühlten sich sogar ein bisschen wie Gummi an.
"Ich...", er hatte keine Ahnung was er sagen sollte und zuckte dann mit den Schultern. "Okay.", sagte er schließlich und wandte sich langsam in Richtung des Lagerfeuers.
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Paco C. Brynner

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Aurora Bielstein am Di Jun 03, 2014 12:23 pm

Abrupt ließ Paco ihr Handgelenk los und dieser Verlust fühlte sich wie eine schwerwiegende Bestrafung an. Die Haut, die er eben noch umschlossen hielt, glühte.

Er ahnte etwas! Aurora wäre am Liebsten im Boden versunken! Er ahnt etwas! Er kaufte ihr die Fassade nicht ab! Am Liebsten wäre sie weinend zusammen gebrochen. Verdammt! Was sollte denn das? Was war denn bloß los mit ihr? Hatte sie denn nichts aus dem Sommer gelernt? Dass sie sich gleich am ersten Tag…? In einen schwulen Jungen? Der auch noch in einer Beziehung steckte?

Sie lächelte Paco wieder an, obwohl er ihr das sowieso nicht glauben würde, hob das Kinn und lief zielstrebig zur Phiole mit dem Eistee. Fast mit der letzten Kraft holte sie sich einen dritten frischen Becher, fühlte ihn randvoll mit Eistee und stützte alles auf einmal hinunter. Gift und Galle, Schrumpelfeigenlösung war Zuckerlösung dagegen!

Erst als ihre Magen rebellierte, ihr schwindelig wurde und sie die Augen schloss, um Tränen zu unterdrücken, merkte sie, dass sie sich wieder an der Phiole festgehalten hatte. Verdammt!

Warum zum heiligen Kuhmist hatte sie nur immer das Talent, sich in solche aberwitzigen Situationen zu bringen? Vollkommen lächerlich! War sie denn eine Masochistin? Ihr Leben war doch auch so schon scheiße!
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Aurelius Bielstein am Di Jun 03, 2014 1:12 pm

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius (??)

Das Lied brachte wieder Stimmung in die Party; Aurora war ausgelassen und schleifte irgendwie jeden auf die Tanzfläche. Kurz bedauerte es Aurelius, dass er selbst nicht tanzen konnte, als er kurz zu Kattla hinüber blickte. Schnell unterdrückte er den Gedanken und beendete das Lied mit einem schnellen Refrain, den Ziphin ohne Mühe mithalten konnte.

“ So wake me up when it's all over
When I'm wiser and I'm older
All this time I was finding my self, and I
didn't know I was lost

So wake me up when it's all over
When I'm wiser and I'm older
All this time I was finding my self, and I
didn't know I was lost”


Was für ein Spaß! Aurelius lachte, als Ziphin und er das Lied beendeten und vollkommen euphorisch die Fäuste aufeinander klatschten. Der Kleine war super, dachte Aurelius und entschied sich für ein weiteres Lied, das sie spielten, damit alle anderen weitertanzen konnten.

(OOC: ich poste die nächsten Liedzeilen jetzt schon, weil ich heut Abend nicht da bin….)
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Paco C. Brynner am Di Jun 03, 2014 1:42 pm

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius, Kattla, Janosch
Um das Feuer stehend: Aaltje (?), Clue (?), (Aurora, Paco - etwas abseits)
Tanzend: Simon, Sevda, Tatjana, Jimoh, Tethys


Statt zu Janosch ging Aurora schnurstracks auf die Teephiole zu - und Paco rutschte beinahe das Herz in die Hose. Sie schenkte sich ein und trank den Becher in einem Zug leer. Auweia.
Er folgte ihr hastig, die tanzenden Leute und auch diejenigen, die saßen - auch Janosch - ignorierend.
Als er neben dem jüngeren Mädchen stand, konnte er sehen, dass ihr Gesicht beinahe schmerzverzerrt war. Sie war...blass und hielt sich an der Phiole fest, als würde entweder sie oder eben jene Phiole gleich umkippen. Und..weinte sie etwa gleich? Pacos Herz begann, wie wild zu klopfen, und er schluckte angestrengt. Was passierte hier nur gerade?!

"Hey,...hey, Aurora.", sagte er leise, seine Stimme noch immer etwas kratzig, und machte einen weiteren Schritt auf sie zu. Nervös biss er sich abermals auf die Unterlippe und legte schließlich sanft eine Hand an an ihren Ellenbogen. Mit der anderen Hand nahm er ihr vorsichtig den Becher weg und sah in ihn hinein. Ein kleiner, kläglicher Alkoholrest war noch übrig. Er setzte den Becher an und schlürfte die paar Tropfen Alkohol, dann ließ er den Becher achtlos fallen und blickte Aurora besorgt an.

"Aurora, das wird schon wieder.", sagte er - und hatte wieder absolut keine Ahnung, was er sagen, wie er helfen konnte. Doch er wollte wieder gerade rücken, was schief gegangen war.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Sevda Ersoy am Mi Jun 04, 2014 3:14 pm

Tanzend: Simon und Sevda und Tatjana und Jimoh und Tethys

Sevda fühlte sich steif und unwohl bei diesem Tanz, es wollte ihr einfach nicht so recht gelingen, sich zu entspannen - obwohl sie das Lied gerne mochte, das die selbsternannte Band spielte. Sie hatte es im Sommer ein paar Mal im Radio gehört und wenn die Zwillinge gerade da gewesen waren, waren sie dazu immer zu dritt auf dem Bett herumgehoppst oder wild durch den Hausflur getanzt, bis sie Ärger von ihrer Mutter bekommen hatten. Sevda ertappte sich bei dem Gedanken, dass sie jetzt tausendmal lieber bei ihren Geschwistern zu Hause wäre als hier in dieser tanzenden Menge mit Simon auf der Party. Es war einfach zu viel, zu laut, ihr Kopf war zu voll und sie konnte nichts davon richtig genießen.

