Rungholt: Strand und Warnpfosten

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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 3:15 pm

Janosch nickte. Natürlich würde Paco ihm eine Reise vorschlagen, was auch sonst. "Na ja, so viel Geld ist es nun auch wieder nicht, dass ich mir eine Reise leisten könnte. Und vor dem Studium werde ich nochmal den ganzen Sommer lang arbeiten, also kann ich das Geld jetzt ausgeben. Ich dachte an ein paar Bücher oder so..."

Das Spiel nahm seinen Lauf und Janosch stellte erstaunt fest, dass etwa gleich viele weiße und rote Figuren geschlagen worden waren. Vielleicht sollte er dem Spiel mehr Aufmerksamkeit schenken, bevor ihn Paco fertig machte? Wahrscheinlich wollte Paco ihn deswegen so zum Reden bringen, damit er abgelenkt war. Aber nein, das würde er Paco nicht gönnen. Er beschloss, sich wieder auf Andeutungen zu beschränken und Paco schmoren zu lassen.

"Und was? Wir haben Wahrheit oder Pflicht gespielt, wozu du mich übrigens nie, niemals zwingen darfst, und als wir wieder aus dem Keller hochgegangen sind, gab es Champagner und Tanz und ein verdammt leckeres Essen."

Nichts war passiert bei diesem Wahrheit oder Pflicht-Spiel, bis auf die Tatsache, dass jeder immer wieder gezwungen worden war, sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wenn Janosch Bartho glauben konnte, dann lief es normalerweise in diesem Spiel darauf hinaus, dass man irgendjemanden küssen oder sich ausziehen musste oder solche Dummheiten - Janosch war entsprechend froh, dass sie diese Version nicht gespielt hatten, denn sonst wären echte Peinlichkeiten entstanden, anstelle der oberflächlichen, beschwipsten.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 3:25 pm

//"Und was? Wir haben Wahrheit oder Pflicht gespielt, wozu du mich übrigens nie, niemals zwingen darfst, und als wir wieder aus dem Keller hochgegangen sind, gab es Champagner und Tanz und ein verdammt leckeres Essen."""//

Paco hob die Augenbrauen.

"Ihr habt Wahrheit oder Pflicht gespielt?! Oh wow." Ihm entwich ein Kichern.
"Musstest du jemanden küssen? Oder hast du immer nur Wahrheit gewählt? "

Nach einer Pause, während der er das Schachbrett mit beinahe zusammengekniffenen Augen betrachtet hatte, fügte er hinzu:

"Wusstest du, dass es eine Jenga-Version von Wahrheit oder Pflicht gibt? Und es gibt auch eine...'Erwachsenen'-Version..."
Er biss sich auf die Lippe um nicht lachen zu müssen und tat seinen Zug, darauf hoffend dass Janosch nicht zu sehr darauf achtete was er tat.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 3:39 pm

PP: Rungholt: Wege und Pfade + Aurelius

Der Weg über die Holzbohlen der Dünen war gesäumt von wilden Rosen. Ihr Duft mischte sich mit dem salzigen, leicht algigen Geruch des Meeres. Anjun zog seine Schuhe aus und band sie an den Schnürsenkeln zusammen. So konnte er sie bequem tragen. Der Sand war weich unter seinen Zehen. Er genoß das Gefühl und ging eine Weile schweigend neben Aurelius her.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aurelius Bielstein am So Jan 12, 2014 3:58 pm

Aurelius ließ sich von Anjun über die Holzbohlen der Düne führen und genoss für einen Moment die steife Briese, die bedrohlichen Wolken am Himmel und den Geruch in der Nase. Geschickt pflückte er einen der kleinen, schmächtigen Rosen, ohne sich an den zahlreichen Dornen zu verletzen. Er schnupperte daran und lächelte. Ja, hier konnte man sich wohlfühlen.

Er beobachtete Anjun, wie er sich die Schuhe auszog und tat es ihm gleich. Das Gefühl des Sandes zwischen seinen Zehen ließ ihn wieder grinsen. So einfach war es, das neue Leben auf Rungholt. Hoffentlich, dachte er und wusste gleichzeitig, dass es nie eintreten würde; hoffentlich, würde es so friedlich bleiben.

Schnell ließ er seinen Blick über den Strand gleiten, konnte aber niemanden erkennen, der Aurora hätte sei können. Mh…

Er wurde sich Anjun bewusst, der schweigend neben ihm herlief. Anjun war manchmal etwas seltsam, dachte Aurelius und blickte über das Wasser. Er war sehr beherrscht, fast distanziert. Eher etwas ungewöhnlich für eine 11. Klässler. Andererseits wusste Aurelius auch nicht viel über die alten Reinblüterfamilien. Seine Familie war zwar ebenfalls reinblütig, gehörten aber keiner Oberschicht oder dergleichen an. Und außerdem hatten sie seinen Onkel Herbert.

