Rungholt: Strand und Warnpfosten

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Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tethys Pechnebel am Mi Jan 08, 2014 8:49 pm

Zu einem großen Teil ist Rungholt zum Wasser hin befestigt, um den Wellen wenig Angriff zu bieten. Auf der strömungsabgewandten Seite der Insel gibt es jedoch einen feinen Sandstrand auf welchem bei Flut die Wellen auflaufen. Bei Ebbe reicht das Watt bis zu den Nachbarhalligen. Holzbohlen führen durch die Dünen in Richtung Hauptgebäude. Wenn Rungholt sich an einem Gewässer oder im heimischen Meer befindet, kann man von hier aus baden gehen.

Ansonsten ist dies der bequemste Ort, um die Insel zu Fuß zu verlassen. Eine Reihe von kleinen roten Holzpfosten markiert den Teil des Landes, der zum Fliegenden Anger gehört. Bei der Abreise sollten sich alle Schüler innerhalb dieser Markierung aufhalten, um nicht vergessen zu werden. In der Regel versammeln sich dann alle im Speisesaal und werden durchgezählt. Aber Unfälle sind bereits vorgekommen...

(Hinweis: Wenn Ihr ins Meer schwimmen geht, benutzt bitte den "Meer um Rungholt"-Thread. Solltet Ihr die Insel zu Fuß verlassen, könnt Ihr in den Standort-Threads schauen, wo Ihr rauskommt, wenn Ihr die roten Warnpfosten hinter Euch lasst.)
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tethys Pechnebel am Mi Jan 08, 2014 9:02 pm

pp: 15:00-16:00 Uhr: Ankunft und Teetrinken - Hauptgebäude: Speisesaal

Tethys ging als erstes zum Langhaus der Wolpertinger und packte ihre Sachen aus. Das meiste blieb natürlich in ihrer Truhe, aber Schuhe, Jacke, Schlafanzug und andere Dinge, die man mal schnell brauchte, verteilte sie schon einmal strategisch sinnvoll im Zimmer. Dann zog sie sich ihren Badeanzug an, knotete sich ein Strandlaken um und lief barfuss über die Insel zum Strand. Leider begrüßte sie kein blauer Himmel und keine strahlende Sonne, aber es war heiß und die Wellen brandeten auf Flutniveau gegen die Hallig.

Das Badelaken wurde in den Sand geworfen und Tethys stürzte sich ins kühle Nass. Hach, das tat einfach gut. Sie schwamm ein Stück raus und ließ sich von den Wellen schaukeln. Das Wasser war frisch und kalt und nach einiger Zeit war es doch wirklich zu kalt - trotz der Hitze der Luft. Tethys schwamm zurück ans Ufer, breitete fein säuberlich ihr Handtuch aus und warf sich ausgetreckt darauf. So eine Insel im Meer war einfach großartig. Schade, dass sie nur eine Woche hatte, um den Strandspaß zu genießen. Dann würde es heißen: ab in die Berge!
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am Fr Jan 10, 2014 1:24 am

pp: 15:00-16:00 Uhr: Ankunft und Teetrinken - Hauptgebäude: Speisesaal (+ Janosch)

Paco ging neben Janosch her und wirbelte Sand vor sich auf. Seine Hände hatte er wieder in der Bauchtasche seines Hoodies vergraben, und über seine eine Schulter hing ein großes Handtuch. Sie waren vorher noch kurz in ihrem Langhaus gewesen, hatten ein paar Sachen geholt.
Paco hatte nicht vor, Baden zu gehen - aber wenigstens ein wenig die Wellen spüren, das wollte er.

Nach einer Weile blieb er stehen und zog seine Schuhe aus. Während er sich die Socken von den Füßen streifte, räusperte er sich und fragte Janosch:
"Möchtest du lieber jetzt in Ruhe lesen oder hast du Lust auf eine Partie Schach?"

