Rungholt: Wege und Pfade

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Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Mi März 13, 2013 12:51 am

Mehrere Fußwege führen über die Insel. Einige sind gepflastert und ähneln schmalen Straßen. Andere hingegen sind kaum mehr als Trampelpfade durch die zaghaft mit Gras bewachsenen Dünen. Der äußere Bereich der Insel ist von einem großen Sandstrand umgeben, während hellbraune Erde den Rest bedeckt und Gras, Büsche und sogar einen kleinen Wald wachsen lässt.

Hier stehen der Zaubertränke-Pavillon und das Gewächshaus sowie das Quidditchfeld. Alles ist durch die Wege mit dem Hauptgebäude, dem Leuchtturm und dem Bootshaus verbunden.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Mi März 13, 2013 1:20 am

Was soll ich nur machen... Das dachte sich der braunhaarige Junge wohl, der diesen Schotterweg entlang schlenderte. Abel Monau... Wie immer, sah der junge Zauberer gedankenverloren aus. Wie er so leer in den Himmel starrte... Wie er so vor sich hin trödelte... Es war wahrlich kein unüblicher Anblick. Er hatte alltägliche Kleidung an, seinen Zauberstab hatte er in der rechten Hand. Er hatte nichts zu tun. Eigentlich war es ein schönes Gefühl, Nichts zu tun zu haben. Aber es war gleichzeitig auch... nun, um es einfach aus zu drücken: Es war langweilig. Hm... Aber irgendwas... Es kam Abel so vor, als hätte er etwas vergessen... Doch was war das...? Der Junge kratzte sich an der Stirn... Vielleicht war es ja auch nicht so wichtig gewesen... Schließlich hielt er inne und setzte sich unter einen Baum, der am Wegrand stand. Der Junge atmete tief durch. Hmh... Nichtstun ist vielleicht doch nicht so schlecht...
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Mi März 13, 2013 6:46 pm

„Hallo Abel!“ Es war Anjun, der den Weg hoch kam. Offenbar kam er vom Quiddich-Training, denn er trug seinen leuchtend gelben Umhang. Besen und Schlagstock hatte er unter den Arm geklemmt und sein Gesicht war vom Wind und dem Eifer des Kampfes gerötet. Er blieb stehen und musterte den anderen Jungen, wie er gemütlich und ein bisschen gelangweilt unter einem alten, windschiefen Baum auf der Bank saß. „Gar nichts vor heute?“
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Mi März 13, 2013 8:48 pm

Abel schaute auf, als er seinen Namen hörte. Irgendein rothaariger Junge mit Quidditch-Uniform... Moment, den kannte er doch. "Oh, Anjun." meinte der Junge ruhig und nickte ihm zu. Er kam wohl vom Training, denn er sah angestrengt aus. Quidditch... Es hatte ihn nie so wirklich interessiert, aber er besuchte gerne die wichtigen Spiele, um seine Freunde an zu feuern... Auf was für einer Position Anjun wohl spielte? Abel bemerkte den Schläger in der Hand des Rothaarigen. Treiber, hm? Das hätte er nicht erwartet. Er konnte sich den vornehm-wirkenden Anjun einfach nicht dabei vorstellen, einen Schläger gegen Klatscher zu hauen. „Ja... da hast du recht.“ antwortete der Junge schließlich auf die Frage. Er schwieg wieder für einen kurzen Moment. Was sollte er auch großartig sagen, schließlich... Moment! Plötzlich sprang der Junge, wie von einer Biene gestochen, auf. Es war ihm wieder eingefallen! Abels Augen weiteten sich und er grinste leicht. „Du könntest mir aber... bei etwas helfen, wenn du schon hier bist.“ fing er ruhig an und sah zu Anjun. „Ich hab da einen neuen Zauber gelernt, aber ich brauche Jemanden... der sich bereit erklärt... der freiwillig... ähm... an dem ich den Zauber... na ja... ausprobieren kann.“ sagte Abel. „...Er ist natürlich harmlos.“ fügte er noch hinzu.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Mi März 13, 2013 9:36 pm

„Solange du keinen der verbotenen Flüche ausprobieren möchtest.“, grinste Anjun. „Worum geht es denn?“

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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Mi März 13, 2013 9:51 pm

"Nein, Keine Sorge... Es ist nur ein kleiner Zauber. Du musst nichts tun. Bleib einfach nur da stehen, ich beginne mit dem Zauber." Der Junge hob seinen Stab an und sprach: "Vinlis!"