Er erlaubte sich kein Urteil über Anjun; jeder Mensch hatte einen Grund für sein Verhalten. Bisher erschien ihm Anjun ein angenehmer Zeitgenosse und irgendwie freute er sich, die nächsten zwei Jahre sein Zimmernachbar zu sein.
Wenn er sich doch nur bei Aurora auch so sicher wäre….

Er zwang sich, an etwas anderes zu denken. Wieder schnupperte er an der wilden Rose in seiner Hand.

„Wie ist der Magiezoologische Unterricht hier? Bekommen wir viel Praxiswissen vermittelt?“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tethys Pechnebel am So Jan 12, 2014 4:05 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

[OOC: Es hat jetzt seit 24 Stunden keiner mehr gepostet - Aaltje wäre dran gewesen - und daher poste ich einfach wieder mit Tethys, =^.^=]

"Sevda hat erst morgen Geburtstag", sagte Tethys, "und Josi übermorgen. Wir wollten eigentlich von dem einen in den anderen Geburtstag reinfeiern. Deswegen muss es doch unbedingt eine Mitternachtsparty sein. Vielleicht ist das Wetter bis dahin wieder besser." Sie sah in den Himmel über dem Meer. Die Sturmfront war unübersehbar. Dicke schwarze Wolken türmten sich auf und es fühlte sich bereits kühler an, oder?

Dennoch waren noch viele Schüler am Strand - einige tobten sogar noch im Wasser. Simon surfte mit der Schutzwelle, was ziemlich cool aussah. Vielleicht sollte sie es auch einmal versuchen. Das konnte sie auch ohne Magie. "Außerdem brauchen wir noch ein Geschenk... oder sogar zwei. Hat jemand eine Idee?" Praktisch, dass Sevda gerade nicht da war und Josephine auch nicht.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am So Jan 12, 2014 4:17 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

Oh, ja, stimmte ja! Die unerlaubte Mitternachtsparty. Tatjana wusste nicht, ob sie grinsen oder laut schreiend davon laufen sollte. Doch dann lächelte sie.

„Ich wollte nachher noch eine Eule nach Hause schicken und Mama um eine Besorgung zu bitten. Sevda…“ sie beugte sich leicht vor, ganz so, als könnte das Mädchen urplötzlich aus einer Düne auftauchen. „wollte ich entweder eine schöne neue Schreibfeder oder tolles Briefpapier schicken. Weil sie doch sagte, sie schreibe gern.“

Tatjana biss sich auf die Unterlippe. So gut kannte sie die Mitschülerin noch gar nicht. „Aber für Josefine weiß ich nichts. Eventuell etwas in Waschbären-Form?“ Sie blickte fragend in die Runde.

Plötzlich fiel ihr etwas ein. „Sagt mal, kann man hier auf Rungholt irgendwo etwas backen? Dann können wir ja vielleicht einen Kuchen für beide backen.“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Ziphin Drachenberg am So Jan 12, 2014 4:53 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

Backen? Nicht, dass Ziphin wüsste. Er zuckte mit den Schultern. Backen war eh nicht so seins. Ein Kuchen wäre schon toll ... aber die Heinzel würden sicher ein paar Stücke vom Buffet auf die Seite legen oder so? Oder man könnte sie einfach mitgehen lassen.

„Ich habe mir gedacht ...“, sagte er langsam und hörte mit dem Gitarrenspiel auf, „dass ich ihnen ein Lied komponiere. Etwas, das zu ihnen passt. Zum Beispiel für Fini so was in der Art.“ Er zupfte ein rasches, fröhliches Lied. Das Zupfmuster und der Melodieverlauf änderten mehrmals, die Änderungen flossen in einander. „Und für Sevda ...“ Die Gitarrenspiel wurde langsamer, drang ins harmonische Moll, was der Melodie etwas osteuropäisches, arabisches verlieh. Dann beendete das Spiel und schaute auf. „Naja, ist nicht so viel ... aber ich kombiniere es noch mit anderen Instrumenten. Bei Fini muss auf jeden Fall noch ein Piano dazu kommen. Und bei Sevda würde eine Flöte passen. Vielleicht Panflöte oder Okarina ...“

Für Tatjana hätte er auch schon eine Idee, ein Lied, dass perfekt zu ihr passen würde. „Wann hast du eigentlich Geburtstag, Tatjana?“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 8:22 pm

„In der Regel schon. Es kommt aber natürlich darauf an, welche Tierart gerade unterrichtet wird.“, meinte Anjun und krempelte seine Hosenbeine hoch, als sie an den Saum des Meeres kamen. Das Wasser umspielte seine Füße und er genoß es durch den feuchten Sand zu laufen.