//"Eine echt tolle Geburtstagsparty"//, sagte Simon plötzlich zu ihr. Sie errötete und blickte zu Boden, bevor sie "Danke" nuschelte. Das war natürlich Unsinn, denn die Qualität dieser Party hatte kein bisschen mit ihr zu tun, aber was sollte sie denn sonst dazu sagen?

Dann war das Lied vorbei und Sevda nutzte die Gunst der Stunde, um von der Tanzfläche zu fliehen. Zu Simon gewandt sagte sie: "Mir ist grade nicht so nach tanzen, ich setz mich lieber ne Weile ans Lagerfeuer." Und all ihren Mut zusammennehmend lächelte sie ihn an und fügte hinzu: "Vielleicht tanzen wir lieber später noch eine Runde?"

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius, Kattla, Janosch, Sevda
Um das Feuer stehend: Aaltje (?), Clue (?), (Aurora, Paco - etwas abseits)

Dann wandte sie sich um und ging schnurstracks zum Lagerfeuer, wo sie sich in den Sand setzte und erst einmal einen großen Kloß im Hals runterschlucken musste. Was war nur falsch mit ihr?! Sie war hier, auf ihrer eigenen Geburtstagsparty in ihrer Schule, mit lauter Leuten, die nett zu ihr waren, und Simon wollte mit ihr tanzen, ausgerechnet Simon - und sie war einfach nicht glücklich damit. Etwas stimmte nicht mit ihr, wenn sie lieber zu Hause in ihrem Bett läge und Bücher lesen würde, als hier zu sein. Sie starrte gedankenversunken ins Feuer und hoffte, niemand würde ihr die Verwirrung anmerken.

[OOC: Besser vielleicht, es spricht erst mal niemand Sevda an, ich weiß nicht, wie oft ich in den nächsten Tagen zum Antworten komme...]
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Janosch Lenz am Mi Jun 04, 2014 3:23 pm

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius, Kattla, Janosch, Sevda
Um das Feuer stehend: Aaltje (?), Clue (?), (Aurora, Paco - etwas abseits)

Je länger er hier war, desto mehr dachte Janosch an all die schönen, sinnvollen Dinge, die er stattdessen gerade tun könnte, wenn er nicht hier wäre. Neben ihm am Lagerfeuer schienen die Leute Spaß mit ihrer Musik zu haben, und allem Anschein nach hatten auch die Leute auf der Tanzfläche Spaß, aber Janosch war gerade definitiv in einer Laune, in der er nicht nachvollziehen konnte, wie irgendwas an einer Party denn Spaß machen könnte.

Gespräch: Paco, Aurora, Janosch

Dann sah er, wie Aurora und Paco die Tanzfläche verließen und zu den Getränken neben dem Lagerfeuer gingen - das war seine Chance. Er rappelte sich aus dem Sand auf, klopfte seine Hosenbeine sauber, so gut es ging, und schlenderte dann zu Aurora und Paco hinüber. "Ich glaub, ich geh jetzt. Kann einer von euch beiden mich schnell großzaubern an der Bettkante?" Er nahm gar nicht wahr, dass Aurora echt fertig und Paco wirklich besorgt um sie aussah und erst recht nicht wäre er auf den Gedanken gekommen, er könnte die beiden gerade bei etwas stören.

[OOC: Sorry, dass Janosch einfach so reinplatzt in die traute Zweisamkeit, aber er wird auch ganz schnell wieder weg sein, versprochen!^^]
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Aurora Bielstein am Mi Jun 04, 2014 4:47 pm

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius, Kattla, Janosch
Um das Feuer stehend: Aaltje (?), Clue (?), (Aurora, Paco - etwas abseits)
Tanzend: Simon, Sevda, Tatjana, Jimoh, Tethys

Und plötzlich stand er schon wieder neben ihr. Sie spürte ihn mehr, als dass sie ihn sah, weil sie noch immer an der Phiole lehnte und die Augen halb geschlossen hielt. Sie hörte seine warme Stimme und er war ihr so nahe…. Ein Schauer lief ihr über den Rücken und am Liebsten hätte sie ihn angebrüllt. Für seine Einfühlsamkeit; für seine Besorgnis; dafür, dass er da war….

Verdammt, ihre Selbstbeherrschung ging flöten! So schlimm war es schon lange nicht mehr! Das musste am Alkohol liegen. Und daran, dass Paco…

Sie spürte seine Hand zart wie ein Schmetterling auf ihrem Ellenbogen liegen und ein Feuerregen brach über ihr Herz herein. Er nahm ihr vorsichtig den Becher aus der Hand und ihre Haut brannte, wo er sie flüchtig berührt hatte.
Lass mich in Ruhe! hallte es in ihrem Kopf und sie wollte sich losreißen, sich umdrehen und einfach flüchten; ihn anbrüllen und von sich stoßen. Aber sie zitterte. Paco….
Ihr wurde schwindelig und der Gedanke an die Menge Alkohol, die sie heute getrunken hatte, ließ sie schauern. Verdammt, war wohl doch keine so gute Idee gewesen…

Aurora blickte verstohlen auf und sah Paco, wie er den letzten Rest ihres Bechers leerte, sah seinen Hals, die Schluckbewegungen des Kehlkopfes; sie war völlig fasziniert von dieser einfachen, bedeutungslosen Bewegung.
Und plötzlich blickte er sie an, diese Augen! Und er sprach mit ihr; einfühlsam, als könne er ihr Leid auf sich laden. Als könnte er sie vor sich selbst bewahren…

Nichts wird wieder! brüllte etwas in ihrem Kopf und wilde Erinnerungsfetzen jagten durch sie hindurch. Andere Augen, ein anderer Mund, der das gleiche sagte. Doch es wurde nie wieder gut. Es würde nie wieder gut werden
Auch Paco konnte dagegen nichts tun!

