Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Agatha Schweif am Sa Apr 12, 2014 11:28 am

Er hauchte ein Danke und Agatha lächelte ihn an. Er war wirklich niedlich. „Für jemanden wie dich, immer gern.“ sagte sie und ein warmes Gefühl machte sich in ihr breit. Würde es so werden, wenn sie tatsächlich mal Magister sein würde? Vielleicht sogar auf Rungholt? Agatha grinste bei dem Gedanken und blickte auf ihren Rucksack, den sie neben sich gestellt hatte. Sie spürte, dass ihre Wangen rot anliefen und das musste der Junge nicht unbedingt mitbekommen.

Sie zückte eine Tafel Vollmilchschokolade und drückte sie Paco in die Hand.

„Aber pass auf, Felsengnome beißen.“ Sie zwinkerte ihm zu und deutete zu der Meute kleiner Wesen, von denen ein paar bereits neugierig aufblickten.

(OOC: noch die Felsengnome „schnell“ und dann trennen sie sich, ja? Also noch ein, zwei Posts jeder?)
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Agatha Schweif

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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Paco C. Brynner am Sa Apr 12, 2014 12:03 pm

Paco nahm die Tafel Schokolade grinsend entgegen und öffnete die Verpackung. Kurz schoss ihm durch den Kopf, dass er selbst ja auch ein Stück naschen könnte - aber das Stück von vorhin, dass er sich nach ein paar Minuten dann doch in den Mund geschoben hatte, reichte ihm nun für eine kleine Weile.

//„Aber pass auf, Felsengnome beißen.“//

Er nickte und brach ein kleines Stück ab. Grinsend sah er auf als er sah, dass die Felsengnome ihn zu beobachten schienen. Manche hielten sogar in ihrer Arbeit inne. Schließlich beugte er sich etwas über den Felsen, streckte den Arm aus und hielt das abgebrochene Stück Schokolade zwischen Daumen und Zeigefinger über die Ansammlung der Wesen. Manche von ihnen reckten den Kopf, andere wichen ein wenig zurück. Paco gab sanfte Summgeräusche von sich, als würden diese die unsicheren Felsengnome beruhigen. Vielleicht merkten sie, dass Agatha heute fremde Begleitung dabei hatte? Oder sie kam ohnehin nicht so häufig hierher?

Nach einer kleinen Weile ließ er die Schokolade fallen, sorgsam darauf achtend dass er keinen Gnom traf. Und er öffnete überrascht den Kopf als sich sofort zwei der Felsengnome auf das Stück stürzten und darum zu streiten begannen. Ein Glucksen entfuhr Paco und sofort brach er zwei weitere Stücke ab, die er den Felsenbeißern hinwarf. Das wiederholte er dann noch einmal.
Dann drehte er den Kopf zu Agatha.

"Willst du nicht auch?", fragte er und hob ihr die Schokolade hin.
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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Agatha Schweif am Sa Apr 12, 2014 12:21 pm

Agatha legte amüsiert ihre Unterarme auf den Felsen und bettet ihren Kopf darauf, um Paco und die Gnome besser beobachten zu können. Und damit er ihr breites Grinsen nicht so offensichtlich sah.

Als er sie ansprach, blickte sie auf. „Ich würde die Schokolade nur selbst essen.“ Sie grinste und sprach dann weiter. „Mach du nur. Die Bande hat ein halbes Jahr in unserem Garten gewohnt; mich jeden Tag gebissen, die Tritschen durcheinander gebracht und mir jeden Schuh zerstört. ich habe mein Leben lang genug von Felsengnomen!“ Sie kicherte und zeigte dadurch, dass es nicht ganz ernst gemeint war.

Sie bemerkte eine einzelne schwarze Schwungfeder, die neben sie hinunter segelte und sanft auf dem Waldboden lieben blieb. Agatha blickte nach oben und erkannte Freya, die die Menschen von einem Baum aus belustigt zu mustern schien. Agatha grinste wieder, streckte eine Hand aus und nahm die Feder auf. Ein Geschenk. Sie musterte Paco. Aber nicht an sie.

Unbekümmert hielt sie die Feder in einer Hand, spielte mit dem Kiel und wartete, dass Paco seine Neugierde für die Gnome zu genüge auslebte. „Ich hab auch noch Schokolade im Rucksack, nimm dir ein Stück, wenn du willst. Das hebt die Laune.“ Sie zwinkerte ihm zu und wartete, bis er fertig war.

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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Paco C. Brynner am Sa Apr 12, 2014 2:32 pm

Paco gab ein Lachen von sich auf Agathas Kommentar hin. Das konnte er sich wunderbar vorstellen, wie diese Felsengnome einen Garten in ein halbes Chaos stürzen...!