„Ich bin mal gespannt, wie der Unterricht bei Agatha Schweif sein wird.“

Es hatte ihn überrascht sie am Tisch der Lehrer wiederzusehen.

„Sie war mal Schülerin auf Rungholt habe ich gehört.“, setzte er für Aurelius hinzu, der ja neu auf Rundholt war. "Ihr Mutter arbeitet aber in der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfte. Daher ist Magiezoologie wohl so ein bisschen Familientradition.“


Zuletzt von Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 9:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aurelius Bielstein am So Jan 12, 2014 8:31 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius

Eine ehemalige Schülerin unterrichtete hier als Referendarin? Erstaunt hob Aurelius die Augenbrauen, während sie nebeneinander durch das flache Wasser liefen.

„Oh, dann muss es ihr hier sehr gefallen haben, wenn sie im Beruf zurück auf die Insel gekommen ist, bei den vielen, vielen Schulen in diesem Land.“ Er lächelte und blickte sich um. Die Indizien standen gut, sein Gefühl bestätigte es: Rungholt musste ein wunderbarer Ort sein.

„Ist nicht verkehrt, ein bisschen Familientradition zu wahren.“ Wieder grinste er. Eigentlich hatte er nie vor, die Kniesel-Zucht seiner Mutter eines Tages zu übernehmen. Und manche Traditionen waren schon ziemlich albern. Er war kein Befürworter davon, etwas zu tun, nur weil es schon immer getan wurde. Aber so etwas wie Weihnachten oder die Sonntäglichen Pfannkuchen zu Hause fand er schon gut.

„Wie hältst du das mit der Tradition?“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aaltje von Kramm am So Jan 12, 2014 8:39 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

Aaltje hörte dem Gespräch ihrer Mitschüler zu und spielte weiterhin mit dem Füßen abwechslend im Wasser und im Sand herum. Zehen eingraben, ausgraben. Häufchen bauen. Kaputt machen. Und wieder von vorne.

// „Naja, ist nicht so viel ... aber ich kombiniere es noch mit anderen Instrumenten. Bei Fini muss auf jeden Fall noch ein Piano dazu kommen. Und bei Sevda würde eine Flöte passen. Vielleicht Panflöte oder Okarina ...“//

Sie horchte auf, vielleicht könnte sie etwas dazu beisteuern? "Ich könnte Piano spielen..", sagte sie ohne großartig darüber nachzudenken. So ein lied, von allen zusammen, wäre doch auch etwas schönes. Kurz nachdem sie den Satz ausgesprochen hatte, schlug sie sich an den Kopf, wohlweißlich an eine gesunde Stelle. Das musste jetzt nicht sein! Erst nachdenken dann reden, das hatte Aaltje noch nie so recht begriffen.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am So Jan 12, 2014 8:45 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

Völlig fasziniert hörte Tatjana zu. So viele unterschiedliche Gefühle wurden geweckt, durch ein paar Klänge aus der Gitarre. Ziphin war wirklich sehr begabt. Sie versuchte es nicht zu zeigen, dass sie begeistert zuhörte und sich wünschte, er würde nie zu spielen aufhören. Er traf mit den improvisierten Tönen genau den Charakter von Sevda und Josephine… jedenfalls, so wie Tatjana diese einschätzte…

>> „Wann hast du eigentlich Geburtstag, Tatjana?“<<

Tatjana erschrak. Warum wollte er das denn jetzt wissen? „Ich hatte schon. Am 26. .Juni.“

Sie lief rot an. Sicher würden sie jetzt wissen wollen, wie alt sie war. Und sicher würden die Anderen sie dann für unreif, kindisch und zu jung halten. Dann hätte sie wieder keine Freunde. Unsicher biss sie sich auf die Unterlippe.

Etwas traurig blickte sie zu Aaltje. Sie würde auch so gern ein Instrument spielen können…
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 9:08 pm

Anjun blickte von dem Meeressaum in dem er nach Muscheln gesucht hatte auf. Wie meinte Aurelius das? Die meisten Schüler interessierten sich nicht für Tradition. Machten sich darüber lustig. Unwillkürlich fuhr seine Hand über die feinen Narben an der Innenseite seines Armes. Er erinnerte sich noch an die Schmerzen.