Aurora schloss die Augen und widerstand den Drang, sich in Pacos Arme zu werfen, sich an ihn zu drücken, bloß um einen anderen Herzschlag zu spüren. Nie wieder! das hatte sie sich geschworen… und doch wünschte sie sich nichts sehnlicher.

Sie hatte nicht mehr lange, bis der Alkohol sie vollkommen benebelte; sie musste Paco loswerden. Aurora lächelte und hob dann den Kopf, um ihn ansehen zu können. „Ja, das wird schon wieder.“ Seine Augen; ihre Worte klangen sogar in ihren eigenen Ohren sarkastisch, als sie Paco ansah; seine in alle Richtungen abstehenden Haare, sein fragender und zugleich besorgter Blick. Besorgt; er war besorgt. Aurora fühlte Übelkeit in sich aufkommen.
Und Tränen.
Er würde niemals darauf eingehen, wonach sie sich verzehrte; sie hatte sich mal wieder selbst ins Aus geschossen. Verzweiflung und maßloser Ärger über sich selbst kämpften einen erbitterten Kampf; angestachelt von Alkohol und baldiger Besinnungslosigkeit.

Sie musste hier weg!

Und dieses eine Mal, meinte es das Schicksal es gut mit ihr.

Gespräch: Janosch, Paco, Aurora

>> "Ich glaub, ich geh jetzt. Kann einer von euch beiden mich schnell großzaubern an der Bettkante?"<<

Janosch tauchte von irgendwoher auf und unterbrach sie! Schnell riss sich Aurora von Paco los und entfernte sich einen Schritt, als fürchtete sie, Hochverrat zu begehen. Ihr schwindelte und sie schwankte leicht, konnte sich aber auf den Beinen halten. Sie lächelte Janosch halbherzig an und blickte dann zu Paco. Nein, sie konnte ihm in ihrem Zustand nicht widerstehen. Sie schluckte und blinzelte ein wenig. Es wurde schwieriger, mental hier zu bleiben.

Sie blickte auf den Boden und bückte sich nach ihrem Becher. „Wenn du nichts dagegen hast, komme ich mit, Janosch.“ Ohne einen der beiden anzusehen, füllte sie den Becher wieder auf. Genau; sie würde sich in am Strand die Kante geben. Wo sie niemand beobachten konnte; wo sie allein war.

(OOC: uhaa!! Ich hatte so einen schönen Post, aber Bibbsch kam mir zuvor *lach*
Okay.. äh… hoffe, es geht doch noch irgendwie…)
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Paco C. Brynner am Mi Jun 04, 2014 5:36 pm

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Gespräch:Paco, Aurora


Auroras Reaktion auf seine Worte verwirrten ihn nur noch mehr, und er spürte, wie sich seine Frustration intensivierte. Er glaubte sogar, ein mulmiges Gefühl der Angst in der Magengegen zu fühlen. Vielleicht war das mit dem Alkohol eine furchtbar schlechte Idee gewesen. Aurora wirkte verzweifelt, traurig und...als würde sie jederzeit umkippen.

//„Ja, das wird schon wieder.“//

Paco wollte gerade antworten, sein Herz schmerzhaft rasend, doch plötzlich stand Janosch bei ihnen und er zuckte zusammen, riss den Kopf herum.

Gespräch:Paco, Aurora, Janosch

//"Ich glaub, ich geh jetzt. Kann einer von euch beiden mich schnell großzaubern an der Bettkante?"//

Und er riss den Kopf abermals herum, als er spürte wie Aurora einen hastigen Schritt von ihm wegmachte, als hätte sich sich verbrannt. Was...?

//„Wenn du nichts dagegen hast, komme ich mit, Janosch.“//

Paco schluckte und beobachtete, wie sie sich weiteren Alkohol einschenkte. Janosch einen schnellen, leicht verzweifelten Blick zuwerfend, trat er auf Aurora zu und nahm ihr schnell und bestimmt den Becher aus der Hand. Unterbewusst nahm er wahr, dass das es sich hierbei um eine unüberlegte Kurzschlussreaktion handelte, aber...Irgendwas stimmte nicht.

Schnell trank er den Becher zur Hälfte aus, unterdrückte ein Schütteln und verzog leicht das Gesicht. Es schmeckte scheußlich, und sein Magen zog sich zusammen. Aber er nickte zuerst Janosch zu und legte seine freie Hand dann an Auroras Ellenbogen, bevor diese noch irgendwie reagieren konnte. Er zwang sie so, neben ihm herzugehen.

"So leicht werdet ihr mich nicht los, ich komm' mit. Egal was ihr vorhabt - nicht ohne mich!", krächzte er und schluckte, als der bittere Nachgeschmack des Alkohols ihm im Magen brannte und seine Kehle zu schmiergeln schien.


[OOC: Okay, ich hoffe ich habe jetzt nicht alles versaut, BB? Jedenfalls hat es sich am natürlichsten angefühlt dass Paco nicht einfach dableibt, verstehste was ich meine? Aurora hat grade höchste Priorität, und Janosch folgt (grade zumindest) gleich dahinter, von daher..Ich hab sie noch nicht gehen lassen, weil ich das euch überlasse - so kann noch geändert werden ob Paco tatsächlich mit geht oder nicht?^^]

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Janosch Lenz am Mi Jun 04, 2014 7:26 pm

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Gespräch: Paco, Aurora, Janosch

Verwirrt blickte Janosch zwischen Paco und Aurora hin und her, zwischen den Blicken, die die beiden austauschten, zwischen den Berührungen der beiden, und allmählich roch er den Braten. 'Oha.' Die beiden also? Da hatte Janosch aber ganz schön was verpasst. Wann war das denn passiert? Schön und gut, er hatte die beiden ja eben eng umschlungen auf der Tanzfläche gesehen, aber Paco war eben unberechenbar. Nur das hier... Auroras gerötete Augen und Pacos besorgte Blicke sprachen Bände - Bände, die Janosch nicht lesen konnte, aber trotzdem, komplett blind war er nicht.