Lächelnd richtete er sich auf und schaute zu seinem Kumpel hinüber, das Gefühl von Sand unter seinen nackten Füßen und die leichte Brise, die um seine Haare wehte, genießend.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am Fr Jan 10, 2014 1:42 am

Auch Janosch hatte seine Schuhe ausgezogen, aber dadurch, dass die Luftfeuchtigkeit schon den ganzen Tag so hoch gewesen war, war der Sand sehr feucht, auch wenn ihn die Wellen nicht erreichten. Janosch schaute skeptisch zum Himmel hinauf, der sich schnell zusammenzog und zunehmend düster wurde.

Er wandte sich an Paco: "Schau dir mal das Wetter an. In spätestens einer Stunde wird hier ein richtiges Gewitter losgehen, also wenn du ans oder ins Wasser willst, geh lieber jetzt, und ich les mein Buch. Schach können wir dann auch noch drinnen spielen, okay?" Und grinsend fügte er hinzu: "Ich brauche endlich mal wieder einen vernünftigen Gegner, Bartho hat es nämlich echt einfach nicht drauf."

Dann schlug er sein Buch auf und blätterte darin, bis er die richtige Seite gefunden hatte. Irgendwo in einem seiner Bücher hatte er auch ein Lesezeichen, aber eines reichte nunmal nicht, wenn man grundsätzlich immer mindestens zwei Bücher auf einmal las...
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am Fr Jan 10, 2014 1:59 am

Paco wandte den Kopf nach oben und musste grinsen. Wie erfrischend!

"Okay!", sagte er und legte sein Handtuch neben Janosch auf den Boden. "Mach's dir gemütlich, Kumpel." fügte er hinzu und begann, seine Hosenbeine etwas hochzurollen. Dann drehte er sich um ging zum Meer, der Sand unter seinen Füßen immer feuchter werdend.

Und schon bald umspülte das Meer seine Knöchel, dann seine Waden und dann schließlich seine Kniekehlen. Seine Hose war schon etwas nass geworden, aber das machte ihm nichts. Mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht verschränkte er seine Hände hinter seinem Kopf und lehnte sich ein wenig zurück, das Gesicht dem dunkler werdenden Himmel zugeneigt.

Er schloss die Augen und ließ das Rauschen des Meeres die gähnende Leere seines Kopfes füllen.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am Fr Jan 10, 2014 2:16 am

Einen Moment lang sah Janosch Paco hinterher, wie er zum Wasser hinüberschlenderte. Kurz seufzte er - das Meer wäre jetzt sicher auch für ihn eine angenehme Abkühlung gewesen, aber nach dem Essen hatte sich bei ihm eine Müdigkeit breitgemacht, die nur schwer zu bekämpfen war. Der Stress und die Hektik der Anreise waren komplett von ihm abgefallen und er fühlte sich vor allem erschöpft von der langen Reise.

Als er seinen Blick dem Buch in seiner Hand zuwand, versank er noch schneller darin als je zuvor. Es war ein Abenteuerroman, geschrieben von einem Zauberer, der erzählte, wie ein scheinbarer Muggel erfuhr, dass er magische Eltern hatte und in Wirklichkeit ein Squib war - sein Einleben in die magische Welt und die Erfahrungen, die er mit allem neuen Magischen machte, waren mit großer Liebe zum Detail beschrieben. Janosch mochte das Buch zum einen, weil es die Zaubererwelt und deren Geschichte aus einer Außenperspektive extrem präzise darstellte. Zum anderen war er aber sehr begeistert davon, weil er sich gut mit dem Squib-Protagonisten identifizieren konnte, der zwar etwa 20 Jahre älter war als er selbst und von der Zaubererwelt bis zu diesem Alter keinen blassen Schimmer gehabt hatte, aber dennoch viele Attribute hatte, die Janosch auf sich selbst zutreffen sah.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am Fr Jan 10, 2014 2:30 am

Paco spürte den nassen Sand und ein paar Meerpflanzen unter seinen Füßen, den leicht stärker werdenden Wind und das Wasser, das gegen seine Beine schwappte. Hin und wieder hob er die Füße und lief ein paar Sekunden auf der Stelle, um den aufgewirbelten Sand zu erspüren.