„Tradition ist mir sehr wichtig.“, begann er und suchte Aurelius Augen. „Ich bin ein Baccaracus.“ Ob er verstand was das bedeutete, wo so viele Zauberer vergessen hatten?

„Ich weiß woher ich kommen und wofür ich stehe. Es geht nicht um Routine, sondern darum was wichtig ist. Meine Vorfahren haben Verantwortung getragen und ich werde es auch tun.“

Im November des letzten Jahres hatte er zum ersten Mal getan. Den Bann erneuert. Er war stolz darauf, dass sein Vater nun nicht mehr allein diese Last tragen mußte, auch wenn er noch immer den Schmerz und den anschließenden Schwindel fürchtete. Aber es gab wichtigere Dinge als die Furcht und den Schmerz. Ein weiteres Jahr würde das was in der Höhle verborgen war sicher sein. Fern von gierigen Händen und unwissenden Muggeln.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aurelius Bielstein am So Jan 12, 2014 10:30 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius


Aurelius zog die Stirn kraus, als Anjun ihn ansah. Mit diesen fast kalten blauen Augen ansah, als wolle er ihn warnen. Ein Baccaracus.
Und eigentlich hatte er gedacht, diese Gerüchte um die alten Familien seien eben das – Gerüchte; Geschichten, die man aus längst vergangenen Tagen erzählte. Und die heute keinerlei Bedeutung mehr hätten.

Aber hier stand er und Anjun erzählte davon. Entweder, so dachte Aurelius, Anjun wollte ihn damit herausfordernd… oder er brachte ihm gerade Vertrauen entgegen.

Er blieb stehen und blickte Anjun ebenso ernst an. Verantwortung. Ja, das konnte er ihm nachempfinden. Aurelius nickte. „Ja.“
Und er war für diese kleine Chance der Freundschaft dankbar. „So habe ich dich eingeschätzt.“

Sie setzten ihren Weg fort und schlenderten ein paar Meter schweigend nebeneinander her.
In einiger Entfernung erblickte Aurelius ein paar Schüler, die im Sand saßen. Ein Junge klimperte ein paar Töne auf einer Gitarre und Aurelius musste lächeln. So etwas machte er auch gern. Wie unbekümmert sie dort saßen und sich unterhielten. Friedlich, trotz der Wolken, die einander über ihren Köpfen jagten.

>> „Wann hast du eigentlich Geburtstag, Tatjana?“<<

Aurelius zog fragend die Stirn kraus. Eines der Mädchen hatte rotbraune Haare, die in seinem schlichten Zopf gehalten wurden. Sie saß schon fast zusammen gekauert im Sand, hatte ihm halb den Rücken zu gedreht und würde Anjun und ihn wohl kaum bemerken. Und irgendwie….

Er nickte zu Anjun. „Kennst du sie?“


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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 10:41 pm

Aurelius nickte ernst. Er schien zu verstehen. Er war wohl keiner von den Unwissenden und Verächtern. Und er nahm Verantwortung ernst. Das zeigte auch seine Sorge um seine Schwester. Das nahm Anjun positiv für ihn ein.

Eine Weile schlenderten sie den Strand entlang, als Aurelius ihn auf ein Mädchen aufmerksam machte, das im Sand saß. Sie hatte sich von ihnen abgewandt und saß zusammengekauert. Dennoch erkannte er sie.

„Sie heißt Tatjana, glaube ich. Eine der Neuen.“ Seine Mundwinkel zuckten. „Sie hat auf der Fähre einen ziemlichen Aufstand gemacht und mich beschuldigt ihrem Bruder Drogen gegeben zu haben. Eine ziemlich überspannte Phantasie die Kleine. Ich habe nämlich einem Fünftklässler eine Tablette gegen die Seekrankheit gegeben. Daraus hat sie diese schrägen Schlußfolgerungen gezogen.“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aurelius Bielstein am So Jan 12, 2014 10:52 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius

Er hatte sich also doch nicht verhört. Tatjana. Haberich. So ein Zufall.

Skeptisch zog er die Stirn kraus, als er die kurze Geschichte hörte. Das war ja seltsam. Aber nein, kurz erinnerte er sich an ihre Begegnung vor drei Jahren. Eigentlich, dachte er etwas missgelaunt, eigentlich passte das ganz gut.

„Seit diesem Jahr, sagst du?“ Er lächelte Anjun an. „Das ist ja toll.“

Und mit beschwingten Schritten ging er auf die Gruppe zu. „Hallo zusammen.“ Seine Augen funkelten Tatjana an und er war neugierig, ob sie sich noch an ihn erinnern würde.