Und außerdem schienen die beiden ziemlich betrunken. Oh nein, von denen würde er sich nicht anzaubern lassen, egal wie pfrimelig und klein der Zauber war. Dann musste er sich eben jemand anderen suchen, der ihn groß zauberte.
Zögerlich sagte er: "Ääääh ne, lasst mal, schon okay. Ich bleibe lieber doch noch ne Weile. Viel Spaß noch bei - uhm, was immer ihr da grade tut."

Er schlenderte zurück zum Lagerfeuer und ließ sich genau dort wieder in den Sand fallen, wo er eben schon gesessen hatte.
Na toll. Paco und Aurora bandelten also an, oder wie auch immer man das nennen wollte, und Paco betrank sich und Aurora hatte irgendwelche Probleme, und mit nichts davon wollte Janosch etwas zu tun haben. Für einen kurzen Moment sah Janosch das kommende Schuljahr vor sich - Janosch immer allein, Paco und Aurora zusammen. Ein grimmiges Grunzen entfuhr ihm. Aber gut, irgendwann hatte es ja einmal soweit kommen müssen. Und es gab schlimmeres, als allein zu sein. Zum Beispiel, wenn man von Idioten umgeben war. Und nächstes Jahr schon würde er auf der Blocksberguni sein, wo der Idiotenpegel hoffentlich beachtlich niedriger war als überall sonst in der Welt.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Aurora Bielstein am Mi Jun 04, 2014 8:02 pm

Aurora wollte flüchten, wollte einfach weg; doch Paco machte ihr einen Strich durch die Rechnung! Kaum dass sie es mitbekam, nahm er ihr den Becher aus der Hand und trank das Gesöff selbst! Was….? Vollkommen perplex starrte sie ihn an, da setzte er den Becher auch schon wieder ab und nahm sie am Ellenbogen, um sie neben sich her zu dirigieren, wie eine blonde Schaufensterpuppe! Sie war doch keine….

>> „So leicht werdet ihr mich nicht los, ich komm' mit. Egal was ihr vorhabt - nicht ohne mich!"<<

Entrüstet schüttelte Aurora den Kopf. „Ich habe überhaupt nichts vor, ich…“ Und schließlich zog sie ihren Ellenbogen weg, weil sie die Berührung nicht aushielt. Siedend heiß und Eiskalt gleichzeitig; ihr Blut rauschte in ihren Ohren und ihr schwindelte schon wieder. Verdammter Alkohol!; sie mied Pacos Blick.

Janosch rettete sie; er blickte beide an und Aurora erwiderte den Blick. Oje, da lag etwas in seinen Augen; etwas, das Aurora nicht gefiel. Ihr Herz pumpte und sie glaubte es zu sehen: Janosch erkannte es! Er wusste es! Wie er das hatte hinbekommen können, war ihr schleierhaft, aber er wusste es!

>>"Ääääh ne, lasst mal, schon okay. Ich bleibe lieber doch noch ne Weile. Viel Spaß noch bei - uhm, was immer ihr da grade tut."<<

Aurora hob eine Hand, um ihn am Gehen zu hindern. „Janosch, warte!“
Aber er ging, ohne auf sie zu achten. Aurora hielt inne. Eine Katastrophe! Sie hatte eine Katastrophe heraufbeschworen! „Janosch.“ Ihre Stimme brach und sie atmete schwer. Verdammt. Was, wenn sie damit die Beziehung gefährdete? War sich Janosch denn nicht sicher, dass Paco ihn niemals betrügen würde? War er dennoch eingeschnappt?

Bekümmert blickte sie Paco an, eine Welt schien zusammen zu brechen und sie schüttelte entgeistert den Kopf. „Es… es tut mir leid…“ Erschrocken schlug sie eine Hand an den Mund und rang um Beherrschung. Was hatte sie nur angestellt? Würde wegen ihr eine Beziehung zerbrechen? „Ich… ich wollte nicht….“

Sie fühlte, wie sie sich nicht mehr zurückhalten konnte, wie das schlechte Gewissen sie überrollte, sie ihre Beherrschung verlor. Auf dem Absatz wirbelte sie herum und stürmte in Richtung des Zimmers; eine Hand an ihrer Wange, um Tränen aufzuhalten.


(OOC: *lachtot* ja das wird ja immer besser *lach*)
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tethys Pechnebel am Mi Jun 04, 2014 8:57 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Die Musik war einfach toll und endlich, endlich hatte sie einen Jungen erwischt, der wirklich richtig gut tanzen konnte. Tethys hatte Spaß. Genauso viel wie Jimoh. Er hatte die Musik wohl richtig im Blut und bewegte sich genauso viel zu ihr wie Tethys. Zusammen sah das von außen mit Sicherheit richtig gut aus. Doch das interessierte Tethys eigentlich nicht. Von ihr aus konnte sie den Rest des Abends nur noch mit Jimoh tanzen - und das, wo sie sich doch vorgenommen hatte, mit jedem Jungen einmal zu tanzen. Dass Sevda von der 'Tanzfläche' eilte, bekam sie nicht einmal mit, so versunken war sie in den Tanz.