Wenn er nicht wüsste, dass das eigentlich nicht wirklich sein konnte, würde er sagen: er döste. Er stand mitten im seichten Meer, das Gesicht gen Himmel gerichtet, auf dem sich die Wolken weiter und weiter verdüsterten, und die Augen geschlossen. Hin und wieder spürter er sogar, wie er leicht im Wind hin und her wankte, jedoch blieb er sicher und fest auf beiden Beinen stehen.

Er grinste und lauschte weiter dem sanften Rauschen des Meeres.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Fr Jan 10, 2014 11:06 am

Pp: Langhaus: Elwetritschen – Aufenthaltsraum (+Ziphin, + Aaltje)

Sie waren über die Insel gelaufen, Ziphin hatte ihr den Zaubertränkepavilion, das Tritscharium und die Dünen gezeigt, ehe sie recht zügig zum Strand gingen, in der Hoffnung, Tethys noch anzutreffen.

Und siehe da: da entdeckten sie das Mädchen auf einem Badetuch, wie sie scheinbar zufrieden und entspannt in einem Badeanzug vor sich hin trocknete. Tatjana lächelte. Und wieder machte sich ein wohliges Gefühl in ihrem Bauch breit; der Beginn einer Freundschaft? Sie wusste es nicht.

Im Hintergrund sah sie einen älteren Jungen, der ebenfalls im Sand saß und etwas weiter im Wasser drin ein weiterer Junge, der wohl nur dastand. Seltsam, dachte Tatjana, blickte dann aber lieber zu Tethys.

„Hallo Tethys.“ Sie hob zur Begrüßung eine Hand und lächelte.

(OOC: Rhabandi: so okay?)
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am Fr Jan 10, 2014 6:03 pm

Als Janosch nach einer halben Ewigkeit von seinem Buch aufsah, konnte er beobachten, wie Paco bewegungslos mit den Füßen im Wasser stand, als würde er meditieren - was er natürlich nicht tat, das wäre lächerlich. Aber er schien völlig eingefroren im Moment.

Janosch klappte sein Buch zu - er hatte gerade ein gutes Kapitel beendet - und rief in Richtung Meer: "Ey Paco, Lust auf eine Runde Schach?" Das wäre jetzt genau das richtige, und da das kommende Gewitter sich wohl doch mehr Zeit ließ, als Janosch es vorausgesagt hatte, würden sie wohl noch eine Partie schaffen, bevor sie nach drinnen flüchten mussten.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am Fr Jan 10, 2014 6:08 pm

Er atmete tief ein und aus, und ließ´den leicht fischigen und salzigen Geruch des Meeres seine Nase kitzeln.

Wie aus der Ferne hörte Paco eine Stimme, aber er verstand nicht, was sie sagte. Es interessierte ihn auch nicht sonderlich.

Für einen Moment stellte er sich vor wie es wäre, wenn er als Fisch durch das Meer schwimmen könnte. Er war ein ganz guter Schwimmer, aber als Fisch...? Da hätte er viel mehr Freiheiten. Oder wie wäre es, als Möwe über das Meer hinweg zu fliegen?
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Ziphin Drachenberg am Fr Jan 10, 2014 7:31 pm

Ziphin hatte Tatjana alles gezeigt, was es zu sehen gab und schließlich gelangten sie zum Stand. Zu seiner Verwunderung war Aaltje ziemlich ruhig und hatte nur hin und wieder mit Tatjana geredet – ihn hatte sie nicht genervt. Er wusste nicht, was genau diese Friedlichkeit in ihr ausgelöst hatte, doch er genoss den Waffenstillstand. Wer wusste, wie lange dieser anhalten würde?