[occ: Du darfst natürlich selbst entscheiden, was mit Anjun geschieht.]
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Mi März 13, 2013 10:07 pm

Vinlis? Von diesem Zauber hatte der junge Baccaracus noch nichts gehört. Doch noch ehe Anjun irgendeine weitere Frage stellen oder Einspruch erheben konnte, fing Abel schon an zu zaubern. Ein heller Schimmer stieg aus seinem Ahornholz-Zauberstab auf und breitete sich wolkenförmig hinter dem rothaarigen Jungen aus. Anjun fühlte ein Kribbeln in seinem Körper und ein Beben unter seinen Füßen. Die Welt vor seinen Augen verschwamm zu Grautönen und es war ihm, als werde er plötzlich ganz leicht. „Was bei Merlins Bart geschieht mit mir?“, hauchte er noch, während er immer durchscheinender wurde und mit dem Schatten des Baumes verschmolz.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Do März 14, 2013 6:56 pm

Abel achtete nicht besonders auf Anjuns Nervosität, seine gehauchte Frage ging durch seinen Ausruf unter. "Es funktioniert!" Der Monau grinste und sah den reinblütigen Jungen an, dessen Gestalt immer weiter verblasste. "Keine Angst, dir passiert schon nichts." sagte er und ging neugierig um Anjun herum, so lange dieser noch zu sehen war. Er erklärte dabei im entspannten Ton: "Vinlis ist ein starker Unsichtbarkeitszauber. Du wirst nicht nur für die Augen anderer Menschen unerkennbar, er verdeckt zum Teil auch deine Präsenz. Das bedeutet, dass einige Revelio-Zauber nicht bei dir anschlagen würden." Es war ein recht neuartiger Zauber, wie Abel gehört hatte. „Ein ultimativer Tarnzauber!“
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Do März 14, 2013 9:39 pm

Abels Stimme klang wie aus weiter Ferne, während die Fraben um Anjun immer weiter verblassten. Es war als tauche er in eine Welt aus Schwarz und Weiß ein. Doch noch etwas war zu erkennen. Eine Farbe, die Anjun noch nie zuvor gesehen hatte. Es war etwas, für das er noch nicht einmal Worte hatte. „Oh“, murmelte er, „offenbar verändert der Zauber auch meine Wahrnehmung.“. Das seltsame Leuchten war überall auf der Insel. Am stärksten um den Leuchtturm, aber auch an Abel, seinem Zauberstab und dem Rennbesen, den er in das Gras gelegt hatte. „Magie?“, fragte der Nachtkrabs sich. „Ich glaub ich kann Magie sehen!“ Es war ein erstaunter Ausruf, doch für Abel klang es wie durch eine dicke Wand.

Neugierig sah sich Anjun um. Was für Geheimnisse würde er wohl alles ergründen können, jetzt wo er Magie sogar sehen konnte. Vielleicht würde er endlich das Rätsel um das verschwundenen Portrait ergründen können.

„Alles klar, Du bist magisch, der Besen ist magisch und natürlich Dein Zauberstab. Sieh nur, der Baum ist auch magisch! Es muß einer von den heiligen Bäumen sein! Sie haben sie doch nicht alle abgeholzt!“ Anjun klang jetzt nahezu begeistert. „Doch was ist das? Das schwarze Loch am Fuß des Baumes? Da wabert etwas... Es will raus aus dem heiligen Baum. Bei Lavendia!! Es sind Schemen!“

Anjun schrie auf und wehte sich heftig, als die Wesen auf ihn zukamen, doch für Abel klangen seine Worte. „Abel! Schemen! Fort ihr Schemen!“ wie ein leises Säuseln im Wind.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Dominic Hohensayn am Do März 14, 2013 11:03 pm

Dominic schlurfte in sich versunken und sichtlich über irgendetwas brütend über einen der Pfade Rungholts. Gedanklich hing er noch in der letzten Nach fest, die ihn heute morgen ausgesprochen missgelaunt hat erwachen lassen. Irgendjemand hatte ihm eine Traumtulpe unter das Kopfkissen gemogelt und dementsprechend lebendig war das, was er geträumt hatte. Wenn, dann wurde er von Albträumen geplagt, aber zumeist konnte er sich nicht daran erinnern. Das war doch ausgesprochen verstörend... Er hatte Abel in einiger Entfernung gesehen und war ihm mittlerweile näher gekommen. Er schien allein zu sein. Als Dominic ihn grußlos passieren wollte, stieß er gegen ein Hindernis. Dominic taumelte ein paar Schritte zurück, aber es war nichts zu sehen. Reflexhaft zog er seinen Zauberstab und richtete ihn gegen die unsichtbare Blockade. "Propello!" sprach er aus, um das Hindernis aus dem Weg zu stoßen, wie immer nicht geneigt, lange zu fackeln. Dann funkelte er Abel an. "Hey, findest du das lustig, unsichtbare Barrieren auf einem der Wege zu errichten?"
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Do März 14, 2013 11:40 pm