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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am So Jan 12, 2014 10:52 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius, Tatjana, Ziphin, Aaltje, Tethys

Tatjana blickte etwas missmutig, denn sie wartete auf Ziphins Reaktion auf ihr Alter, als sie plötzlich eine Stimme hinter sich hörte. Eine Stimme, die ihr eine Gänsehaut bescherte!

Erschrocken drehte sie sich um und sah den Tutoren Anjun mit einem weiteren Jungen in seinem Alter. Der Blick des Jungen kam ihr bekannt vor. Zu bekannt.

„Aurelius.“ Entfuhr ihr und sie starrte ihn verwundert und etwas ängstlich an. Anjun neben ihn ließ ihre Wangen rot anlaufen! War es ein Albtraum? Aber nein, Aurelius war noch nie in ihren Albträumen erschienen.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Ziphin Drachenberg am So Jan 12, 2014 11:00 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius, Tatjana, Ziphin, Aaltje, Tethys

// "Ich könnte Piano spielen.."//, Ziphin starrte Aaltje fassungslos an. Sie hatte schon wieder etwas zu ihm gesagt, ohne ihn anzumotzen oder zu beleidigen. Was war nur los mit ihr? Sollte er sich Sorgen machen? Langsam wurde es wirklich unheimlich...

„Du kannst ein Instrument spielen?“, fragte er und klang recht skeptisch. Und Tatjana hatte schon Geburtstag gehabt, verdammt auch. Naja, es würde sich schon noch eine Gelegenheit geben. Und wann hatte eigentlich die Squib Geburtstag? Er schaute zu Tethys und bereute es sofort. Bei Merlin, dieser Körper! Mit hochrotem Kopf starrte er auf das Meer und vergaß vor lauter Verlegenheit ganz, dass er sie eigentlich nach ihrem Geburtstag hatte fragen wollen.

Das Gitarrenspiel hatte gestockt, doch nun setzte er es fort. Aus den Augenwinkeln sah er ein paar ältere Jungen näher kommen. Er erkannte Anjun und sein Gesicht verdüsterte sich etwas.

„Oi, Aalgetier, ich glaub wir sollten bald mal los, oder?“, fragte er. Er hatte keine Lust, sich mit dem Baccaracus rumzuschlagen. Er fand immer noch, dass Anjun genau so viel Schuld hatte wie Tatjana – auch wenn es alle Leute um ihn herum versuchten, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Er wollte sich einfach so schnell es ging verkrümeln, doch dann kam der andere Junge auf sie zu und grüßte sie. Ziphin wollte schon ein ‚Was gibt’s?’ erwidern, da sprach Tatjana den Namen des Jungen aus.

„Eh, woher kennst du den?“, fragte er Tatjana verwirrt. Waren die nicht beide neu an der Schule?
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Anjun Baccaracus am So Jan 12, 2014 11:06 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius, Tatjana, Ziphin, Aaltje, Tethys

Anjun war neben Aurelius stehen geblieben. Ihm lag die gleiche Frage wie Zephin auf der Zunge. Woher kannten sich die beiden? Er nickte den andern kurz zu und wartete auf eine Erklärung.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aaltje von Kramm am So Jan 12, 2014 11:21 pm

//„Du kannst ein Instrument spielen?“//

Aatlje schaute über die Schulter nach hinten zu den Anderen. "Ja, sogar recht gut." Sie zuckte mit den schultern und starrte zu den Neuankömmlingen. Es wurde voll. Plötzlich zog ein leises Grollen durch den Himmel und besorgt blickte sie auf. Der Wind hatte sich verändert und man konnte förmlich schmecken, dass das Wetter umschlug. Auch die Wellen lagen nicht mehr ruhigu nd freundlich auf, sie wurden aggressiver, wenn auch noch nicht hoch wie bei einem Sturm. Noch blieb Zeit. "Jo Trollgesicht, viel länger sollten wir nicht mehr draußen bleiben. Ich glaube das Wetter schlägt so langsam um." Sie stand langsam auf, klopfte sich den Sand von der Hose und nickte den beiden Jungs zu. Hoffentlich ging das bei der Klotterbeck schnell rum, sie hatte so keine Lust das Abendessen zu verpassen.


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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Malin Amalie Lilienweiß am Mo Jan 13, 2014 1:57 am

PP: Rungholt: Dünen und Warnpfosten (+Sofia)

Mit Sofia an ihrer Seite flog Malin über den Strand und flog diesem etwas entlang, bis sie zu einer größeren Gruppierung von Menschen kam. Sie drosselte etwas das Tempo und erkannte einige von ihnen. Sie grinste breit und winkte ihnen zu.