Tatjana hatte Tethys schon vor ihm ausgemacht und als er sie sah musste er schlucken. Tethys im Badeanzug. Ziphin lief rot an und setzte sich neben sie in den Sand, den Blick ganz bewusst aufs Meer gerichtet und nicht neben die junge Frau neben ihm. Er zerrte erneut seine Gitarre aus der Tasche und begann, leise Musik zu spielen.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Aaltje von Kramm am Fr Jan 10, 2014 7:41 pm

Aaltje trottete hinter Tatjana und Ziphin her, als sie am Strand ankam freute sie sich und tabste auf ihren nackten Füßen zum Wasser. Sie hatte keine schwimmsachen dabei, es würde sich nicht lohnen. Das Wetter, die Klotterbeck.. Auch sie hob die Hand um Tethys zu begrüßen.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tethys Pechnebel am Fr Jan 10, 2014 9:31 pm

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

"Oh, Ihr seid schon da?", erwiderte Tethys die Begrüßung. Sie musste länger im Wasser gewesen sein als sie selbst gedacht hatte. Kein Wunder, dass ihr kalt geworden war. "Wie war die Inselführung?", wollte sie wissen. "Habt Ihr Schwimmsachen dabei? Und hat vielleicht jemand an einen Wasserball gedacht?" Die anderen wollten doch wohl nicht einfach hier am Strand rumsitzen und das Meer anstarren, oder? Sie hatten die ganze Zeit beim Teetrinken gesessen. Tethys wollte Herumtollen und Spaß haben. Andererseits waren da vorne ein paar Möwen, die zu beobachten auch ganz interessant sein würde.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Tatjana Marie Haberich am Sa Jan 11, 2014 2:22 am

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

Tatjana setzt sich neben Tethys in den Sand, zog die Beine an sich und umklammerte sie. So saß sie gern da, auch wenn es nicht sonderlich bequem wirkte.

Als Ziphiin seine Gitarre herausholte, musste sie ein wohliges Grinsen unterdrücken und sich zwingen, Tethys zuzuhören. „Nein, Keine Badesachen.“ Sie verzog leicht das Gesicht. Die Vorstellung, im Badeanzug vor fremden Jungs rumzuspringen, war ihr ein Graus! Sowas könnte sie wohl nie!

Andererseits war die Ruhe genau nach ihrem Geschmack – der Tag war aufregend genug gewesen. Sie blickte in den Himmel und ein ungutes Gefühl machte sich in ihr breit.

„Meint ihr, es gewittert heute noch?“ Das wäre schrecklich! Der erste Tag und sie würde tausend Tode sterben vor Angst!
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Ziphin Drachenberg am Sa Jan 11, 2014 2:36 am

Mitspieler: Tethys, Tatjana, Ziphin, Aaltje

„Nö, haben wir nicht“, entgegnete Ziphin, ohne mit dem Gitarrenspielen aufzuhören. „Aaltje und ich müssen eh bald zur Klotterbeck ...“ Seine Stimme klang ziemlich gelassen. Ihm war das wirklich egal. Er hatte schon so viele Strafarbeiten machen müssen, dass es ihm auf eine mehr oder weniger nicht ankam. Und wenn die Kramm so locker drauf sein würde wie gerade eben, dann würde das hoffentlich nur halb so schlimm werden.

// „Meint ihr, es gewittert heute noch?“//, hörte er Tatjana fragen.

Ziphin blickte in den Himmel. „Ich hoffe nicht ... Ich hoffe vor allem, dass das Wetter morgen Nacht hält. Wir wollten doch dann Geburtstage feiern, oder?“



Zuletzt von Ziphin Drachenberg am So Jan 12, 2014 4:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 1:03 pm

Janosch wartete eine Antwort oder Reaktion von Paco ab, aber nichts passierte. Meditierte Paco doch oder so ein Unsinn? Jedenfalls schien er weit, weit weg zu sein, also brüllte Janosch noch einmal, so laut er konnte: "PACO CANORI BRYNNER! Hast du Trollpopel in den Ohren oder was?"