"Wow, das war toll", kommentierte sie, als das letzte Musikstück endete. Und schon ging es weiter. Der Abend verging für Tethys wie im Flug. Als sie wieder einmal auf die Uhr blickte, war es bereits kurz vor Mitternacht. "Puh, ich muss dringend was trinken", sagte sie zu Jimoh. "Kommst Du mit?"

[OOC: Ich würde Tethys gerne gleich verkünden lassen, dass Ziphin jetzt Geburtstag hat - daher habe ich bei ihr einen kleinen Zeitsprung gemacht. Ich will Euch aber nicht hetzen, ^^.]
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jun 04, 2014 9:02 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Irgendwie hatte er heute kein Glück bei den Damen. Simon nahm das amüsiert zur Kenntnis. Vorgestern noch hatte er sich vor Mädchen nicht retten können und heute, da er eine Tanzpartnerin brauchte, rannten ihm alle davon. Ob es am Deo lag? Simon schmunzelte und nahm es von der sportlichen Seite. Ein Stück neben ihm tanzte Tatjana. Noch ein Mädchen zum Vergraulen. Er tanzte einfach einmal in ihre Richtung und lächelte sie an. "Eine tolle Party habt Ihr da organisiert", sagte er zu ihr über die Musik hinweg.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mi Jun 04, 2014 9:22 pm

Tanzend: Simon, Tatjana

Tatjana konnte es selbst kaum glauben, aber sie tanzte! Sie tanzte! Und es gefiel ihr!
Und auch als Jimmy, der ihr den Mut gab, es überhaupt mal auszuprobieren, von Tethys abgelenkt wurde, grinste sie und tanzte weiter. War doch nicht schlimm, oder? Sich zu bewegen, im Takt der Musik, sich einfach mal ein wenig gehen zu lassen; das war herrlich. Noch nie hatte sie so getanzt.

Und als sie sich gerade um sich selbst drehte, hörte sie eine Stimme.

>> "Eine tolle Party habt Ihr da organisiert"<<

Tatjana erstarrte, ehe sie sich daran erinnern konnte, dass das unhöflich war. Langsam tanzte sie weiter, obwohl sie nicht mehr im Takt war. Ihr Atem ging flach und ihre Wangen liefen rot an. Hilfesuchend blickte sie zu Jimmy, doch der war grad abgelenkt. Tatjana schluckte. Doch dann nahm sie ihren Mut zusammen.
Sie wollte es üben, das hatte sie sich fest vorgenommen. Es üben; mit Jungen zu sprechen.

Sie lächelte Simon an, auch wenn es irgendwie nicht ganz sicher wirken musste. „Danke. Ich wollte mir Mühe geben, damit es Sevda und Ziphin gefällt.“ Ihr Herz hüpfte kurz; Mist, sie hatte sich viel zu schnell in den Vordergrund gespielt! Jetzt klang es so, als habe sie alles gemacht!

„Also, ich meine…“ sie blickte Simon verkrampft an, zwang sich dann jedoch zu blinzeln. „also der Sand und so…“
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jun 04, 2014 9:35 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

"Das war eine tolle Idee", überspielte Simon Tatjanas Verlegenheit geschickt. "Eine Strandparty unter dem Bett. Wer ist eigentlich auf die Idee mit der Schrumpflösung gekommen?" Jetzt tanzten sie mehr oder weniger zusammen. Das funktionierte im Endeffekt nebenbei - oder umgekehrt, die Unterhaltung lief nebenbei. Je nachdem, worauf sich der jeweilige Tänzer mehr konzentrieren musste.

Simon hoffte, dass Tatjana sich mehr auf das Tanzen konzentrieren musste. Seit dem Regenguss, den sie im Bootshaus zusammen verbracht hatten, hatte er das Gefühl, das Mädchen ein wenig unterstützen zu müssen. Er hatte noch immer nicht alle Aspekte ihres Problems erkannt, aber er hatte doch genug an Einblick bekommen, um sich für die 'Kleine' irgendwie verantwortlich zu fühlen. Er versuchte, ihr ein wenig Smalltalk anzubieten, zum Entspannen der Situation.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mi Jun 04, 2014 9:48 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Er fragte; also musste sie doch antworten, oder? Etwas ungelenk tanzte sie und rückte unwillkürlich ein winziges Stück von ihm weg. „Tethys.“ Tatjanas Wangen liefen wieder rot an; sicherlich biss sich die Farbe mit ihrem blauen Kleid. „Tethys kam auf diese Idee.“

Sie kicherte leise und sprach etwas leiser; sie rückte sogar ein klein wenig näher zu Simon, damit er sie dennoch hören konnte. „Ich glaube, Tethys hat häufiger solche lustigen Ideen.“ Schüchtern hielt sie sich eine Hand vor den Mund und kicherte.

Dann fiel ihr ein, dass sie ja näher an Simon dran war und wich beschämt ein Stück zurück. Sie senkte den Blick; würde er noch mehr Fragen stellen?
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jun 04, 2014 10:08 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

"Ja, ich glaube auch, dass Tethys eine Menge verrückter Ideen hat", stimmte Simon Tatjana zu. "Genie und Wahnsinn liegen oft eng zusammen - sagt man. Ich denke, Tethys ist ein sehr kreativer Mensch und unkonventionell, wenn es um gute Ideen gibt. Mir würde so etwas leider nie einfallen." Er zuckte mit den Schultern, was irgendwie sogar zur Musik passte. "Aber ich beteilige mich gerne an guten verrückten Ideen. Anscheinend ist diese Party zudem gut organisiert. Unser letzter Versuch einer Mitternachtsparty endete ziemlich früh mit einer Entdeckung. Vielleicht war das Bootshaus einfach nicht der beste Ort für eine laute Party." Er grinste bei der Erinnerung daran. Heute würden sie das auch besser machen. Vielleicht war es mal wieder Zeit für eine Pyjama-Party wie damals.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mi Jun 04, 2014 10:26 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Tatjana traute sich kaum, Simon anzusehen und blickte kurz zu Jimmy. Und dann zu Tethys; obwohl sie ja nichts Böses über das Mädchen sagten, fühlte sich Tatjana, als würden Simon und sie übel über Tethys herziehen.