„YO!“, rief sie. „LEUTE! ALLES KLAR?“

Doch offenbar schien sie keine Antwort zu erwarten, denn schon wendete sie.

„Wollen wir etwas über das Meer fliegen? Ich sag’s dir, das ist klasse!“, fragte sie Sofia. Überhaupt schien da jemand zu surfen, das mussten sie genauer anschauen!

Und schon flogen die beiden Mädchen auf’s offene Meer hinaus.

Tbc: Rungholt: Meer um Rungholt (+Sofia)
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am Mo Jan 13, 2014 3:26 pm

Janosch beobachtete Pacos Zug genau, vergaß aber vollkommen, sich weiter Gedanken darüber zu machen, als Paco giggelte:

//"Ihr habt Wahrheit oder Pflicht gespielt?! Oh wow. Musstest du jemanden küssen? Oder hast du immer nur Wahrheit gewählt?"//

Janosch schnaubte laut. Aus irgendeinem Grund schien Paco dieses Thema wirklich gut zu gefallen, fast ein wenig zu gut für Janoschs Geschmack. Sonst redeten sie über solche Dinge nicht, und warum sollte sich das ausgerechnet jetzt ändern? Das hatte nichts mit Paco zu tun, aber manche Dinge wollte Janosch vielleicht lieber für sich behalten, oder jedenfalls selbst entscheiden, wann oder wie er sie sagte. Also murmelte er nur geheimnisvoll "Paco, du weißt doch: Ein Gentleman genießt und schweigt..." und machte seinen nächsten Zug im Spiel. Es hatte cool wirken sollen, ging aber leider vollkommen nach hinten los, weil Janosch natürlich nicht allzu genau auf das Schachbrett geachtet hatte und so seinen Turm in unmittelbare Gefahr gebracht hatte. Die Lippen aufeinanderkneifend hoffte er wirklich, dass Paco es nicht bemerkte.

Die Erwachsenen-Version von Wahrheit oder Pflicht interessierte ihn nicht so wirklich, genauso wenig wie die Jenga-Version (auch wenn er Jenga gar nicht übel fand), vielmehr wollte er wissen, warum Paco so viel Erfahrung mit diesem Spiel zu haben schien. Also fragte er als Antwort schlicht: "Sag mal, warum kennst DU dich denn so aus mit Wahrheit oder Pflicht? Bekommst du denn sonst keine Mädchen ab?"
Es war eine Herausforderung zum Spaß - sie wussten wohl beide, dass Paco wenn er wollte, jedes Mädchen haben konnte.

Dann wandte Janosch seine Aufmerksamkeit wieder dem Brett zu, um sich seine Chancen auszurechnen, wie er dieses Spiel noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Noch hatten sie wohl beide die Chance zu gewinnen, aber das mit dem Turm war schon ein herber Fehler von ihm gewesen. Gerade überlegte er, ob er einen Springer opfern müsste, um an Pacos Dame heranzukommen, da zuckte in der Ferne ein Blitz über den Himmel.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Mo Jan 13, 2014 6:03 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius, Tatjana, Ziphin, Aaltje, Tethys

Plötzlich flogen zwei Mädchen auf Besen über ihre Köpfe und das ältere rief ihnen etwas zu. So schnell sie gekommen waren, so schnell waren sie auch wieder weg. Doch das konnte Tatjana nicht von den beiden Jungs sagen, die vor der kleinen Gruppe 8 Klässler standen.

Aurelius. Bei Merlins Barte, Morganas Muttermal und Krabats Gehstock! In Begleitung von Anjun, dem sie um alles auf der Insel nie wieder – nie wieder! – begegnen wollte! War sie mal wieder Spielball des Schicksals? Doch sie ahnte, es würde schlimmer kommen, als Aurelius freundlich lächelnd seine nackten Zehen in den Sand bohrte und auch noch den Mund aufmachte.

„Es überrascht mich, dich hier zu sehen, Tatjana. Ich dachte, es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn deine Tante dich mal von ihrem Mädcheninternat freigeben würde. Und jetzt bist du hier, auf Rungholt.“ Er lächelte freundlich – und wie schon damals fühlte Tatjana, wie ihre Knie wacklig wurden, ihre Wangen rot anliefen und sich scheinbar eine violette Riesenkröte in ihrem Hals festsetzte. Ihr Herz würde zerspringen; sie fühlte es! Jetzt wussten die Anderen das mit der Mädchenschule!