Er könnte auch einfach aufstehen und zu Paco hingehen, das würde vieles sicher einfacher machen und seine jetzt schmerzenden Stimmbänder würden sich bei ihm bedanken, aber nein, dazu hatte er gerade gar keine Lust.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 1:08 pm

//"PACO CANORI BRYNNER!//


Paco zuckte zusammen, seine Knie beinahe nachgebend.

//Hast du Trollpopel in den Ohren oder was?"//

Er schüttelte den Kopf etwas, wie um eine Fliege zu vertreiben. Die Arme herunternehmend drehte er sich um, das Wasser bei seinen vorsichtigen Schritten weiter gegen seine Beine schwappend.

Am Strand saß immer noch Janosch. Paco grinste und winkte ihm zu, etwas ratlos und mit roten Ohren.
Was will er denn?
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 1:19 pm

Na endlich, Paco schien wieder im Jetzt und Hier zu weilen! Jedenfalls drehte er sich um und sah Janosch fragend an. Janosch rappelte sich aus seiner halb sitzenden, halb liegenden Position auf, sodass er nun aufrecht saß. Dann deutete er auf das Schachset neben sich. "Ich hab dich gefragt, ob du ne Partie Schach spielen willst." Grinsend fügte er hinzu: "Aber wenn du lieber weiter Wasserjoga machen willst, dann such ich mir halt jemand anderen."
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 1:29 pm

//"Ich hab dich gefragt, ob du ne Partie Schach spielen willst. Aber wenn du lieber weiter Wasserjoga machen willst, dann such ich mir halt jemand anderen."//

Paco schüttelte lachend den Kopf und begann, aus dem Wasser zu stapfen. Seine Beine fühlten sich schwerer an als vorher, und ein bisschen kalt war es nun auch - aber Paco bereute es nicht, ins Wasser gegangen zu sein.

"Das war kein Wasserjoga.", stellte er klar, als er bei Janosch angekommen war.

Er beugte sich hinuntern zu seinem Handtuch und legte es zurecht, dann nahm er darauf Platz. Er wuschelte sich kurz durch die Haare und schüttelte sich wie ein nasser Hund, um wieder richtig wach zu werden.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 1:47 pm

Janosch spielte Erleichterung. "Merlin sei Dank! Wasseryoga wäre mir echt eine Spur zu schräg gewesen. Ich fürchte, ich hätte dir dann die Freundschaft kündigen müssen." Mit einem versteckten Grinsen auf den Lippen deutete er dann noch einmal auf das Schachbrett. "Also, was ist jetzt? Lust auf ein Spiel?"

Darauf hatte er sich schon die ganzen Ferien lang gefreut: Wieder einen Schachpartner zu haben, an dem er sich tatsächlich messen konnte. Bei Bartho musste er sich nicht mal sonderlich Mühe geben, um ihn zu besiegen, das war keine Kunst. Aber Paco war eine Herausforderung.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 1:52 pm

Paco räusperte sich und lachte erneut.

"Als ob du mir je die Freundschaft kündigen wollen würdest..." grinste er Janosch an.

"Klar, bau' das Brett auf. Möge der Beste gewinnen."
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 2:04 pm

Na klar, Janosch würde Paco niemals die Freundschaft kündigen, nicht nach all den Jahren, aus vielen guten Gründen. Aber das musste er jetzt ja nicht laut sagen.

//"Klar, bau' das Brett auf. Möge der Beste gewinnen."//

"Mach dich bereit dazu, mental zu Gnomfutter verarbeitet zu werden!", grinste Janosch triumphierend, während er das Schachbrett auf dem Sand zwischen ihnen aufbaute und die Figuren auf dem Brett verteilte. Er selbst war weiß, Paco bekam die roten Figuren.

Dann rieb er sich die Hände. "Also los geht's!" Und er zog seinen ersten Bauern.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 2:14 pm

Paco machte es sich bequem und betrachtete dann das Schachbrett.

Dann machte auch er seinen ersten Zug.