Graue, schemenhafte Gestalten kamen auf Anjun zu. Entsetzt packte er seinen Zauberstab. //Ich muß sie wieder zurück in den Baum bannen.//, dachte er noch, als plötzlich etwas von hinten ihn zur Erde stieß. Er stürzte und verlor dabei seinen Zauberstab. Im nächsten Moment packte eine magische Kraft ihn und wirbelte ihn über den Weg. Er schlug gegen Bank und Baum, ehe er halb ohnmächtig liegen blieb.

Unterdessen entflohen die Schemen...
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Do März 14, 2013 11:43 pm

"Anjun... Von was redest du da?" fragte Abel verwirrt, als er den reinblütigen Jungen sprechen hörte. Er konnte plötzlich Magie sehen? Das war... unmöglich. Dieser Zauber hatte nicht so eine Wirkung. Von erweiterter Wahrnehmung war niemals die Rede. Das war nur ein Zauber, der Unsichtbarkeit bewirkte, mehr nicht... oder? Doch Abel zweifelte immer mehr daran, desto länger er Anjun zuhörte. Abel verstummte, als er kaum mehr zu erkennen war. Auch seine Stimme konnte der Monau bald nicht mehr vernehmen. "Was geht hier nur vor sich?" War das Erste, dass er nach einer Zeit heraus brachte. Wirklich seltsam. „Anjun... Was ist los?“ fragte er. Keine Antwort. Er sah sich den Stab in seiner Hand an. Was hatte er da angerichtet?... Plötzlich kam eine andere Person vorbei. War das nicht einer seiner Mitschüler...? Wie hieß er noch gleich...? Abel hatte keine Ahnung. Jedenfalls lief die besagte Person gegen Anjun, na ja, gegen den unsichtbaren Anjun. Abel konnte kaum reagieren, da verwendete der fremde Junge auch schon einen Zauber gegen die vermeintliche Barriere. Abel sah entgeistert drein. Großartig... „Ach, na ja, das war eigentlich gar keine Barriere.“ antwortete der Junge und deutete mit dem Finger auf Anjuns Besen, den er fallen gelassen hatte. „...Das war Anjun.“
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Dominic Hohensayn am Do März 14, 2013 11:56 pm

"Und wo liegt der Unterschied zwischen Anjun, der unsichtbar im Weg rumsteht und einer Barriere, die unsichtbar im Weg herumsteht?", fragte Dominic, während er die Brauen hochzog, seinen Zauberstab gleichzeitig aber auch wieder sinken ließ. Die Verwerflichkeit, sich mit jemand Unsichtbarem zu unterhalten, war wesentlich geringer als die, auf einem der öffentlichen Pfade der Insel eine unsichtbare Barriere zu errichten. Er warf einen Blick auf den zurückgebliebenen Besen und danach einen dorthin, wo zuvor Anjun gestanden haben musste. Da er kein Protego gehört und erstrecht nicht gespürt hatte - sonst wäre er aus dem Weg gewirbelt worden - musste er Anjun erfolgreich beiseite geworfen haben. Das würde dem bestimmt nicht gefallen. "Revelio Hominem." Sofort hatte er den Zauberstab wieder gehoben, um sich gegen etwaige Angriffe wehren zu können. Aber da war nichts in der Nähe. Wieder blickte er den einzig anderen Anwesenden an. "Und wie erklärst du dir dann, dass ich ihn nicht bemerke, trotz eines Enthüllungszaubers?" Dominic beäugte Abel argwöhnisch. Trieb der Andere womöglich Schabernack mit ihm?
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Fr März 15, 2013 12:15 am