„Nein.“ Sie musste an sich halten, nicht zu stottern und grub stattdessen ihre Hände in den Hosenstoff. „Mein Bruder,“ sie schluckte und versuchte Anjun nicht anzusehen… oh, wie peinlich! „Mein Bruder Theodor besucht die 5 Klasse. Und Mama war der Meinung, wir sollten gemeinsam auf die gleiche Schule gehen.“ Sie hätte gern mit den Schultern gezuckt, um dieses Tatsache als normal abzutun, konnte sich aber nicht bewegen. Völlig verkrampft presste sie ihre angewinkelten Beine an den Leib. Ein Albtraum!

„Dein Bruder?“ sein Tonfall war irgendwie seltsam, ganz so, als sie diese Information nicht ganz neu für ihn. „Das ist schön, dass du nun Rückendeckung hast, was? Zu zweit ist alles einfacher.“ Er grinste. Meinte er das ernst? Mit Teddy war überhaupt nichts „einfacher“!

„Ja, da… hast du….“ Ihr blieb das Wort im Mund stecken. Sie konnte es nicht sagen, wenn Anjun sie dabei ansah! Am liebsten wäre sie sofort aufgesprungen und hätte sich im Meer ertränkt!

Für einen kurzen Moment glaubte Tatjana, einen skeptischen Gesichtsausdruck auf Aurelius Gesicht zu sehen, doch dann war der Moment vorbei. „Sieh es von der positiven Seite: du bist deine Tante los. Das ist doch gut, oder? Und Anschluss hast du auch schon.“ Er nickte den restlichen 8. Klässlern freundlich zu und Tatjana fühlte, wir ihr Herz aussetzte. Na, ob sie den Anschluss nach diesem peinlichen Gespräch auch noch haben würde, war fragwürdig.

Sie lächelte nur und wünscht sich, ihr Herz würde ihr endlich den ersehnten Infarkt bereiten.

„Hast du noch deinen Kniesel-Mischling?“ Warum hörte er einfach nicht auf, zu reden?

„Ja.“ Tatjana lächelte und zwang sich, Aurelius anzusehen. Immerhin hatte Aurelius ihr damals Robin in die Hand gedrückt. Dass er ein Kniesel-Mischling war, fand sie allerdings nicht so eindeutig. „Robin geht’s gut. Er ist im Langhaus und versteckt sich wohl in meinem Bett vor dem herannahenden Gewitter.“ Sie schaffte es, eine Hand von ihrem Knie zu lösen und nach oben zu deuten.

„Mh“ Aurelius lächelte noch immer, doch war da schon wieder dieser skeptische Blick? Tatjana glaubte, von einem Schwindelanfall Heimgesucht zu werden. „8. Klasse?“ er hob fragend eine Augenbraue und Tatjana konnte nur nicken, während Aurelius wieder wohlwollend grinste.
„Gut, deine Tante hatte wenigstens in einer Hinsicht Recht: du bist sehr talentiert.“ Er zwinkerte ihr zu und plötzlich tanzten schwarze Flecken vor Tatjanas Augen. Was? Sagte? Er? Da? Und das vor allen Anderen? Und vor… Anjun, dem Albtraum ihrer eigenen Beschränktheit?

Sie schüttelte nur vage den Kopf; noch roter anlaufen konnten ihre Wangen nicht. „Nein. Ich hatte nur jede Menge Nachhilfe.“ Ein Scherz? War das wirklich ein Scherz? Sie glaubte kaum, dass sie das wirklich von sich gegeben hatte, als Aurelius auch schon lachte.
Dieser Tonfall, diese Stimme! Tatjana erinnerte sich und musste zaghaft lächeln.

„Siehst du?“ Er lächelte sie an und in Tatjana keimte der Wunsch auf, er solle nie wieder damit aufhören. „Rungholt tut dir jetzt schon gut.“ Dann verlagerte er sein Körpergewicht, als wolle er sich verabschieden und blickte alle 8. Klässler noch einmal abwechselnd an. „Ich hab’s im Gefühl: dieses Schuljahr wird großartig.“

Er tauschte einen Blick mit Anjun, um ihm irgendein Signal zu geben, sich zurück zu ziehen und lächelte dann erneut. „Also dann, viel Spaß noch.“ Und dann lief er los.

Er lief los. Tatjana fühlte, wie sie fiel; in einen Loch fiel, obwohl sie noch immer auf dem Sand saß. Plötzlich hielt Aurelius inne, blickte zu ihr und schritt grinsend auf sie zu. Er hielt ihr eine kleine, zarte Rose hin.

„Hier. Ein Gruß unserer neuen Schule.“
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aurelius Bielstein am Mo Jan 13, 2014 6:05 pm

Mitspieler: Anjun, Aurelius, Tatjana, Ziphin, Aaltje, Tethys

Aurelius hatte sich gefreut, Tatjana zu sehen; sie inmitten eines Haufens Schüler zu sehen, die wohl ihre Klassenkameraden waren. Und es war sogar ein Junge dabei. Er freute sich wirklich. Die Zeichen für Tatjana standen gut.