"Wie war der Rest deiner Ferien eigentlich?" fragte er schließlich.
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Janosch Lenz am So Jan 12, 2014 2:51 pm

Das Spiel lief irgendwie ganz von selbst, keiner der beiden zerbrach sich stundenlang den Kopf über seinen nächsten Zug, weil sie keinen absoluten Wert aufs Gewinnen legten. Janosch fand es so ganz entspannend.

//"Wie war der Rest deiner Ferien eigentlich?"//

Janosch überlegte, ob er noch irgendetwas nennenswert Aufregendes gemacht hatte.

"Die letzten zwei Wochen habe ich meinem Vater noch im Laden ausgeholfen, weil seine Mitarbeiterin in den Flitterwochen war. Hab dafür auch ne ordentliche Bezahlung bekommen, aber ich weiß noch nicht, was ich mit dem Geld anfangen soll. Hast du nen Vorschlag?"

Er sah dabei zu, wie Pacos Springer einen seiner Bauern schlug, und blickte für eine gute Minute grübelnd auf das Schachbrett, bis er entdeckte, dass sein eigener Läufer (vorerst) gefahrlos ebendiesen Springer schlagen konnte.

Dann fiel ihm ein, dass er ja Paco in den Ferien von Kostja und Alesja erzählt hatte. "Oh, und erinnerst du dich noch an Kostja und Alesja, von denen ich dir erzählt hab? Na ja, deren Vater ist ein wichtiger Ministeriumsangestellter, internationale Zusammenarbeit. Der hat letzte Woche ein großes Fest gehabt, weil er irgendeinen wichtigen russischen Ministeriumsangestellten zu Besuch hatte. Mein Vater, Bartho und ich waren auch eingeladen. Ich hatte gehofft, dass vielleicht ein paar interessante Leute aus dem Ministerium da sind, oder ein paar internationale Quidditchspieler oder sowas spannendes, aber es waren hauptsächlich langweilige Leute da, also haben Alesja, Kostja, Bartho und ich uns irgendwann heimlich verdrückt und im Keller Drachenfruchtwein und Butterbier getrunken."

Janosch spürte, wie das Blut in seinem Kopf etwas zu pochen anfing, wenn er an diesen Abend dachte. Er war wohl zum ersten Mal richtig betrunken gewesen und später hatte man ihn gezwungen, mit Alesja einen Walzer zu tanzen. Und nicht nur, dass er weder gern tanzte noch einen Walzer beherrschte, nein, Alesja war an diesem Abend die ganze Zeit so charmant gewesen, dass er sich fast noch einmal in sie verliebt hatte. Ob er das alles Paco erzählen sollte? Es war ja nicht wirklich eine interessante Information für ihn...
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Re: Rungholt: Strand und Warnpfosten

Beitrag  Paco C. Brynner am So Jan 12, 2014 3:03 pm

"Du könntest sparen, für's Studium. Oder für eine Reise nach der Schule. Das würde ich machen..." antwortete Paco und beobachtete weiter das Schachbrett und die Figuren.

// "Oh, und erinnerst du dich noch an Kostja und Alesja, von denen ich dir erzählt hab? Na ja, deren Vater ist ein wichtiger Ministeriumsangestellter, internationale Zusammenarbeit. Der hat letzte Woche ein großes Fest gehabt, weil er irgendeinen wichtigen russischen Ministeriumsangestellten zu Besuch hatte. Mein Vater, Bartho und ich waren auch eingeladen. Ich hatte gehofft, dass vielleicht ein paar interessante Leute aus dem Ministerium da sind, oder ein paar internationale Quidditchspieler oder sowas spannendes, aber es waren hauptsächlich langweilige Leute da, also haben Alesja, Kostja, Bartho und ich uns irgendwann heimlich verdrückt und im Keller Drachenfruchtwein und Butterbier getrunken."//


Paco prustete auf und hob den Kopf, Janosch angrinsend.

"...Und?"
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