Als Simon über eine Mitternachtsparty im Bootshaus erzählte, blickte sie ihn zum Teil fragend, zum Teil ehrfürchtig an. Plötzlich wurde ihr bewusst, dass Simon schon eine ganze Weile länger nach Rungholt ging, als sie selbst; bestimmt viele viele Jahre. Wie alt war er eigentlich? Tatjana biss sich auf die Unterlippe. Fragen traute sie sich nicht; das war zu unhöflich.

„Da bin ich aber froh, dass wir hier nicht entdeckt wurden.“ Sie lächelte zaghaft, während sie Simon ansah. Ein bisschen stolz war sie auf sich, weil sie mit ihm sprach und ihn auch noch dabei ansehen konnte. „Was wäre denn passiert, wenn wir entdeckt würden? Oder…was ist denn damals passiert, als ihr entdeckt wurdet?“
Konsequenzen! Damit hatte Tatjana nicht gerechnet! Ihre Wangen wurden ein wenig blass.
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Tatjana Marie Haberich

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jun 04, 2014 10:40 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

"Wir mussten den Strand rechen", antwortete Simon bereitwillig. "Noch in derselben Nacht und ohne Magie. Ich habe keine Ahnung, woher Professor Klotterbeck auf die Schnelle 50 Rechen bekommen hat. Nun, vermutlich hat sie einfach einen mit einem Duplikatszauber belegt, aber wir waren dennoch recht baff. Wir haben von Abends um 23 Uhr bis morgends um 5 Uhr Sand gerecht."

Im Nachhinein war es irgendwie lustig und Simon musste lachen. "Absolut sinnfrei. Ich glaube, Professor Klotterbeck fand das amüsant." Er schmunzelte. "Sie ist eine tolle Direktorin. Ganz ehrlich. Falls Ihr heute Nacht doch noch auffliegen werdet, wird sie das sportlich nehmen und sich etwas genauso Abstruses einfallen lassen. Vielleicht müsst Ihr die Blätter eines Baumes sortieren oder etwas in der Art."
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Simon von Mansfeld

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mi Jun 04, 2014 10:52 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Den Strand rechen? Sechs Stunden lang? Tatjana klappte der Mund auf und sie starrte Simon an, ehe sie bemerkte, wie unhöflich das war und schnell zur Seite blickte. Wow, aber Simon lachte darüber. Schüchtern blickte sie wieder auf und lächelte sogar, als er weiter sprach.

Er sagte „ihr“, nicht „wir“…. Hieß das etwa…?
„Also..“ Sie räusperte sich und schöpfte Mut. „Heißt dass, falls wir hier alle erwischt werden, müssen nur die Organisatoren die Strafarbeit machen? Und nicht alle Leute?“ Sie lächelte zaghaft. Das wäre ja super; sie wüsste nicht, wie sie es ertragen könnte, wenn andere Leute ihre Streiche ausbaden müssten. Und Blätter zu sortieren allein mit Ziphin und Sevda und Tethys und…. Tatjana hielt inne und schluckte nervös. Es waren ja doch eine ganze Menge Leute, die dann bestraft würden.

Dann blickte sie wieder zu Simon. Aber eben nicht ganz alle.

Sie blickte etwas ängstlich, trat ein Stück näher und sprach leiser. „Frau Professorin Klotterbeck hat Ziphin und Aaljte für eine Woche ihre Zauberstäbe untersagt. Und das ausgerechnet in Ziphins Geburtstagswoche.“ Sie machte große, besorgte Augen und blickte sich dann schnell um, weil sie wieder das Gefühl hatte, etwas ganz Schlimmes gesagt zu haben. „Findest du sie immer noch toll?“
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Simon von Mansfeld am Mi Jun 04, 2014 11:20 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

"Hast Du eine Ahnung, wie viele andere Strafarbeiten die beiden vorher schon erledigen mussten?", wollte Simon wissen. Es war eine rhetorische Frage. "Ich habe keine Ahnung, was für ein Problem die beiden miteinander haben. Wüsste ich es nicht besser" - 'und wären die beiden nicht noch so jung', fügte er gedanklich hinzu - "hätte ich gesagt, die beiden sind heftig in einander verliebt, so heftig wie die beiden sich streiten."

Er stellte amüsiert fest, dass Tatjana nicht mehr so schüchtern war, wenn sie sich über etwas aufregte. "Ich schätze von so mancher anderen Schule wären sie bereits lange geflogen. Findest Du nicht auch, dass es Professor Klotterbeck von daher hoch anzurechnen ist, dass sie ihnen immer wieder eine Chance gibt?" Simon fand es jedenfalls ehrenhaft. Er fragte sich, ob ihm nicht bereits viel früher der Geduldsfaden gerissen wäre.

"Aber ich glaube, die Zauberstäbe abzunehmen ist auch bei ihr schon so ziemlich das Ende der möglichen Strafarbeiten. Wenn das auch keine Einsicht bringt..." Simon zuckte mit den Schultern. Er konnte nicht nachvollziehen, wie es war, so auszurasten wie Ziphin oder Aaltje. Er hatte nie eine solche Phase durchgemacht und würde es wohl auch nie. Sich zu prügeln war für Simon nichts, was er auch nur ansatzweise als Problemlösung in Betracht zog.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Paco C. Brynner am Mi Jun 04, 2014 11:57 pm

Gespräch: Paco, Aurora, Janosch

Pacos fühlte Janoschs Augen auf sich und blickte ihn an, schon als dieser anfing, zu sprechen.