"Enthüllungszauber sind wirkungslos. Der Zauber... er schirmt die Betroffenen vor Revelio Hominem ab." erklärte Abel ruhig und sah den Anderen mt leerem Blick an. Er wusste nicht, ob diese Erklärung glaubhaft war, denn für gewöhnlich gab es nur wenige Tarnzauber, die Enthüllungen verhinderten. Aber Abels Zauber war ohnehin keine einfache Tarnmagie gewesen. Aber das wusste Abel ja nicht. "Das ist gerade eh unwichtig. Du hast die Sache nämlich ganz schön kompliziert gemacht." sagte der Junge ruhig und sah sich um. Obwohl es gerade sehr gute Gründe gab, die Nerven zu verlieren, änderte sich an Abels Mimik nichts. "Ich weiß jetzt nämlich nicht mehr, wo Anjun ist. Ich kann den Zauber so nicht aufheben." stellte er fest.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Dominic Hohensayn am Fr März 15, 2013 12:42 am

"So, wirkungslos." Dominics Augenbrauen wanderten noch ein wenig höher, denn ihm war zwar durchaus geläufig, dass es solche Sprüche gab, aber er kannte keinen dieser Sprüche und er war sich ziemlich sicher, dass ein Zauber, der sowohl die Augen als auch die Magie täuschen konnte ziemlich kompliziert war. Und wieso sollte Anjun sich mit so einem Spruch belegen? Achja, natürlich, er wollte den Anderen wahrscheinlich beeindrucken, das würde ihm ähnlich sehen. Doch wieso wollte Abel den Zauber aufheben? Dominic schüttelte den Kopf. "Ich werde den Verdacht nicht los, dass du mich veräppeln willst. Du willst mir erzählen, dass du Anjun mit so einem Zauber belegt hast und ihn nicht wieder sichtbar machen kannst?"
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Fr März 15, 2013 12:52 am

Anjun stöhnte. Sein Kopf tat weh und Arme und Beine waren aufgeschürft. Er zwinkerte das Blut weg und tastete nach seiner aufgeplatzten Augenbraue. Verdammt, war ihm schwindelig. Sah deshalb alles so seltsam aus? Ächzend erhob er sich und taumelte dabei gegen Dominic.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Dominic Hohensayn am Fr März 15, 2013 1:15 am

Seinen Blick immer noch auf Abel geheftet, gewahrte Dominic eine Bewegung in seiner Nähe. Er sah keine Bewegung, aber er spürte einen Luftzug, der sich ihm näherte, aber er konnte nicht so genau herausfinden, woher die Bewegung kommen würde und ob sie ihn treffen würde. Er spürte einen Rempler und stolperte zur Seite. Gerade so konnte er sich noch auf den Beinen halten und schüttelte den Kopf. "Wenn du wissen musst, wo Anjun ist..." Dominic stieß leicht in die Richtung, aus der er gerempelt wurde und spürte einen Leib. Sofort zog er sich wieder zurück. Körperkontakt war einfach nicht wirklich was für ihn. "...da ist er." Dominic deutete auf die Stelle.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Fr März 15, 2013 7:22 pm

Abel sah leicht verwundert zu dem Jungen, der plötzlich stolperte. Oh, das war wohl... Abel nickte und hob seinen Zauberstab in die Richtung der Stelle, auf die Dominic deutete. Abel schloss die Augen und sprach: "Regressius..." Langsam konnte man wieder etwas von dem Reinblütler sehen und der Zauber verflüchtigte sich. Als Abel Anjuns ausrangierte Gestalt sah, bekam er einen bestürzten Ausruck. Denn erst jetzt realisierte er, dass er Anjun in ernste Gefahr gebracht hatte. Mit schlechtem Gewissen, stützte er den taumelten Jungen. Abel hob den Zauberstab an die Wunde an seiner Braue. "Episkey." Doch... aus dem Zauberstab trat nur ein schwacher Funken hervor. Aber sonst passierte nichts. Abel blickte verwundert auf seinen Stab. Es funktionierte nicht? Warum? Er beherrschte den Episkey doch... Hatte der Zauber, mit dem er Anjun belegt hatte, so viel von seinen Reserven erschöpft? „Könntest du mir helfen?“ fragte er und sah Dominic an.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Dominic Hohensayn am Fr März 15, 2013 7:37 pm