Munter verteilte er die Schokolade, möglichst gleichmäßig. Er versuchte, darauf zu achten, dass jeder Felsengnom etwas abbekam. So richtig klappte das nicht, der ein oder andere Gnom nahm seinen Artgenossen hin und wieder ein Stückchen Schokolade weg. Interessiert und gebannt beobachtete er, wie jeder Gnom auf unterschiedliche und doch ähnliche Art und Weise sein Leckerli vernaschte und sich sogleich nach einem neuen Stück umschaute.

Nach einer Weile hatte Paco nur noch wenig Schokolade in der Hand.

//„Ich hab auch noch Schokolade im Rucksack, nimm dir ein Stück, wenn du willst. Das hebt die Laune.“ //, er blickte zu Agatha und dann auf das letzte Rippchen Schokolade in seinen Händen hinunter. Er zuckte mit den Schultern.

"Ich mag ja Schokolade nicht all zu sehr.", antwortete er, lächelte aber und brach die Reihe in zwei Stückchen. Die eine Hälfte warf er den Fensengnomen hin, die sich sofort daraufstürzten - mit der Ausnahme von ein paar Wenigen, die sich entweder schon wieder an ihre Arbeit gemacht oder sich zu einem Verdauungsschläfchen hingelegt hatten. Die andere Hälfte stopfte er sich dann schließlich doch in den Mund, Agatha breit angrinsend.


[OOC: Ups hatte vergessen auf dein ooc zu antworten - klar, können wir so machen ist mir recht so! Very Happy]
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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Agatha Schweif am Sa Apr 12, 2014 4:41 pm

Agatha kicherte; so einen wie Paco hätte sie gern behalten. Sie nickte ihm zu und gemeinsam erhoben sie sich.

Der Tag war vorangeschritten, sie hatte eine Menge erlebt. Ihre Freizeit war fast um.
Leise seufzte sie. „Ich muss langsam wieder zurück. Es ist alles erledigt, was ich erledigt haben wollte.“ Sie zuckte mit den Schultern und schlenderte neben Paco her. „Ich würde dir raten vor der Dunkelheit aus dem Wald zu kommen. Seit ein paar Wochen scheinen hier ein paar Schattenwiesel ihr Unwesen zu treiben. Sie haben zwar noch nie Menschen angegriffen, aber man kann ja nie vorsichtig genug sein.“ Sie deutete auf seinen Zauberstab. „Wenn du je einem begegnen solltest: sie scheuen das Licht. Ein einfacher Lumos reicht aus.“

Sie setzte sich in Bewegung, sodass sie noch ein wenig nebeneinander her schlenderten. „In welche Richtung musst du?“ fragte sie und blickte ihn an.

(OOC: hihi ich brauch noch einen Post *freu*)
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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Paco C. Brynner am Sa Apr 12, 2014 8:13 pm

Paco wischte sich die schokoladigen Hände an der Hose ab und stand auf, seinen Rucksack zurechrückend und seinen Gürtel mit den Anhängseln überprüfend.

//„Ich muss langsam wieder zurück. Es ist alles erledigt, was ich erledigt haben wollte. Ich würde dir raten vor der Dunkelheit aus dem Wald zu kommen. Seit ein paar Wochen scheinen hier ein paar Schattenwiesel ihr Unwesen zu treiben. Sie haben zwar noch nie Menschen angegriffen, aber man kann ja nie vorsichtig genug sein. Wenn du je einem begegnen solltest: sie scheuen das Licht. Ein einfacher Lumos reicht aus.“//

Er nickte und steckte die Hände in die Hosentaschen, die Spitze seines Zauberstabs in einer der vielen unteren Taschen spürend.
"Danke für den Tipp!", antwortete er und seufzte. Es war ein schöner Nachmittag gewesen - und diese Art von Nachmittag ging immer viel zu schnell vorbei. Trotzdem, er sollte wohl ohnehin besser wieder zurück in die Herberge, sein Vater wartete bestimmt schon. Schließlich hatten sie Abendbuffet reserviert...


// „In welche Richtung musst du?“//


"Uhmmm...", antwortete er, blieb kurz stehen und schaute sich um. "Dort lang, Osten.", sagte er dann schließlich und zeigte auf eine Abzweigung, wo ein Schild mit gelben Dreieck stand, das den Pfad in Richtung der Herberge anzeigte. Es würde noch gut eine dreiviertel Stunde dauern, bis er dort ankam - in etwa zwei Stunden würde es dunkel werden. Perfekt.


Zuletzt von Paco C. Brynner am So Apr 13, 2014 12:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Agatha Schweif am Sa Apr 12, 2014 10:39 pm

Agatha nickte; Paco konnte sich orientieren; das war gut. Sie blieb stehen und musterte ihn. Dann hob sie die Nachtkrabfeder vor und zeigte sie ihm.