//"Ääääh ne, lasst mal, schon okay. Ich bleibe lieber doch noch ne Weile. Viel Spaß noch bei - uhm, was immer ihr da grade tut."//

Er war hin und her gerissen zwischen ihn überkommender Hilflosigkeit und Erleichterung, und er blickte Janosch heftig blinzelnd hinterher. Darum würde er sich später kümmern, egal was... Neben ihm verkrampfte sich Aurora, und Paco blickte ein wenig erschrocken zu ihr, als sie seinem Kumpel hinterher rief.

Gespräch: Paco, Aurora

Erst dann, trafen sich ihre Blicke.

// „Es… es tut mir leid…Ich… ich wollte nicht….“//

Sie hielt sich die Hand vor den Mund, und für einen furchtbaren, panischen Moment dachte Paco, sie müsse sich übergeben. Erschrocken ließ er den noch immer halbvollen Becher mit Alkohol los, der zu Boden fiel. Etwas von der Flüssigkeit spritzte auf seine Schuhe, aber es war ihm völlig egal. Reflexartig hob er beide Arme und seine Hände schwebten nahe bei Auroras Schultern, unsicher ob er sie berühren solle. Sie wirkte so furchtbar...verzweifelt und zerbrechlich. Warum wurde aus dem Abend gerade ein solches Chaos?

"Was tut-", doch weiter kam er nicht, denn Aurora drehte sich herum und begann, in Richtung Zimmer zu rennen.
"Aurora!", rief er sofort, und sprintete ihr hinterher. Ein paar Schritte später hatte er sie eingeholt und er packte sie am Handgelenk, so sanft wie er konnte - aber ruckartig genug, dass sie Stehen bleiben musste.

"Es muss dir absolut garnichts leid tun," sagte er sofort, vor Verwirrung und Aufregung ein bisschen heftiger atmend als es eigentlich normal wäre. "Im Hier und Jetzt muss dir absolut garnichts leid tun." fügte er hinzu, die Worte so deutlich und betont wie möglich aussprechen. Sein Herz raste und machte schließlich einen schmerzhaften Satz - und ohne weiter darüber nachzudenken öffnete er die Arme und zog das Mädchen in eine feste Umarmung.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mi Jun 04, 2014 11:59 pm

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Tatjana starrte Simon mit großen Augen an. Wie kam er denn darauf? Wusste er etwas, von dem sie selbst nichts wusste? Aber… Ziphin…
Schnell blickte sie zur Seite, ganz so, als könne Simon an ihrem Gesicht alle Gedanken ablesen.

Doch dann sah sie ihn wieder an. Sie hatte keine Ahnung, wie sich ihre Klassenkameraden all die Jahre verhielten, wieviel Strafarbeiten oder dergleichen sie erledigen mussten. Sie schluckte schüchtern, doch dann erschrak sie ein wenig und hielt sich wieder eine Hand vor den Mund.

„Glaubst du, die beiden würden das nächste Mal von der Schule verwiesen werden?“ Tatjana hörte auf zu tanzen und starrte Simon ängstlich und besorgt an; ihre Stimme war leise; sorgsam darauf bedacht, dass sie sonst niemand hören konnte. Ohne Aaltje im Zimmer? Ohne… Ziphin. Sie schluckte schwer und erinnerte sich daran, dass es sehr unhöflich war, den Tanzpartner einfach stehen zu lassen. Eher ungelenk tanzte sie weiter; doch sie fühlte sich sehr unwohl. In Gedanken war sie bei ihren Klassenkameraden. Ob sie etwas tun könnte, damit die beiden mit den Streitereien aufhörten?
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Jimoh Hoefling am Do Jun 05, 2014 12:11 am

Tanzend: Simon, Tatjana, Jimoh, Tethys

Jimoh genoss das Tanzen und hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Auch Tethys schien Spaß zu haben und bewegte sich genauso viel wie er selbst, wenn nicht sogar noch mehr. Er fand, sie hatte ziemlich coole Bewegungen drauf, und hatte eine Menge Taktgefühl.
Im Augenwinkel sah er Sevda von der Tanzfläche verschwinden, doch er war zu sehr abgelenkt vom wunderbaren Rythmus des Liedes, dem man nicht entfliehen konnte. Sie wird trotzdem Spaß haben.

Hin und wieder sah er zu Tatjana, die inzwischen mit Simon tanzte - und ein klein wenig Stolz erfüllte seine Brust. Stück für Stück schien sie ihre Schüchternheit abzulegen und war schon bald mit dem anderen Jungen in ein Gespräch vertieft. Jimmy verstand nicht, um was es ging, aber sie schienen Spaß zu haben, auch wenn Tatty zwischendurch immer wieder unsicher wirkte.

Jimoh blickte wieder zu Tethys und grinste ihr breit zu, wieder vollkommen aufs Tanzen konzentriert.

Als das Lied schließlich vorbei war wischte er sich ein wenig Schweiß von der Stirn und nickte, Tethys grinsend zustimmend.

"Oh ja, hat einen riesigen Spaß gemacht.", sagte er und lachte.

// "Puh, ich muss dringend was trinken. Kommst Du mit?"//

Er nickte abermals. "Ja, und ich könnte auch was zum Essen vertragen...", antwortete er. Er warf Tatjana ein Lächeln zu, sagte ihr dass sie gleich wieder da wären, und folgte Tethys.

Gespräch: Tethys, Jimoh

"Hui. Das war toll. Gibt es solche Geheimparties hier öfter?", fragte er, während er neben Tethys herschritt.