Das Gespräch verlief für seinen Geschmack nicht so gut. Sie lief rot an, sogar noch schlimmer als damals auf dem Hof der Dinkelsacks. Alles war ihr schrecklich peinlich, obwohl es dazu doch eigentlich keinen Grund gab. Doch die wenigen Blicke, die sie Anjun schenkte, erklärten ein paar Dinge. Sie hatte also noch immer nicht ihren Mut gefunden; glaubte noch immer nicht an sich…

Das Gespräch sagte ihm so vieles, was er nicht gern hörte. Er hätte sich für sie ein besseres Leben gewünscht. Irgendwie erinnerte sie ihn sogar ein wenig an Aurora…

Als er sich verabschiedete und Anjun ein stummes Zeichen zum Aufbruch gab, fühlte er die kleine Rose in seiner Hand, die er vorhin an dem wilden Strauch gepflückt hatte. Mittlerweile hatte er alle Dornen abgeknibbelt, sodass der kurze Stiel weich und glatt in seinen Fingern lag. Ein Gedanke. Er wollte sie nur einmal zum Lächeln bringen, wenn er ihr schon so viel Verlegenheit bescherte.

„Hier. Ein Gruß unserer neuen Schule.“

(OOC: wenn ihr wollt, gehen die Jungs auch einfach schon, damit die Gesprächsrunde kleiner wird….)
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Ziphin Drachenberg am Mo Jan 13, 2014 7:03 pm

Ziphin blickte auf und sah ungläubig, wie Malin und eine andere (war das etwa eine Fünftklässlerin?!) vorbeiflogen und zu ihnen hinunter rief. Er schüttelte nur den Kopf. Dann begannen der fremde Junge – Aurelius – und Tatjana ein Gespräch. Irgendwie schienen sie sich gut zu kennen und irgendwie schien Tatjana recht verlegen zu sein in seiner Gegenwart. Noch verlegener als wenn er Tethys im Badeanzug sah. Und irgendwie gefiel ihm das nicht.

Doch die beiden gaben ihm keine Gelegenheit, sich am Gespräch zu beteiligen, was seiner Laune erneut einen Dämpfer verpasste. Er zerrte seine Gitarre zurück in die Tasche, dem Gespräch hörte er nur mit halbem Ohr zu. Er fand Aurelius einfach nur doof und alles was er heraus lies, war kacke. Er erhob sich und klopfte sich den Sand aus den Kleidern und in dem Moment gab Aurelius Tatjana eine Rose. Seine Gesichtszüge verfinsterte sich noch etwas mehr. Scheiß Schleimer. Ts. Aber sollte ihm doch egal sein, sollte Tatjana halt mit diesem Typen zusammen sein, den sie schon ewig kannte und in den sie eh über beide Ohren verknallt war. Ihm doch egal.

„Komm, Kramm, wir zischen’s zur Klotterbeck“, meinte er. „Bis später.“ Er hob die Hand beim Weggehen, jedoch an niemand bestimmtes gerichtet.

TBC: Hauptgebäude: Büro von Professor Klotterbeck (1. OG) (+Aaltje)
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am Mo Jan 13, 2014 8:03 pm

Paco entgegnete Janoschs Schnauben mit einem Grinsen seinerseits.

//"Paco, du weißt doch: Ein Gentleman genießt und schweigt..."//

Nun war Paco an der Reihe, amüsiert zu schnauben.


//"Sag mal, warum kennst DU dich denn so aus mit Wahrheit oder Pflicht? Bekommst du denn sonst keine Mädchen ab?"//

Paco sah mit hochgehobenen Augenbrauen zu Janosch, den Mund zu einem verdutzten 'o' geformt. Dann lachte er und schüttelte den Kopf.

"Du weißt doch, was die Muggel heutzutage sagen. 'YOLO' und all' das. Jasper hat mehr Einfluss auf mich als du denkst."

Er widmete seine Aufmerksamkeit wieder dem Schachbrett und musste ein weiteres Lachen unterdrücken als Janoschs Fehler bemerkte. Immer wieder die Sache mit dem Turm, Janosch.

Gerade überlegte er, wie er sich Janoschs gravierenden Fehler zunutze machen konnte - da wurde der Himmerl am Horizont kurz in gleißendes Licht getaucht...wenige Momente später ertöntell irgendwo in der Ferne ein Donnerschlag.

"Oh!", entwich es ihm, und er schaute begeistert zu Janosch.
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