„Du hast heute einen Fan unter den Nachtkrabs gefunden, junger Wolpertinger. Und sie hat dir das hier geschenkt.“ Agatha hielt ihm die Feder lächelnd entgegen und beobachtete Paco. Nachtkrabfedern waren als Schreibfedern äußerst begehrt und teuer, weil sie schwer zu bekommen waren. Die eigene Handschrift wurde mit so einer Feder weicher, geschwungener und allgemein hübscher, als mit jeder anderen Feder.

„Du hast es Freya echt angetan.“ Sie deutete über sich in die Wipfel eines Baumes, in dem dunkel die Umrisse eines großen, schwarzen Vogels zusehen waren. „Wundere dich nicht, wenn sie dich noch ein Stück belgeitet.“

Ihr selbst hatte der Nachmittag auch viel bedeutet, aber sie war sich unsicher, was oder wie viel davon sie preisgeben sollte. Schließlich entschied sie sich für ein Mittelding. „Ich danke dir für den tollen Nachmittag. Deine Gesellschaft war mir eine Freude.“ So gern hätte sie ihm mehr gesagt; dass sie es genoss, ihn als ersten eigenen Schüler durch einen winzigen Teil der Magiezoologischen Welt zu führen. Und dass sie es kaum erwarten konnte, wirklich selbst zu unterrichten. Dass er ihr die wenigen Bedenken genommen hatte, die sie wegen ihrer Berufswahl noch hatte. Dass sie sich nun sicher war, das Richtige zu tun; dank ihm.

„Lass es dir noch gut ergehen, Paco Brynner. Und grüß mir Rungholt.“ Sie hob grüßend die Hand und wandte sich auf einen Pfad nach Westen. Ein gutes Gefühl, sie glaubte zu schweben.

Hinter einer Biegung rief sie die restliche Schar Nachtkrabs zu sich, die unbemerkt gefolgt waren. Sie bat ihre Findlinge, auf den Jungen zu Achten, bis er bei seinem Vater angekommen war und ihr dies zu berichten. Als die Vögel aufflogen und sich lautlos in die Äste der hohen Bäume setzten (bis auf Freya, die Paco schon die ganze Zeit offen gefolgt war), setzte Agatha ihren Weg fort. Wirklich froh und erleichtert diesmal. Mit dem guten Gefühl im Bauch, dass ihre Zukunft wunderbar werden könnte.


(OOC: Agatha Ende!!
Aahh, danke für das absolut super-play^^ soooowas Cooles hab ich selten erlebt! *knuddeldrück*
Ich bin mir grad gar nicht sicher, ob Paco Agatha seinen Nachnamen nannte, aber egal ^^)
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Re: Der schöne Odenwald (Paco/Agatha)

Beitrag  Paco C. Brynner am So Apr 13, 2014 12:24 am

Mit offenem Mund nahm Paco die Feder entgegen und starrte Agatha und dann Freya oben im Himmel mit großen Augen an.
Wow.
Er wusste um den Wert dieser Nachtkrabfeder. Zwar schrieb er nicht sonderlich oft mit Tinte und Feder und bevorzuge Muggelfüller oder sogar Kuli, aber wenn er sich besonders Mühe geben wollte dann nahm er stehts eine Schreibfeder. Von nun an konnte er auf eine solche tolle Feder zurückgreifen. Eine echte Nachkrabfeder!

"Danke.", sagte er leise und drehte die Feder vorsichtig in seinen Händen, ein wenig gerührt. Diese Rührung wollte er beinahe nicht zeigen, deswegen schaute er nur ehrfürchtig zu Freya hinauf und nickte.

//"„Ich danke dir für den tollen Nachmittag. Deine Gesellschaft war mir eine Freude. Lass es dir noch gut ergehen, Paco Brynner. Und grüß mir Rungholt.“//

Noch immer etwas sprachlos nickte er nur, um ihr deutlich zu machen dass er ebenso dankbar war. Schließlich brachte er ein "Tschüss Agatha!" hervor und winkte ihr lächelnd zu, erst die Hand senkend als sie sich umgedreht hatte. Er schaute ihr noch etwas hinterher, bis sie hinter der nächsten Kurve verschwunden war und wandte sich dann seufzend in Richtung seines Heimwegs. Noch ein paar Minuten behielt er die Feder feierlich in den Händen, bevor er sie in ein Halstuch einwickelte und vorsichtig in seinen Rucksack - ganz oben auf - legte. Dann suchte er sich am Wegesrand einen Stock, den er als Wanderstab für die nächste halbe Stunde verwenden konnte. Über den vergangenen Tag und seine Zukunft nachdenkend machte er sich dann recht zügigen Schrittes auf zur Herberge. Es gab so viel zu erzählen!


[OOC: Paco ebenfalls Ende! Das TP ist somit beendet  Very Happy Jaaa es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, vielen Dank dafür *_* !! Smile Smile ]
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