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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Kattla Halgebrünn am Do Jun 05, 2014 12:30 am

Um das Feuer sitzend: Ziphin, Aurelius, Kattla, Janosch, Sevda
Um das Feuer stehend: Aaltje (?), Clue (?), (Aurora, Paco - etwas abseits)

Kattla war zwar aufgestanden, als Aurora ihr die Hand hinhielt, aber auf der Tanzfläche hatte sie sich nur mäßig verausgabt und ein paar mal an dem Becher gerochen, den Aurora ihr mitgegeben hatte. Dieser alkoholische Eistee...  Eigentlich war ihr der Geruch von Alkohol zuwider, seit sie von diesem magenzersetzenden Wein probiert hatte. Und Florentin hatte wirklich eine ganze Flasche von dem Zeug getrunken? - Fragte sich das Mädchen stirnrunzelnd. Als das Lied endete, ging Kattla, immer noch mit dem vollen Becher in der Hand, zurück zu ihrem Platz.

Kattla hätte zu gerne gewusst, worin sich ihr Bein in dem Moment verfangen hatte, doch es war bereits zu spät, solche Fragen zu stellen. Das junge Mädchen kippte nach vorne und landete mit einem leisen „Ugh!“ platt im Sand – Der Becher flog ihr aus der Hand... Und leerte sich über Janosch aus! Als das Mädchen ihren Kopf vom Boden hob – Ihr Gesicht war voll mit Dreck und Sand – wuchsen ihre Pupillen schlagartig an, als sie den Jungen betrachtete, vor dessen sie Füße sie sehr ungrazil gelandet war.

„Ich... wollte dich nur abkühlen!“

Sprudelte der Versuch aus ihr heraus, den Trampel zu verbergen, der sie nun mal war.
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

Beitrag  Aurora Bielstein am Do Jun 05, 2014 11:14 am

Gespräch: Paco, Aurora

Verzweiflung, Angst und wilder Erinnerungen jagten sie und Aurora stolperte blindlings in irgendeine Richtung. Nur weg; weg von dem Schlamassel, den sie angerichtet hatte; weg von ihren Schuldgefühlen. Doch plötzlich wurde sie am Handgelenk gepackt und musste stehen bleiben.
Paco! Direkt vor ihr! Er war ihr nachgelaufen; ihr und nicht Janosch!

Verwirrt blinzelte sie ihn an und seine Worte brauchten einen Moment, um ihr Bewusstsein zu erreichen.

>>“ Es muss dir absolut garnichts leid tun,"

Er blickte sie an und sein Atem ging genauso keuchend und schnell wie ihrer. Ihr Handgelenk brannte, alle Muskeln waren angespannt; sie war bereit zur Flucht. Was meinte er damit?

>> "Im Hier und Jetzt muss dir absolut garnichts leid tun."

Was? Warum nicht? Paco hatte ihretwegen unfassbar viel Ärger mit Janosch, warum sollte es ihr nicht leid tun? Verwirrt blinzelte sie; was meinte Paco damit? Im Hier und Jetzt? Er hatte es so seltsam betont… Weil sie nur für den Moment lebten? Meinte er das? Weil nur der Moment wichtig war?

Und plötzlich, noch ehe sie wusste, was geschah, umarmte er sie! Reflexartig presste sie die Arme flach an seine Brust und keuchte, doch sie konnte sich nicht bewegen. Seine Berührung, sein fester Griff, der ihr versprach, sie zu halten und zu stützen; keine Angst mehr haben zu müssen. Im Hier und Jetzt … Und sie spürte, wie sie nachgab.
Sie vergrub ihre Nase in sein Hemd, genoss den zarten Duft, der daran haftete und schloss die Augen. Ihr schwindelte und sie lehnte sich an ihn, genoss seine Stärke in ihrem Herzen; genoss das Gefühl, nicht allein zu sein; im Hier und Jetzt.

Sie fühlte, wie sie selbst entglitt, wie ihr Bewusstsein sich immer weiter von ihr entfernte und sie nur noch fühlte; die weiche Baumwolle an ihrer Wange; die Sehnsucht in ihrem Herzen. Und sie hörte auf zu denken, als sie ihre Arme vorsichtig von ihm löste und um seinen Nacken schlang. Rationalität gab es nicht mehr, als sie den Kopf hob und seinen Atem suchte. Die Realität schien nicht mehr zu existieren, als sie sich selbst verlor und stattdessen mit den Lippen seine fand.

Zuerst zaghaft, als könne sie etwas zerbrechen, dann leidenschaftlicher, sehnsüchtiger, bis alles um sie herumwirbelte, ihr Herz bald zersprang und in ihrem Kopf und Herzen nur Paco zu existieren schien.
Eine Träne rann über ihre Wange und färbte den Kuss salzig.

Langsam löste sie ihre Lippen von den seinen und plötzlich brach alles wieder über sie herein. Das Hier und Jetzt war vorbei; es war einem anderen, dunklen, schuldvollem Jetzt gewichen.
Blass und bleich, vor Schrecken aufgerissene Augen, starrte sie Paco an. Was hatte sie bloß getan? Sie hatte einen schwulen Jungen geküsst! Gegen seinen Willen! Sie machte alles nur noch schlimmer!
„Ich…“ sie drückte sich ein wenig von ihm weg, um ihn ansehen zu können; seine Berührung schien ihr unerträglich und unverzichtvoll gleichzeitig. „Ich wollte dich nicht zwingen… tut mir leid…“


(OOC: war die Wortwahl Absicht? aah, wie herrlich, ich lach mich schlapp^^ Perfekt!^^)
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Re: Langhaus: Nachtkrabs - Zimmer (Mädchen/8. Klasse) - Unter dem Bett

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