Dominic betrachtete Abels missglückten Versuch, einen Heilzauber zu wirken, lediglich kopfschüttelnd. Einen Episkey nicht hinbekommen, aber angeblich Leute verschwinden lassen können. Irgendwas war hier doch oberfaul. Er schnaubte kurz. "Klar doch, sowas bekomm ich locker hin." Er hob erneut den Zauberstab und sprach ein lautes "Episkey!", während er den Stab auf Anjun gerichtet hielt, um dessen Verletzungen zu mindern. Schuldgefühle verspürte er nicht direkt, nur so ein kleines Nagen. Aber hey, niemand hatte Anjun dazu gezwungen, auf dem Pfad unsichtbar im Weg herumzustehen, oder? Und auf so einer Insel wie Rungholt musste man damit rechnen, für einen albernen Scherz in Form einer unsichtbaren Barriere gehalten zu werden, fand er, wo er das Rationalisieren schonmal begonnen hatte. Es war noch nichtmal ein dummes Versehen, Anjun war der Schuldige... Und Abel natürlich. Als er die beiden ohne großes Aufhebens abziehen sah, legte er die Stirn in Falten und ging ebenfalls seiner Wege. Merkwürdig das Ganze.

tbc: Hauptgebäude: Fensterbrett (für Eulen)


Zuletzt von Dominic Hohensayn am Mo März 18, 2013 9:22 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Fr März 15, 2013 8:17 pm

Der Schmerz lies nach, als sich die wohltuende Wärme des Heilzaubers an seinem Kopf ausbreitete. Langsam wurde Anjuns Blick klarer. „Abel? Dominic? Was ist geschehen?“ Ratlos sah er auf seinen Besen. „Bin ich abgestürzt?“
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am Sa März 16, 2013 3:35 am

"... So ähnlich." antworte Abel eher unsicher auf die Frage des Rothaarigen. Abgestürzt war er ja im Prinzip... nur eben nicht vom Besen... Aber Abel würde die Wahrheit wohl erst später erzählen, wenn die Situation es erlaubte. Dieser klein-gewachsene Junge schien sich nicht besonders um die ganze Sache zu scheren. Aber das interessierte Abel nicht. Er hatte ihm geholfen. Mehr war nicht wichtig.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am Sa März 16, 2013 1:24 pm

„Echt? Ich bin ewig nicht abgestürzt.“ Anjun rieb sich das Nasenbein und kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf, während er sich langsam erhob. „Das mit Eustach zählt nicht... da wäre jeder abgestürzt. - Naja, danke jedenfalls.“ In seinem Blick lag etwas überraschte, fragendes. Dominic gehörte normalerweise nicht zu den Jungs, die ihm viel Sympathie entgegen brachten. Vielleicht war es aber auch nur die Revanche für die Nebelgeister-Geschichte. „Dann bring ich mal meinen Besen weg... was habt ihr nachher noch so vor?“
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am So März 17, 2013 12:05 am

„...Was ich später noch mache, fragst du...? Äh...“ Es fiel ihm etwas ein... Oh je... Stimmt. Es war eine Sache, die die seltsamen Geschehnisse von gerade eben erst mal in den Schatten stellte. Der Junge seufzte. „... Ich muss wohl später noch zur Eulerei...“ Dann sah er zu Anjun. "...Und du solltest erst mal zur Krankenstation." erklärte der Junge.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Anjun Baccaracus am So März 17, 2013 2:41 pm

„Hmpf...“, brummelte der Nachtkrabs, machte sich dann aber begleitet von Abel auf den Weg zur Krankenstation. Schwester Hindenrupp war wenig erfreut über den Besuch der Jungen. Aus ihrer Sicht war Quidditch ohnehin Mord und jeder der diesen Sport ausübte selber daran schuld, wenn er sich verletzte. Immerhin untersuchte sie Anjun sorgfältig und gab ihm einen Löffel bittere Medizin. Weniger weil es nötig war, der zauber hatte bereits alle Verletzungen geheilt, als zur Abschreckung. Nach einigen Ermahnungen in Zukunft vorsichtiger zu fliegen, entließ sie ihren Schützling.
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Re: Rungholt: Wege und Pfade

Beitrag  Abel Monau am So März 17, 2013 4:31 pm

Er hätte nicht damit gerechnet, dass der Besuch bei der Krankenstation so unangenehm sein würde. Bisher war der Junge noch nie dort gewesen, und kannte Schwester Hindenrupp daher nicht besonders gut. Deswegen stand Abel die ganze Behandlung über mit verdutztem Gesicht da und sagte nichts. Zum Glück waren sie relativ schnell fertig und als sie das Behandlungszimmer verließen, sagte er zu Anjun: „... Kommst du noch mit? Also zum Postbrett? Vielleicht hast du auch einen Brief bekommen.“ schlug der Junge vor und ging langsam in die Richtung. Er war schon irgendwie neugierig... aber irgendwie... hatte er auch Angst, wie man an seiner leicht nervösen Haltung ablesen konnte...

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